Wien (OTS) – Zum 30-jährigen Jubiläum der Weltfrauenkonferenz in
Peking luden die
SPÖ-Frauen und der SPÖ-Parlamentsklub am 19. Dezember 2025 zur
Veranstaltung „Handeln für Gleichberechtigung, Entwicklung und
Frieden“ ins Palais Epstein. Die vierte und bislang letzte
Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen gilt bis heute als
Meilenstein der globalen Gleichstellungspolitik. Auch 30 Jahre später
ist ihre Bedeutung groß. 189 Staaten verabschiedeten gemeinsam die
„Pekinger Erklärung und Aktionsplattform“. Sie gilt als das
umfassendste internationale Programm zur Förderung der Rechte von
Frauen und Mädchen. Die Soziologin und Universitätslektorin Gertrude
Eigelsreiter-Jashari, die damals als NGO-Vertreterin in der
österreichischen Regierungsdelegation mit dabei war, erläuterte in
ihrer Keynote die Ergebnisse der Konferenz. Internationale Maßnahmen
für unterschiedliche Stakeholder*innen in zwölf Schwerpunktbereichen
wurden beschlossen – Armut, Bildung, Gesundheit, Gewalt, bewaffnete
Konflikte, Politik, wirtschaftliche Ungleichheit, Mädchen, Umwelt,
Institutionen, Menschenrechte und Massenmedien. ****

„Jede Frau und jedes Mädchen soll ein Leben frei von Gewalt und
Diskriminierung führen und ihre Rechte verwirklichen können. Das ist
eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Nationale Aktionsplan gegen
Gewalt an Frauen, mit unterschiedlichen Maßnahmen in allen Ressorts,
ist ein klarer Arbeitsauftrag für die gesamte Bundesregierung“, so
SPÖ-Frauenvorsitzende und Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft
und Forschung Eva-Maria Holzleitner. „Wir stellen uns mit aller Kraft
gegen rechte und reaktionäre Bestrebungen, Frauenrechte
zurückzudrängen. Dafür brauchen wir eine gute Vernetzung über die
Parteigrenzen hinweg und mit der Zivilgesellschaft“, so Holzleitner.

SPÖ-Bereichssprecherin für Außen- und globale
Nachhaltigkeitspolitik Petra Bayr wies auf die Bedeutung europäischer
und internationaler Standards bei Menschenrechten sowie bei
wirtschaftspolitisch relevanten Gesetzen wie etwa der EU-
Lieferkettenrichtlinie hin. „Es sind immer zuerst die Frauen, die
unter globalen Rückschritten leiden. Nur mit einem frauenpolitischen
Schulterschluss kommen wir voran“, so Bayr.

Moderiert wurde die Veranstaltung von SPÖ-
Bundesfrauengeschäftsführerin und Internationaler Sekretärin Ruth
Manninger.

SERVICE: Fotos der Veranstaltung:

Foto: Minitta Kandlbauer