Linz (OTS) – Der Heizkostenzuschuss soll Menschen mit niedrigem
Einkommen
unterstützen, die Heizkosten für ihren Wohnraum bestreiten zu können.
Während jedoch die Kosten für Energie immer noch eine starke
Belastung sind, hat das Land Oberösterreich bislang noch keinen
Auszahlungstermin bekannt gegeben. Und das, obwohl bereits jetzt
Menschen die Unterstützung brauchen.

Die Kosten für Heizen und Energie sind für viele Menschen immer
noch eine starke Belastung. Im zweiten Quartal 2025 gaben rund 15
Prozent der Befragten im Alter von 18 bis 74 Jahren in Österreich an,
dass sie durch Wohnkosten finanziell stark belastet waren. Am
stärksten betroffen sind Ein-Eltern-Haushalte, Personen mit geringem
Einkommen und Haushalte, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind.
Alarmierend: Gut eine:r von zehn Befragten kann die Wohnung überhaupt
nicht angemessen warm halten. Das zeigen Zahlen der Statistik
Austria.

Eine wertvolle Unterstützung für diese Menschen ist der
Heizkostenzuschuss. Das Land Oberösterreich hat jedoch bisher keine
Möglichkeit geschaffen, diesen für die Heizperiode 2025/2026 zu
beantragen. Noch immer wird auf das 2026 verwiesen, ohne ein
konkretes Datum zu nennen. Die Höhe ist noch völlig unbekannt. Bisher
betrug der Zuschuss 200 Euro. „ In einem reichen Land wie Österreich
darf es keine kalten Wohnungen geben. Die Landesregierung verschärft
das Problem steigender Armut, weil sie viel zu wenig gegen die
Teuerung und die noch immer viel zu hohen Preise unternimmt “, sagt
AK-Präsident Andreas Stangl und fügt hinzu: „ In der vergangenen
Heizperiode 2024/2025 konnte der Zuschuss schon im Herbst beantragt
werden. Obwohl die Kosten immer noch hoch sind, lässt der
Soziallandesrat die Oberösterreicher:innen im Ungewissen, wann und
mit wie viel Unterstützung sie rechnen können. “