Wien (OTS) – „Für den selbst ernannten ‚Saubermann‘ Herbert Kickl ist
Transparenz
ein Fremdwort. Es ist mehr als bezeichnend, dass es erst den Druck
des Rechnungshofes und der Öffentlichkeit im Nacken gebraucht hat,
bis die Kickl-FPÖ ihrer Verpflichtung nachgekommen ist und ihre
Wahlwerbungskosten für die Nationalratswahl aus dem Jahr 2024
vorgelegt hat. Offensichtlich hat die FPÖ nicht ohne Grund versucht,
den Mantel des Schweigens über die Ausgaben in ihrer Parteikassa zu
hüllen: Denn in der zwischenzeitlich nun doch erfolgten Meldung an
den Rechnungshof wurden von der FPÖ höhere Kosten als zuvor bekannt
gegeben. Wer rechtschaffen handelt, hat in puncto Transparenz nichts
zu fürchten. Was versucht Herbert Kickl also vor den
Österreicherinnen und Österreichern zu verbergen?“, fragt der
Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti.

„Wenn es darum geht, den sorgsamen Umgang mit Steuergeld
einzumahnen, schlüpft die FPÖ gerne in die Rolle des Moralapostels
und zeigt ohne Skrupel oder Grund vorschnell mit dem Finger auf
andere. Wenn es darum geht, Rechenschaft über ihr eigenes Handeln
abzulegen, stößt man bei der FPÖ hingegen auf taube Ohren. Die
Öffentlichkeit hat ein berechtigtes Interesse daran, Auskunft über
die Ausgaben von Parteien in Wahlkämpfen zu erhalten. Dass sich die
FPÖ derart billig mit der Vogel-Strauß-Taktik aus der Affäre ziehen
wollte, ist nur ein weiteres Zeugnis der grenzenlosen
Verantwortungslosigkeit von Herbert Kickl. Wer das demokratische
Prinzip der Transparenz derart mit Füßen tritt, hat das Vertrauen der
Menschen verspielt“, so Marchetti abschließend.