Wien (OTS) – In dieser Woche, am vierten Adventsonntag, dem 21.
Dezember 2025, um
17.55 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON bringt Leona König in der jüngsten
Ausgabe der neuen „Stars & Talente“-Saison zwei Künstlergrößen mit
einem jungen musikalischen Talent zusammen: In Folge vier von Staffel
sechs der Nachwuchsreihe ist die Moderatorin – auch Ideengeberin des
Formats sowie Begründerin des Musikförderpreises „Goldene Note“ – in
Begleitung der jungen Südtiroler Pianistin Ester Ferrario zu Besuch
bei Österreichs bekanntestem Musical-Couple Marjan Shaki und Lukas
Perman. Zu Gast in deren Domizil im Wienerwald kommt es zum
unterhaltsamen Kennenlernen samt gemeinsamem künstlerischen Auftritt
auf den Spuren des Musical-Welterfolgs „Cats“. Da trifft es sich gut,
dass Leona König vorab ein Katzencafé in der Wiener Innenstadt als
Schauplatz für eine gemütliche Plauderei mit der mittlerweile 15-
jährigen Musikerin und diesjährigen „Goldene Note“-Finalistin über
deren Leidenschaften, Ziele und Träume ausgewählt hat.
Shaki & Perman wollen nächste Generation fördern: „Großartig,
wenn junge Menschen nachkommen“
2005 standen Marjan Shaki und Lukas Perman für die
deutschsprachige Fassung des Musicals „Romeo und Julia“ am Wiener
Raimund Theater erstmals gemeinsam auf der Bühne – und sind seither
auch privat ein Paar. 20 Jahre, viele Produktionen, Projekte und
Tourneen sowie erfolgreiche wie herausfordernde Erfahrungen später,
darunter auch die Teilnahme an Staffel 8 von „Dancing Stars“ im Jahr
2013 mit der Belegung der Plätze zwei (Shaki) und drei (Perman), sind
die beiden Eltern von vier Kindern und führen eine eigene
Produktionsfirma, die Konzert- und Musiktheaterproduktionen sowie
Benefizgalas realisiert. Die Liebe zur Musik, speziell zum Musical,
verbindet das Power-Couple seit jeher. „In diesem Genre hat mich
immer die Intensität des Ausdrucks fasziniert – diese Vereinigung von
Singen, Tanzen und Schauspiel. Hier werden alle künstlerischen
Bühnenelemente transportiert“, bringt es Lukas Perman auf den Punkt.
Auch die Leidenschaft für soziales Engagement, für das beide 2019 mit
dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
ausgezeichnet wurden, eint den aus Braunau am Inn stammenden
Oberösterreicher und die gebürtige Hamburgerin. „Es ist fast eine
Pflicht, dass man versucht etwas zurückzugeben“, betont Marjan Shaki
im Gespräch mit Leona König.
Ein Herz haben die beiden auch für den künstlerischen Nachwuchs: Man
müsse die nächste Generation unbedingt fördern. „Es ist notwendig,
dass das Publikum jung bleibt, und da müssen natürlich Rollen
entsprechend besetzt werden. Ich finde es großartig, wenn junge
Menschen nachkommen“, sagt Marjan Shaki. Tatsächlich hat ihre
älteste, zehneinhalbjährige Tochter kürzlich die Hauptrolle in einem
Musical ergattert. „Wir haben das überhaupt nicht gefördert oder
forciert, aber die Kinder wachsen so natürlich damit auf, und wenn
sie das ausprobieren möchten, dann sind wir natürlich da und
unterstützen – erklären ihnen aber auch die Schattenseiten“, so
Shaki. „Etwa das große Potenzial des Scheiterns oder unsicherer
Engagements“, wie Ehemann Perman ausführt.
Ferrarios Traum: „Meine Musik zu ganz vielen Menschen bringen“
Aus einer sehr musikalischen Familie kommt auch das Talent der
Sendung, die Boznerin Ester Ferrario, die im heurigen „Goldene Note“-
Finale mit Sergej Prokofjews „Montecchi e Capuleti“ aus „Romeo und
Julia“ am Klavier auftrat. Schon ihre Grußmutter und Mutter sind
Pianistinnen, ihr Bruder spielt Geige, die auch Esters erstes
Instrument war, bevor sie sich für den Wechsel zum Klavier entschied.
„Man muss sehr viel üben und sich Mühe geben. Aber: Wenn ich Klavier
spiele, fühle ich mich sehr wohl – manchmal kann ich mich mit Musik
besser ausdrücken als mit Worten“, sagt der Teenager, der schon
einige Wettbewerbe gewonnen hat. Zudem ist Ester sehr sportlich und
spielt seit mehr als sechs Jahren regelmäßig Wasserball. Die junge
Musikerin liebt es auch, mit ihrer Oma zu kochen – bevorzugt frische
Pasta. Und ein Hobby, das sie besonders glücklich macht, ist das
Reisen. Nicht zu vergessen: ihre Freunde, die sie ebenfalls gerne
trifft. Sehr viele Interessen, denn trotz der intensiven
Beschäftigung mit der Musik weiß Ester: „Die Kindheit darf man nicht
opfern – diese Zeit kommt nicht mehr zurück.“ Dennoch hat die
Jugendliche ihr berufliches Ziel schon ganz klar vor Augen. „Ich
möchte gerne Solistin werden, dann kann ich meine Musik zu ganz
vielen Menschen bringen“, sagt sie. Und sie wünscht sich, einmal
einen Hund zu haben. Beim persönlichen Gespräch mit Leona König im
Wiener Katzencafé zeigt sie sich aber auch von diesen Vierbeinern
angetan, bevor es dann in Kürze bei Marjan Shaki und Lukas Perman zur
musikalischen „Katzen-Annäherung“ kommt. Dabei darf
selbstverständlich auch eine der Hauskatzen der Gastgeber nicht
fehlen.
Berührendes „Memory“ aus Andrew Lloyd Webbers „Cats“ zum Finale
Nach gemeinsamen Proben steht schließlich der Aufritt des
Musicalpaars Marjan Shaki und Lukas Perman mit Nachwuchspianistin
Ester Ferrario auf dem Programm: Mit dem gefühlvollen Titel „Memory“,
dem größten Hit des weltberühmten Musicals „Cats“ von Andrew Lloyd
Webber, wird das Trio vermutlich nicht nur Moderatorin Leona König
begeistern, sondern auch das TV-Publikum: „Hier geht nicht nur das
Mondlicht an, sondern vielleicht auch ein neuer Stern am
Klavierhimmel auf“, zeigt sich Nachwuchsförderin Leona König gerührt.