Jean von Hohenstaufen- Künstler und Restaurator

Wien

Interview mit Jean von Hohenstaufen- Künstler und Kunstrestaurator

Partner: Jean von Hohenstaufen

Interviewer: Paul Peschke VM Vertrieb und Marketing von Oettingen Baldern GmbH

Im Atelier am 16.04.2020

 

Paul Peschke: „Sehr geehrter Herr von Hohenstaufen vielen Dank, dass sie sich die Zeit genommen haben!“

Jean von Hohenstaufen: „Ich freue mich sehr über ihr Interesse.“

Paul Peschke: „Herr von Hohenstaufen, als Künstler und Restaurator hatten sie sich die letzten Jahre aktiv zurückgezogen. Darf ich Fragen warum?“

Jean von Hohenstaufen: „Natürlich dürfen sie dies. Ich war bis vor 5 Jahren aktiv im Bereich Kunstrestauration sehr erfolgreich tätig. Natürlich habe ich auch als Künstler bis dahin weltweit ausgestellt und mich den neuen Herausforderungen gestellt.

Die Zeiten haben sich allerdings geändert und mit ihr auch meine Sicht auf Politik, Wirtschaft, den Menschen, Religion und Natur. Es wurden so viel Einflüsse, dass diese zu verarbeiten mich an meinen persönlichen Zenit brachten. Es gab Tage, an denen ich vor meiner Leinwand stand, vollgestopft mit Emotionen, malen wollte um mir diese Last zu nehmen und ich bekam Angst. Angst vor dem eigenen Versagen, Angst davor, dass ich meine selbst gesteckten Ziele nicht erreichen werde und Panik, dass das Resultat am Ende nicht meinen Ansprüchen genügen würde. Es ist natürlich ein wenig salopp formuliert und ganz sicher viel vielseitiger und tiefsinniger zu betrachten, aber kurz und knapp umschrieben, trifft es den Kern.“

Paul Peschke: „Es ist sicher nicht einfach nachzuvollziehen, wenn man selbst kein Künstler ist, aber gerade jetzt, wo das Thema Angst eine so große Rolle spielt, wird es auf jeden Fall einfacher.

Was haben sie zwischenzeitlich getan und warum glauben sie, dass jetzt die Zeit gekommen ist, um sich wieder dieser wunderbaren Herausforderung zu stellen?“

Jean von Hohenstaufen: „In den letzten 5 Jahren habe ich sortiert, ausrangiert, bereinigt und mich gesammelt. Diverse neue Projekte vorangetrieben und mich meiner Zukunft gestellt.

Ich glaube, dass für mich jetzt die Zeit gekommen ist, nach intensiver Reflektion und Auseinandersetzung mit mir selbst, meinem Umfeld und der Umwelt, wieder den Pinsel zu führen, ihn als Dirigentenstab für meine gehörten, geschmeckten, gesehenen und empfundenen Emotionen und Eindrücke zu verwenden. Es ist wieder Zeit, die Revolution muss beginnen, denn Stillstand bedeutet Tod. Das Leben ist Veränderung und wir sind dafür geschaffen, diese herbeizuführen.

Sie haben sicher bemerkt, mit welcher Energie ich mit ihnen spreche und diese muss raus, aus mir und in die Welt!

Ich werde in New York wieder ausstellen, Russland und China sind meine Favoriten und auch in Österreich. Bisher hatte ich dies nur in Linz und Salzburg als wichtig erachtet, aber auch Wien würde mich sehr reizen.“

Paul Peschke: „Herr von Hohenstaufen, glauben sie, dass es ein umdenken bei den Menschen geben wird?“

Jean von Hohenstaufen: „Ich bin mir nicht ganz sicher, auch wenn es jetzt gerade den Anschein erweckt. Die Kunst, der Kunstmarkt, Ausstellungen und Vernissagen, dies alles wird sich verändert, ziemlich radikal für die einen, in die richtige Richtung für die anderen. Ich selbst bin mir noch nicht ganz sicher.

Meine anderen Projekte sind so ausgerichtet, dass sie sich wunderbar in dieses Schaffen einfügen werden, eine proportionale Ergänzung steht bevor und diese Symbiose wird mir hoffentlich recht geben.“

Paul Peschke:“ Es klingt sehr geheimnisvoll, aber lassen wir dies mal so im Raum stehen und werden mit Freude auf die Ergebnisse warten. Danke für ihre Zeit und alles Gute!“

Jean von Hohenstaufen: „Dies haben sie jetzt sehr nett formuliert. Ich danke Ihnen auch.“

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