Wien (OTS) – „Ein Ausstieg der EU aus dem Pariser Klimaabkommen und
dem UNFCC ist
das Gebot der Stunde“, fordert der freiheitliche Europaparlamentarier
Mag. Roman Haider und verweist dabei auf das Vorbild der USA. Am 7.
Jänner 2026 habe US-Präsident Trump die USA aus dem grundlegenden UN-
Klimavertrag von 1992 (UNFCCC) sowie aus insgesamt 66 internationalen
Organisationen zurückgezogen, darunter 31 UN-Einrichtungen, die nach
Ansicht der US-Regierung nicht mehr den nationalen Interessen
dienten. Außenminister Marco Rubio erklärte hierzu klar: Diese
Institutionen suchen „amerikanische Souveränität einzuschränken“ und
seien von „Klima-Orthodoxie“ und progressiver Ideologie dominiert.
Präsident Trump setzt damit konsequent „America First“ um und beendet
die Milliardenzahlungen an globale Bürokratien, die wenig bis gar
keinen Nutzen für das eigene Volk bringen.“

„Als Mitglied des Umweltausschusses und Sprecher der Patriots for
Europe im Transportausschuss sehe ich jeden Tag, wie die Fesseln, die
sich die EU durch die UN-Klimaabkommen selbst angelegt hat, unsere
Wirtschaft erdrosseln und unseren Wohlstand zerstören. China und
Indien steigern ihre Emissionen weiter massiv, während die USA nun
endgültig ihren Ausstieg aus dem UNFCCC verkündet haben. Wenn die EU
auch nur einen Funken Überlebenswillen und Selbsterhaltungstrieb
besitzt, führt kein Weg daran vorbei. Wir müssen diesem Schrecken ein
Ende setzen, anstatt weiter in diesem Irrsinn zu verharren. Solange
der Kommission das Zählen und Vermeiden einzelner CO2-Moleküle
wichtiger ist als das wirtschaftliche und soziale Wohlergehen unserer
Länder und Bürger, solange wird Europa in der zweiten Liga bleiben“,
erklärt Haider.

Was für die USA gelte, gelte auch für die EU: Die Klimaverträge
dienten in keiner Weise dem europäischen Interesse, sie stünden
diesem Interesse sogar diametral entgegen. „Unter von der Leyen
entwickelte sich die Klimagesetzgebung zu einem dichten
Kontrollinstrument, das in jede Kleinigkeit des Alltags von Bürgern
und Unternehmen eingreift, alles teurer, aber nichts besser macht.
Und je mehr die EU international mit dem Klimafundamentalismus
isoliert dasteht, umso mehr werden die eigenen Bürger und die eigenen
Unternehmen geknebelt“, kritisiert Haider.

Jeden Tag, an dem die EU-Kommission weiterhin blind die Agenda
fragwürdiger UN-Gremien und selbsternannter klimasozialistischer NGOs
verfolge, blieben die Energiepreise hoch, die Industrie geschwächt
und die Zukunft düster.

„Es ist höchste Zeit, dass die EU-Kommission endlich wieder das
tut, wofür sie ursprünglich gegründet wurde: Fairen Wettbewerb
sichern, mehr Freiheit für Bürger und Unternehmen schaffen und die
Interessen Europas nach außen kraftvoll vertreten, statt fremde
Interessen gegen die eigenen Bürger durchzusetzen. Ein paar Omnibus-
Gesetze reichen bei Weitem nicht aus. Wir brauchen eine klare Abkehr
von diesem Irrweg und eine konsequente Rückbesinnung auf eine
realistische, souveräne Energie- und Industriepolitik zum Wohle der
europäischen Bürger und Unternehmen. Die USA zeigen den Weg. Europa
muss jetzt handeln, bevor es zu spät ist“, fordert Haider
abschließend.