Wien (OTS) – „Die neuerliche Forderung des ÖGB nach Eigentumssteuern
ist Gift für
den Wirtschaftsstandort Österreich und ein Frontalangriff auf
Leistung und Eigentum. Solche Vorstöße bremsen Investitionen,
schwächen die internationale Wettbewerbsfähigkeit und setzen
Arbeitsplätze aufs Spiel. Österreich ist bereits ein
Höchststeuerland. Mit einer Abgabenquote von konstant über 40% sind
wir an den Grenzen der Belastbarkeit. Statt neuer Steuern muss
endlich die viel zu hohe Staatsquote gesenkt werden. Mit uns wird es
daher definitiv keine neuen Eigentumssteuern geben. Österreich hat
kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem, und genau dort muss
endlich angesetzt werden“, sagt Wirtschaftsbund-Generalsekretär Kurt
Egger.

„Wer den Standort zukunftsfit machen will, darf nicht jene weiter
zur Kasse bitten, die Leistung erbringen und Verantwortung tragen.
Gefordert sind ein konsequenter Kampf gegen Sozialmissbrauch sowie
spürbare Entlastungen für unsere heimischen Unternehmen und den
gesamten Standort: weniger Bürokratie, geringere Lohnnebenkosten,
wettbewerbsfähige Energiepreise und echte Anreize für Leistung.
Österreich braucht verlässliche Rahmenbedingungen und Entlastung –
keine ideologisch motivierten Umverteilungsdebatten, die Eigentum,
Leistung und Investitionen schwächen“, so Egger abschließend.