Alexander Hold im Gespräch mit Br. Paulus, Sonntag 25.3.2007, 8.30 Uhr, N24 Ethik

21.03.2007|Kategorien: Recht & Politik|

Urteilssprüche im Nachmittagsprogramm – damit verdient Fernsehrichter Alexander Hold sein Geld. Nach dem Jurastudium und erfolgreichem Examen entschied sich der
heute 45Jährige für die Richterlaufbahn. Nach Tätigkeiten in einer Anwaltskanzlei und der Staatsanwaltschaft in Kempten im Allgäu durchlief Alexander Hold verschiedene Positionen als Richter. Nach 10 Jahren in der deutschen Justiz wurde der Richter zum Fernsehstar in der gleichnamigen Gerichtsshow "Richter Alexander Hold" "es hat mich gereizt, etwas ganz anderes zu tun und die Möglichkeit zu haben, die Juristerei zu erklären."

Als Richter in einer Show fiktive Fälle zu verhandeln, lässt aber auch Kritiker auf den Plan treten. Alexander Hold und einigen seiner Kollegen wird gerne der Vorwurf gemacht, die Realität der Justiz mit ihren Sendungen zu verzerren. Alexander Hold lässt sich von dieser Kritik jedoch nicht beirren; "es ist natürlich nicht wahr, was bei uns passiert. Aber ich habe die große Chance den Zuschauern das juristische Gerechtigkeitsdenken näher zu bringen."

Trotz seiner Fernsehkarriere verschließt Alexander Hold seine Augen nicht vor der Realität. Insbesondere über die viel diskutierte Jugendkriminalität in Deutschland macht sich der ehemalige Jugendrichter seine Gedanken. Kritisch setzt er sich mit dieser Thematik auseinander; "es gibt Jugendliche, denen muss man ganz klar Grenzen setzen und Jugendliche, die eine Strafe nicht weiterbringt und die andere Hilfen benötigen."

Bei N24 "Um Gottes Willen" trifft Bruder Paulus den Fernsehrichter Alexander Hold. Mit Leidenschaft setzt der engagierte Jurist seine Berufserfahrung an deutschen Gerichten vor den Fernsehkameras ein. Die Zuschauer haben die Möglichkeit, den Mann hinter dem Richterpult kennen zu lernen, der keineswegs den Blick auf das Wesentliche verloren hat.

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