Wien (OTS) – Als „roten Postenschacher in Reinkultur“ bezeichnete
heute der FPÖ-
Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer die Bestellung der ehemaligen
SPÖ-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid zur neuen Geschäftsführerin
der Bundestheater-Holding. „Der bisherige Geschäftsführer Christian
Kircher wurde mehr oder weniger zum Abgang genötigt, um Platz für
eine SPÖ-Parteigängerin zu schaffen“, so Mölzer weiter, der darin
eine klassische Nachbesetzung aus dem eigenen Milieu der Genossen
sieht.
„Anstatt auf Fachkompetenz und Kontinuität zu setzen, regiert bei
der SPÖ wieder einmal das Parteibuch. Das ist ein Schlag ins Gesicht
für die österreichische Kultur und ein Armutszeugnis für den
amtierenden SPÖ-Kulturminister Babler. Frau Hammerschmid war schon
als Bildungsministerin eine Fehlbesetzung. Es ist daher mehr als
fraglich, ob sie die notwendige Expertise für die Leitung einer so
komplexen Institution wie der Bundestheater-Holding mitbringt. Wir
befürchten, dass ihre Bestellung mehr mit der Belohnung einer treuen
Genossin zu tun hat als mit einer Vision für die Zukunft unserer
Bühnen“, betonte Mölzer.