Im Moor mehr erleben

Veröffentlicht von: Adenion
Veröffentlicht am: 18.06.2015 11:25
Rubrik: Urlaub & Reise


(Presseportal Pressefeuer) - Das Moor wurde in Deutschland drastisch zurückgedrängt. Von 500.000 auf 14.000 Hektar schrumpfte nach WWF-Angaben die Fläche. Der Rest wurde entwässert, abgetorft und in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt. Viele Bundesbürger kennen Moorlandschaften deshalb nur von meist gruseligen Gedichten oder Krimis, wissen aber nicht, dass die Hoch- und Niedermoore als natürliche Wasserspeicher und Lebensräume für viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten dienen.

Im einst größten zusammenhängenden Hochmoorgebiet Mitteleuropas erhalten Urlauber deshalb bei Exkursionen das ganze Jahr über Einblick in einen fast schon exotischen Lebensraum. Hier, im deutsch-niederländischen Grenzgebiet, finden der blaue Moorfrosch und die Sumpfohreule noch genug Platz zum Jagen; die kleine Pflanze Sonnentau, die Insekten fängt, kann sich im Bourtanger Moor wieder ungestört ausbreiten. Besucher lernen bei den Führungen als erstes, dass die Moorlilien mit ihren leuchtend gelben Blüten die allersumpfigsten Stellen markiert und man die meidet, um keine nassen Füße zu bekommen. Gäste ab 14 Jahren zahlen für die Exkursionen drei Euro, die Themen sind der Jahreszeit angepasst.

Auf "Reptilien auf der Spur" im August folgen "Zugvögel in Torfabbaugebieten" im September, "Indian Summer" im Oktober und "Wintergäste im Bargerveen" im November. Infos und Anmeldungen zu den zwei- bis dreistündigen Exkursionen bei der Geschäftsstelle des Internationalen Naturparks Bourtanger Moor telefonisch unter 05931-442277 oder info@naturpark-moor.de.nnÜber das Emsland
Das Emsland erstreckt sich über 2.880 Quadratkilometer von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bei Rheine bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg und ist damit flächenmäßig größer als das Bundesland Saarland. Rund 1.000.000 Urlauber verzeichnet die Emsland Touristik jährlich, die meisten von ihnen sind Radwandertouristen und Familien. Der Landkreis bietet mit über 3.500 Kilometern ein ausgeprägtes Radwegenetz entlang der Flussläufe von Ems und Hase, Moore und Wälder, aber auch zahlreiche Bauern- und Ferienhöfe, die als besonders familienfreundlich zertifiziert sind.nn

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