St. Pölten (OTS) – Nach dem positiven Beschluss der NÖ
Landesregierung eröffnet die
NÖVOG die Vergabeverfahren für einen integrierten öffentlichen
Verkehr in der Region Römerland Carnuntum. Ab Sommer 2027 profitieren
die Fahrgäste von einer optimalen Kombination aus klassischen
Linienverkehren (LEOpoldi-Linienbusse) und bedarfsgesteuerten
Angeboten (leoPOLDI-Anrufsammeltaxis). „Mit Betriebsstart dieses
NÖVOG-Projektes steht den Menschen das Beste aus zwei
Mobilitätswelten zur Verfügung: Linienbusse verkehren im Takt schnell
und verlässlich auf den Hauptachsen, während flexible
Anrufsammeltaxis in der Fläche zu Randzeiten einspringen – also dort,
wo die großen Busse ihre Stärken nicht ausspielen können“, so der NÖ-
Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

In einem ersten Schritt wird für die Region zwischen
Ebreichsdorf, Schwechat, Bruck an der Leitha und Hainburg ein
moderner und den Bedürfnissen der Menschen angepasster leopoldi-
Linienverkehr ausgeschrieben. 2026 folgt das Vergabeverfahren für die
dazugehörigen bedarfsgesteuerten Angebote (leopoldi-Anrufsammeltaxis)
. Die Linienbusse sollen künftig starke Achsen wie z. B. Wien –
Schwechat – Bruck/Leitha oder Bruck/Leitha – Hainburg bedienen und
besonders im dicht besiedelten Stadt-Umland im 30-Minuten- bzw.
Stunden-Takt unterwegs sein. Zwischen Wien Simmering (U3) und
Schwechat ist durch die Überlagerung von drei leopoldi-
Regionalbuslinien sogar ein 10-Minuten-Takt eingeplant.

Hier spielen die leopoldi-Linienbusse der NÖVOG ihre Stärken aus
– sie verkehren verlässlich, pünktlich und im engen Takt,
insbesondere für die vielen Pendler in der Region. Daneben spielen
die leopoldi-Busse weiterhin im Schülerverkehr die Hauptrolle. Neben
diesen klassischen Linienverkehren werden im Römerland Carnuntum
spezielle leopoldi-Anrufsammeltaxis verkehren. Diese kleineren
Fahrzeuge sind dann unterwegs, wenn sie gebraucht und gebucht werden.
Sie stehen flexibel und unkompliziert für Fahrten auf weniger
nachgefragten Strecken oder zu Schwachlastzeiten zur Verfügung.

Dritte im Bunde sind die bestehenden Bahnachsen in der Region (
Ostbahn und S7/Flughafenschnellbahn), die gemeinsam mit leopoldi-
Bussen und leopoldi-Anrufsammeltaxis ein integriertes Gesamtangebot
bilden: Die Bahnlinien stellen gemeinsam mit den Regionalbussen die
„Hauptschlagadern“ im öffentlichen Verkehr dar und befördern auf
stark nachgefragten Strecken die Fahrgäste schnell und im engen Takt
von A nach B. Darauf aufbauend verkehrt ein laufend optimierter,
schülerrelevanter Regionalbusverkehr, ergänzt durch bedarfsgesteuerte
Anrufsammeltaxis (leopoldi), die flexibel auch auf Strecken und zu
Zeiten eingesetzt werden, wo große Linienbusse wenig sinnvoll sind,
und die telefonisch oder über die poldi-App bestellt werden können.

Dieser integrierte NÖVOG-Ansatz, liniengebundenen öffentlichen
Verkehr mit bedarfsgesteuerten Anrufsammeltaxis zu verknüpfen, soll
in den nächsten Jahren in Niederösterreich weiterverfolgt werden.
Einzelne Angebote auf Gemeindeebene sind bereits erfolgreich
angelaufen (Infos unter www.leopoldi/poldi-Ast). Neben „Römerland
Carnuntum“ ist derzeit ein weiteres großes Umsetzungsprojekt
„Weinviertel West“ mit geplantem Betriebsstart bereits im kommenden
Jahr in der Zielgeraden.

„Der öffentliche Verkehr muss unkompliziert, verlässlich und
planbar jene Verbindungen bieten, welche die Menschen auch
tatsächlich nachfragen. Genau in diese Stärken wollen wir künftig
noch stärker investieren und nah an den Menschen, das für sie beste
Mobilitätsangebot rasch und verlässlich umsetzen“, so die NÖVOG-
Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl.

Seit Ende 2024 hat die Niederösterreichische
Verkehrsorganisationsges.m.b.H. (NÖVOG) die Gesamtverantwortung für
den öffentlichen Regionalverkehr (Bus und bedarfsgesteuerte Verkehre)
in Niederösterreich übernommen. Nunmehr setzen die Fachleute der
NÖVOG unbürokratisch und rasch Verbesserungen für die Fahrgäste in
Niederösterreich um und kümmern sich um eine optimale Abstimmung von
Buslinien untereinander sowie zwischen Bus und Bahn.

Weitere Informationen: Georg Huemer, Kommunikation NÖVOG,
Mobiltelefon 0664/88374482, E-Mail: georg.huemer@noevog.at ,
www.noevog.at