Wien (OTS) – Alle Jahre wieder läuft Österreichs Windkraft in der
kalten
Jahreszeit zu Höchstleistungen auf und hat auch Ende Dezember wieder
mit Höchstwerten von 80,3, 78 und 73 GWh viel heimische, saubere
Windenergie gebracht – das bedeutet nachhaltige Energiesicherheit
„made in Austria“. Der Oktober letzten Jahres war mit einem Fünftel
an Österreichs Strombedarf Rekord-Monat für die Windenergie-
Erzeugung.

2.1.26: Österreichs Windkraft beweist einmal mehr ihre enorme
Bedeutung für eine sichere, saubere und leistbare Energieversorgung.
In der kalten Jahreszeit liefern heimische Windräder traditionell
Höchstleistungen – so auch in den vergangenen Tagen: Mit 78 GWh (
31.12.), 80,3 GWh (30.12.) und 73 GWh (28.12.) speisten Österreichs
Windräder zum Jahresende wieder kräftig ein.

Zwei Drittel des jährlichen Windstroms werden im Winterhalbjahr
erzeugt. Also genau dann, wenn Wasser und Sonne nur eingeschränkt
liefern und Gas für die ausreichende Energieversorgung teuer von
autoritären Regimen importiert werden muss. „ Wind ist Winterkraft –
das haben die letzten Tage des Jahres 2025 eindrucksvoll gezeigt“, so
Florian Maringer, Geschäftsführer der IG Windkraft und erklärt
weiter: “Am Silvestertag konnten so 46 Prozent der österreichischen
Stromversorgung durch saubere und heimische Windenergie gedeckt
werden. Allein dieser Tageswert entspricht dem Jahresverbrauch von
rund 22.300 Haushalten – sauber, regional und ‚made in Austria‘.“

Zwtl.: Rekord-Monat Oktober 2025

Neben den Tages-Höchstwerten zum Jahreswechsel war der Oktober
2025 der Rekord-Monat für Österreichs Windkraft: Mit 1027,8 GWh waren
es im Monat Oktober 20,3 Prozent des österreichischen Strombedarfs –
also rund ein Fünftel – nur durch Windkraft. Maringer betont: „Diese
Spitzenwerte der sauberen, heimischen Stromerzeugung zeigen deutlich,
wie unverzichtbar die Windkraft für eine unabhängige und stabile
Energieversorgung geworden ist. Um die Abhängigkeit von fossilen
Importen weiter zu reduzieren und die Energiepreise langfristig zu
stabilisieren, müssen wir den Ausbau der heimischen Erneuerbaren, wie
der Windkraft, konsequent vorantreiben. Das Wind-Potenzial in
Österreich ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Zwtl.: Windkraft stärkt heimische Versorgungssicherheit – besonders
im Winter

Mit sinkenden Temperaturen steigt Österreichs Energiebedarf
deutlich an. Rund 70 Prozent des Gasverbrauchs fallen in die
Wintermonate – und nahezu das gesamte Gas wird importiert . Diese
fossilen Importe kosten Österreich jährlich mit rund 3 Milliarden
Euro allein für Gas und insgesamt 14 Milliarden Euro für fossile
Ressourcen.

Gleichzeitig verschärft die geopolitische Lage in Europas
Nachbarschaft das Risiko für Preisachterbahnen und Lieferengpässe.
„Umso wichtiger ist eine starke, regionale Energieerzeugung“, so
Maringer. „Über 200 Unternehmen sowie rund 8.000 Beschäftigte
arbeiten in Österreichs Windkraftbranche bereits tagtäglich an
Energie ‚made in Austria‘, statt an Abhängigkeiten von volatilen
Importmärkten.“

Gerade in den Wintermonaten zeigt sich die besondere Stärke der
Technologie: Rund zwei Drittel des heimischen Windstroms werden
zwischen November und März erzeugt. Windkraft liefert damit genau
dann besonders viel Strom, wenn Sonnenenergie knapp ist und Flüsse
weniger Wasser führen. Die Folge: ein stabiler Beitrag der Windkraft
zur Versorgungssicherheit Österreichs.

Zwtl.: Österreich braucht mehr Windkraft

„Die Rekordwerte zeigen, was Windkraft heute schon leistet – und
was sie künftig leisten kann“, so Maringer. Derzeit stehen in
Österreich (Stand 31.12.2025) 1.447 Windräder mit einer
Gesamtleistung von 4.188 MW . Damit werden 2,75 Millionen Haushalte
mit sauberem, regionalem Strom versorgt. Moderne Anlagen zeigen, wie
effizient die Technologie mittlerweile ist: Ein modernes Windrad (7
MW Leistung und 2.600 Volllaststunden) liefert genug Strom für rund
5.200 Haushalte .

„Wer Versorgungssicherheit, Unabhängigkeit und stabile Preise
will, setzt auf Erneuerbare – und insbesondere auf Windkraft“, fasst
Maringer zusammen. „Der Ausbau ist kein Nice-to-have, sondern eine
Notwendigkeit für Österreichs unabhängige Energiezukunft.“

Zwtl.: Über die IG Windkraft

Die IG Windkraft ist die Interessenvertretung der
österreichischen Windbranche. Heimische Windräder versorgen schon
heute rund 2,75 Millionen Haushalte im Land mit sauberem,
unabhängigem und günstigem Strom. Nach einer aktuellen,
repräsentativen Umfrage befürworten 83 % der Österreicher: innen den
Ausbau der Windenergie. Die IG Windkraft repräsentiert rund 180 in
den Regionen verankerte, meist mittelständische Unternehmen entlang
der gesamten Wertschöpfungskette der Energieform – von der
Herstellung über die Planung und Errichtung bis hin zu Betrieb und
Wartung. Die österreichische Windbranche beschäftigt etwa 8.000
Menschen und hat in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 1,2
Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaftet. Durch Milliarden-
Investitionen stärkt sie den heimischen Wirtschaftsstandort.