Wien (OTS) – Als Gipfel der Unverfrorenheit und als Offenbarungseid
des linken
Machtanspruchs im ORF bezeichnete heute FPÖ-Mediensprecher NAbg.
Christian Hafenecker, MA, die öffentliche Intervention der SPÖ-
Verfassungssprecherin Muna Duzdar zugunsten des ORF-Korrespondenten
Karim El-Gawhary. Duzdar fordere in einem Schreiben an ORF-
Generaldirektor Roland Weißmann die geplante Nichtverlängerung des
Vertrags von El-Gawhary zu überdenken und erwarte „Schutz“ und
„Rückendeckung“ für Journalistinnen und Journalisten, die „unter
Druck geraten“ seien. „Ausgerechnet Duzdar setzt sich nun für einen
Korrespondenten ein, der für eine klar pro-palästinensische Haltung
bekannt ist und dessen Beibehaltung nach der heftigen öffentlichen
Debatte um seine Rolle und Ausrichtung im arabischen Raum kontrovers
diskutiert wird“, so Hafenecker weiter.

„Diese Vorgangsweise ist aber kein Zufall, sondern entlarvt die
direkte rote Befehlskette innerhalb des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks. Die Genossin von SPÖ-Medienminister Babler spielt dabei
einmal mehr die Vorhut für eine ebenso dreiste wie unzulässige
Einflussnahme auf Personalentscheidungen im ORF. Für die SPÖ ist der
ORF längst keine unabhängige Informationsquelle mehr, sondern eine
ideologische Beute. Zu hoffen bleibt, dass ORF-
Stiftungsratsvorsitzender Heinz Lederer gegenüber derartigen Zurufen
seiner pro-palästinensischen Genossen immun ist“, betonte Hafenecker.

„Der Vorfall zeigt aber einmal mehr die Notwendigkeit einer
grundlegenden Reform des ORF“, so Hafenecker und führte weiter aus:
„Dieser Sumpf aus politischer Einflussnahme und ideologischer
Schlagseite muss endlich trockengelegt werden. Deshalb fordert die
FPÖ schon seit langem die sofortige Abschaffung der ORF-
Haushaltsabgabe. Österreich braucht einen schlanken, objektiven
Grundfunk, der informiert statt indoktriniert, und keine öffentlich-
rechtliche Propagandamaschinerie.“