Glücklichsein lässt sich lernen

05.03.2020|Kategorien: Gesundheit & Medizin|

Graz

Der 20. März ist der internationale Tag des Glücks. Er wurde 2012 von der UNO ausgerufen, um die Idee des Glücklichseins weltweit zu unterstützen. Jeder soll glücklich sein. Doch geht das? Ja, das geht! Denn Glücklichsein lässt sich erlernen. Instahelp Psychologin Mag.a Kerstin Jäger hat einige Tipps zusammengestellt, wie man häufiger glücklich wird – und dadurch sogar gesünder lebt.

Graz, im März 2020 – Glücklich ist, wer häufig positive Gefühle und seltener negative Emotionen hat. Das lässt sich lernen. Denn unsere Gefühle werden nicht von außen gemacht, sondern entstehen dadurch, dass wir unsere Wahrnehmungen bewerten. Schießt eine Fußballmannschaft ein Tor, sind deren Fans begeistert, die Fans der Gegner jedoch niedergeschlagen. Und wer sich nicht für Fußball interessiert, dem ist das Tor gleichgültig.

Glück wäre kein Problem, wenn unser Gehirn nicht evolutionär so ausgelegt wäre, dass es eher Gefahren und potenzielle Risiken wahrnimmt, erklärt Instahelp Psychologin Mag.a Kerstin Jäger. Dadurch sind wir mit unseren Problemen so sehr beschäftigt, dass wir Lösungen übersehen und positive Gefühle wie Freude, Dankbarkeit oder Genussmomente weniger beachten.

Die gute Nachricht: man kann sein Gehirn „umprogrammieren“, indem man sich ganz bewusst auf die Dinge in seinem Leben konzentriert, die positiv sind. Sie bewusst wahrnimmt, sie genießt, sie sich einprägt. „Eine Steigerung und bewusste Wahrnehmung von positiven Emotionen ist beeinflussbar und kann durch diverse kognitive Methoden gefestigt werden“, erläutert Mag.a Kerstin Jäger.

Damit beschäftige sich die Positive Psychologie, die deutlich mehr sei, als nur positives Denken. „Sie hat nachgewiesen, dass das bewusste Wirken von guten und positiven Emotionen tatsächlich eine Wirkung auf unseren Körper hat“, so die Klinische und Gesundheitspsychologin. Genauso wie Stress krank macht, halten positive Emotionen gesund. Das habe auch schon der französische Philosoph Voltaire erkannt: „Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“

Wer eine positive Grundhaltung hat, ist offener, erkennt mehr Möglichkeiten und findet leichter Lösungen für Probleme. Wer positiv denkt, erzeugt eine Aufwärtsspirale, die zu mehr positiven Erlebnissen führt. Und wer eine positive Grundeinstellung hat, ist widerstandsfähiger gegen negative Gefühle. Denn bei der Positiven Psychologie werden negative Gefühle und Erlebnisse nicht ausgeblendet. Im Gegenteil: sie geht davon aus, dass auch negative Emotionen ihren Platz haben dürfen. Schließlich hält das Leben immer wieder Rückschläge parat. Mit der positiven Grundhaltung wird allerdings das Fundament geschaffen, um diese Rückschläge verkraften zu können.

Um eine positive Grundhaltung zu erlangen, gibt es zahlreichen Übungen, die wissenschaftlich erforscht sind und funktionieren. Psychologin Kerstin Jäger hat zehn effektive zusammengestellt:

  1. Offenheit – für das, was das Leben bietet! Ohne Bewertung und ohne Erwartung einfach wahrnehmen, Interesse und Neugierde zulassen
  2. Innige, zwischenmenschliche Beziehungen pflegen
  3. Ziel: An einem Tag in der Woche fünf gute Taten vollbringen
  4. Glückstagebuch – jeden Tag drei Dinge notieren, für die man dankbar ist
  5. Eigene Stärken erkennen und nutzen
  6. Kraft tanken in der Natur
  7. Für Ablenkung sorgen – Tätigkeiten suchen, in denen man voll aufgeht
  8. Achtsames meditieren
  9. Genussmomente bewusst herbeiführen und wahrnehmen, z. B. ein gutes Essen, ein Bad
  10. Lächeln, lächeln, lächeln! Die Muskeln in unserem Gesicht, die für das Lachen verantwortlich sind, vermitteln dem Gehirn: „Mir geht es gut!“

Doch auch die Positive Psychologie hat ihre Grenzen. Eine Depression lässt sich nicht schönreden. Wer unglücklich, einsam oder verzweifelt ist, sollte mit einem einfühlsamen Psychologen sprechen. Doch gerade in solchen Tagen ist kein Termin bei einem Arzt oder Psychologen zu bekommen. Hier hilft die Plattform für psychologische Online-Beratung Instahelp. Unter www.instahelp.me stehen rund um die Uhr einfach und unkompliziert Klinische und Gesundheitspsychologen bereit und bieten anonym, orts- und zeitunabhängig psychologische Beratung an. Die Beratung erfolgt direkt vom Smartphone oder Computer aus – bequem auf der Lieblingscouch zu Hause.

Über Instahelp:

Die Plattform für psychologische Online-Beratung Instahelp startete 2015 in Österreich und wenig später kamen Deutschland und die Schweiz hinzu sowie Frankreich und England. Instahelp ergänzt das bestehende Angebot in Praxen und Gesundheitseinrichtungen mit dem Ziel, die mentale Gesundheit durch den einfachen und unkomplizierten Zugang zu professioneller Hilfe zu fördern. Die Beratungs-Sessions sind anonym sowie orts- und zeitunabhängig nutzbar. Seit dem Start wurden mehr als 45.000 Privatpersonen über die Plattform beraten. Zudem steht die Online-Plattform 22.000 Mitarbeitern im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung in zahlreichen Unternehmen kostenlos und anonym zur Verfügung. Dazu zählen Unternehmen wie trivago, Lidl oder Renault. Zur Sicherung der Beratungsqualität verfügt Instahelp über einen wissenschaftlichen Beirat, der die Entwicklung der Plattform begleitet. Instahelp arbeitet eng mit der psychologischen Fakultät der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien (SFU) zusammen.

 

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