Bruder Paulus im Bankmagazin: Reines Umsatz- und Gewinndenken ist zu wenig

13.03.2007|Kategorien: Recht & Politik|

Im Prinzip steht Bruder Paulus einer Honorierung nach Leistung positiv gegenüber. Doch stellt er die einfache Frage nach dem System, das eine Arbeit bewertet. Und weil die Antwort nicht mit christlichen Werten zu vereinbaren ist, gibt der 47-jährige in einem Beitrag für das Bankmagazin (Ausgabe 3/2007) kontra. Der Ertrag ist immer die Leistung eines Teams, so Bruder Paulus: „Jeder Beschäftigte steuert seinen persönlichen Teil zum Unternehmenserfolg bei und stellt die eigenen Talente in den Dienst des Arbeitgebers.“ Und weil das so ist, muss sich eine Honorierung auch an diesem System messen lassen.

Zumal auch der Erfolg nicht allein an individuellen Zahlen festzuzurren ist. Da reicht dem Leiter des Kapuzinerklosters bei Darmstadt ein einfaches Beispiel: Wenn ein Versicherungsberater seine Kunden fair berät und ihnen nur Angebote unterbreitet, die angemessen sind, dann handelt er vielleicht nicht leistungsoptimal, weil seine erzielten Gewinne zu gering ausfallen. Aber er schafft Vertrauen, vielleicht sogar für Werbung, weil die Kunden von ihren Erlebnissen berichten. Er dient seinem Arbeitgeber so eventuell sogar besser. Aber das lässt sich mit einfachen Tortendiagrammen und Kurven eben nicht abbilden. „Weder Mensch noch Unternehmen werden eine glückliche Zukunft haben, wenn sie die Gemeinschaftsleistung aus dem Auge verlieren“, so sein Fazit.

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