Brustkrebspatientinnen mit Schwermetallen überladen

Veröffentlicht von: ZEK
Veröffentlicht am: 08.03.2007 19:46
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal Pressefeuer) - Eine jetzt in der renommierten umweltmedizinischen Fachzeitschrift Umwelt Medizin Gesellschaft [1] publizierte Untersuchung zeigt, dass Brustkrebsgewebe mit Schwermetallen überlastet ist, und die hochdosierte Askorbinsäuregabe bei Brustkrebspatientinnen phasenweise sinnvoll sein könnte, berichtet heute Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesund-heitspublizistik (ZEK) in Köln. Eine wie bei den Brustkrebspatientinnen von den Wissen-schaftlern unter der Leitung von Dr. John G. Ionescu von der Spezialklinik Neukirchen analysier-te hohe Konzentration von Übergangsmetallen ist mit einer erhöhten Produktion Freier Radika-ler, Lipidperoxidation, DNA-Strangbrüchen und Mutation sowie Tumorwachstum eng verbun-den. In Zusammenarbeit der Spezialklinik Neukirchen, des Instituts für Pathophysiologie und Onkologie der Charles-Universität Prag sowie der Abteilung für Klinische Chemie des renom-mierten Karolinska Institutes in Stockholm untersuchten die Wissenschaftler mit Unterstützung des Tschechischen Ministeriums für Bildung acht gesunde und 20 Brustkrebsbiopsien. Im Ver-gleich zur Kontrollgruppe fanden die Wissenschaftler bei den Tumorproben eine hoch signifi-kante Akkumulation von Schwermetallen wie Quecksilber, Blei, Cadmium, Eisen, Chrom, Zink und Nickel. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass die graduelle Anhäufung von Schwermetal-len im Brustgewebe eng mit dem malignen Proliferationsprozess verbunden ist. Die tumorhem-mende Wirkung von hochdosiertem Vitamin C (Askorbinsäure) ist damit erklärbar. Bei den Brustkrebszell-Proben zeigte sich im Vergleich zu den gesunden Zellen ein erniedrigter Kupfer-Gehalt. Die Untersuchungsergebnisse erhärten den Verdacht, dass hormonelle Dysregulationen sowie oxidativer Stress und Lipidperoxidation verursachende Umweltschadstoffe eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Brustkrebs spielen. Übergangsmetalle haben eine Schlüsselrolle bei abnormalen Proliferationsprozessen. Die Studie von John G. Ionescu beschreibt erstmalig eine erhebliche Akkumulation von Schwermetallen im Brustkrebsgewebe. Die erhöhte Schwermetall-konzentration stützt die therapeutischen Ansätze der Infusion von Vitamin C, verdeutlicht der renommierte Biochemiker Ionescu in seiner Publikation. In weiteren wissenschaftlichen Untersu-chungen wollen die Forscher herausfinden, ob Krebszellen Schwermetalle anreichern oder Schwermetalle zur Entartung führen. Außerdem besteht noch weiterer Forschungsbedarf hin-sichtlich der Bedeutung von Antioxidantien wie Vitamin C in der Prophylaxe und Therapie von Krebserkrankungen. Ab Februar 2007 gehört Dr. John G. Ionescu mit seinem Team auch zum Expertengremium des Gesundheitsportals Qualimedic.de und leitet auf http://www.qualimedic.de eine umweltmedizinische Sprechstunde.



Literatur:
[1] Umwelt Medizin Gesellschaft, 19, 2/2006, S 269-73, Kostenloser Abstract-Download: http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de/

Kontakt:
Spezialklinik Neukirchen, Univ.-Doz. Dr. John G. Ionescu, Wissenschaftlicher Leiter, Kranken-hausstraße 9, 93453 Neukirchen b. Hl. Blut, Telefon 09947-280, Telefax 28109, john.ionescu@gmx.com, http://www.spezialklinik-neukirchen.de

Herausgeber:
Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK), Sven-David Müller-Nothmann, Gotenring 37, 50679 Köln, 0177-2353525, info@svendavidmueller.de. http://www.svendavidmueller.de

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Das Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) mit Sitz in Köln widmet sich insbesondere der individuellen Ernährungsberatung und betreibt wissenschaftlich begründete publikumsorientierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Ernährung, Prävention und Diätetik. Der bekannte Medizinpublizist Sven-David Müller-Nothmann leitet das ZEK.

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