Es ist ein Ereignis, das die Herzen von Kunstliebhabern höher schlagen lässt: Die Tage der offenen Ateliers in Niederösterreich haben begonnen! Am 23. September 2025 verwandelte sich der ehrwürdige Landtagssaal in St. Pölten in ein temporäres Atelier, das mehr als 250 Kunstschaffenden und Kreativen
Es ist ein Ereignis, das die Herzen von Kunstliebhabern höher schlagen lässt: Die Tage der offenen Ateliers in Niederösterreich haben begonnen! Am 23. September 2025 verwandelte sich der ehrwürdige Landtagssaal in St. Pölten in ein temporäres Atelier, das mehr als 250 Kunstschaffenden und Kreativen Raum bot, ihre Werke zu präsentieren. Die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der ausgestellten Werke und betonte, wie wichtig solche Veranstaltungen für die Sichtbarkeit der künstlerischen und kreativen Kraft des Landes sind.
Der Auftakt der Tage der offenen Ateliers war ein voller Erfolg. Der Landtagssaal, normalerweise ein Ort politischer Entscheidungen, wurde zu einem Schmelztiegel der Kreativität. Über 250 Künstlerinnen und Künstler präsentierten ihre Arbeiten und luden ein, in die Welt der Kunst einzutauchen. Die musikalische Umrahmung des Abends wurde von dem Duo Lynx, bestehend aus Karin Kimmeswenger und Veronika Klavzar, gestaltet. Sie sorgten nicht nur für die passende Atmosphäre, sondern übernahmen auch die musikalische Gestaltung einer Videoproduktion über die Tage der offenen Ateliers 2025. Dieses Video wird über die Social Media Kanäle der Kulturvernetzung abrufbar sein und bietet einen Vorgeschmack auf das, was die Besucher erwartet.
Am 18. und 19. Oktober 2025 öffnen über 1.000 Kunstschaffende in ganz Niederösterreich ihre Ateliers für die Öffentlichkeit. In rund 245 Gemeinden können Interessierte Kunst und Kunsthandwerk hautnah erleben. Diese Tage bieten eine einzigartige Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und mehr über ihre Arbeitsweise und Inspiration zu erfahren. Die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen reicht von Malerei und Bildhauerei über Medienkunst bis hin zu Performance und Kunsthandwerk. Viele Ateliers bieten zusätzlich Workshops, Konzerte, Lesungen und spezielle Kinderprogramme an. Und das Beste: Der Eintritt ist frei!
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist die TDOA*tour contemporary, die am 8. und 9. November 2025 stattfindet. Diese kuratierten Führungen bieten eine moderierte Erkundung der zeitgenössischen Kunstszene in den vier Vierteln Niederösterreichs. Besucher können einzelne Stationen auswählen oder an der gesamten Route teilnehmen. Zentraler Bestandteil dieser Touren ist der Dialog mit den Kunstschaffenden, der einzigartige Einblicke in ihre Arbeitsweise und die verschiedenen künstlerischen Positionen ermöglicht.
Die Kulturvernetzung Niederösterreich legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und empfiehlt, die Atelierbesuche möglichst klimafreundlich zu gestalten. Anreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Fahrgemeinschaften sind nicht nur umweltfreundlich, sondern bieten auch die Möglichkeit, die Erlebnisse gemeinsam mit Freunden und Bekannten zu teilen. Viele Ateliers lassen sich zudem gut mit einer Radtour verbinden, was den Besuch zu einem rundum gelungenen Erlebnis macht. So kann man nach einem inspirierenden Tag auch ohne Bedenken mit einem Glas Wein auf die Kunst anstoßen.
Die Tage der offenen Ateliers haben in Niederösterreich eine lange Tradition. Sie wurden ins Leben gerufen, um die Vielfalt und Qualität der regionalen Kunstszene einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ursprünglich als kleine lokale Veranstaltung gestartet, haben sie sich im Laufe der Jahre zu einem der wichtigsten Kunstereignisse des Landes entwickelt. Diese Entwicklung spiegelt das wachsende Interesse und die Wertschätzung der Bevölkerung für Kunst und Kreativität wider.
Vergleiche mit anderen Bundesländern zeigen, dass Niederösterreich mit dieser Veranstaltung eine Vorreiterrolle einnimmt. Während in anderen Regionen ähnliche Formate existieren, sind die Tage der offenen Ateliers in Niederösterreich aufgrund ihrer Größe und Vielfalt einzigartig. Sie bieten nicht nur etablierten Künstlern eine Plattform, sondern auch Nachwuchstalenten eine Chance, sich zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen.
Für die Bürger Niederösterreichs bieten die Tage der offenen Ateliers nicht nur kulturellen Mehrwert, sondern auch wirtschaftliche Vorteile. Die Veranstaltung zieht jährlich zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland an, was die lokale Wirtschaft ankurbelt. Hotels, Restaurants und Geschäfte profitieren von dem erhöhten Besucheraufkommen. Zudem fördert die Veranstaltung den interkulturellen Austausch und das Verständnis für unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen.
Die Tage der offenen Ateliers sind ein lebendiges Beispiel für die dynamische Entwicklung der Kunstszene in Niederösterreich. Die Organisatoren arbeiten kontinuierlich daran, das Format weiterzuentwickeln und neue Zielgruppen zu erreichen. In Zukunft könnten digitale Formate und virtuelle Atelierbesuche eine noch größere Rolle spielen, um die Reichweite der Veranstaltung zu erhöhen und auch Menschen, die nicht vor Ort sein können, die Möglichkeit zu geben, die Kunst zu erleben.
Ein fiktiver Experte für Kunstmanagement erklärt: „Die Tage der offenen Ateliers sind ein Paradebeispiel dafür, wie Kunst und Kultur nachhaltig gefördert werden können. Sie bieten Künstlern nicht nur eine Plattform, sondern tragen auch dazu bei, das kulturelle Erbe des Landes zu bewahren und weiterzuentwickeln.“
Alle Informationen zu den teilnehmenden Kunstschaffenden, Adressen, Öffnungszeiten, Programmpunkten und einer interaktiven Karte finden Interessierte auf der offiziellen Webseite der Veranstaltung unter www.tdoa.at.