Wien (OTS) – Die Junge Wirtschaft (JW) begrüßt die heute im
Ministerrat
präsentierte Maßnahme im Bereich der Betriebsnachfolge. Mit dem
Weiterbildungsprogramm „NextGen4Austria“ wird eine zentrale Forderung
aus der Nachfolgestrategie der Jungen Wirtschaft aufgegriffen und vom
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) und
der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Umsetzung gebracht.

Bis 2034 stehen österreichweit rund 52.500 Betriebe zur Übergabe
an, mit ihnen sind rund 700.000 Arbeitsplätze verbunden. Besonders
hoch ist der Handlungsdruck im Tourismus: Allein bis 2029 werden in
dieser Branche rund 8.000 Betriebsübergaben erwartet.

„Dass Betriebsnachfolge nun strategisch angegangen wird, ist ein
starkes Signal. Mit ‚NextGen4Austria‘ wird eine weitere Forderung
unserer Nachfolgestrategie umgesetzt – und damit die nächste
Unternehmergeneration gezielt gestärkt“, betont Verena Eugster,
Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.

„NextGen4Austria“ ist ein Weiterbildungsprogramm für potenzielle
Nachfolgerinnen und Nachfolger, das gezielt in rechtlichen,
finanziellen und strategischen Fragen sowie bei Innovation,
Digitalisierung und nachhaltigen Geschäftsmodellen unterstützt.

„Eine erfolgreiche Nachfolge entscheidet über den Fortbestand von
Betrieben und Arbeitsplätzen. Gezielte Qualifizierung und
unternehmerische Vorbereitung sind dafür maßgeblich“, erklärt Lukas
Sprenger, Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft.

Gleichzeitig hält die Junge Wirtschaft fest: „Das
Weiterbildungsprogramm ist ein wichtiger Startschuss für eine
Nachfolgeoffensive: Damit Betriebsübergaben in Österreich langfristig
gelingen, braucht es weitere Maßnahmen – insbesondere bei Bürokratie,
Steuern und Finanzierung“, so Eugster und Sprenger abschließend. (
PWK006/EL)

Nähere Informationen zur JW-Nachfolgestrategie finden Sie hier:
JW-Nachfolgestrategie