Zweite Staffel der beliebten Krimiserie startet im März mit Doppelfolgen
Die resolute Kriminalistin Gerti Bruckner ermittelt ab 9. März wieder in Wien. Susi Stach und das bewährte Team kehren für sechs neue Folgen zurück.
Nach dem Erfolg der ersten Staffel kehrt Susi Stach als Kriminalistin Gerti Bruckner auf die österreichischen Bildschirme zurück. Am 9., 16. und 23. März 2026 zeigt ORF 1 jeweils um 20.15 und 21.05 Uhr in Doppelfolgen die zweite Staffel von "Die Fälle der Gerti B.". Die sechs neuen Episoden sind bereits 24 Stunden vor der TV-Ausstrahlung auf ORF ON verfügbar.
Die neue Staffel verspricht wieder die gewohnte Mischung aus Spannung, Humor und Wiener Charme, die bereits die erste Saison auszeichnete. Regisseur Sascha Bigler führte erneut Regie und zeichnet gemeinsam mit Timo Lombeck und Marcel Kawentel für die Drehbücher verantwortlich.
In der zweiten Staffel sieht sich Gerti Bruckner nicht nur mit neuen Kriminalfällen konfrontiert, sondern muss auch persönliche Herausforderungen meistern. Von beruflicher Neuorientierung bis hin zu Unstimmigkeiten im Team gibt es für die resolute Ermittlerin einiges zu bewältigen. Besonders spannend wird die Frage, ob die angespannte Koexistenz zwischen den beiden toughen Polizistinnen durch eine mögliche Versetzung aufgelöst werden könnte.
Auch die Rückblicke in die 1980er Jahre setzen sich fort: Gertis jüngeres Ich, gespielt von Alice Prosser, muss sich weiterhin mit dem chauvinistischen und homophoben Kollegen Kranzler (Josef Scholler) auseinandersetzen. Diese Zeitebene verleiht der Serie zusätzliche Tiefe und zeigt die Entwicklung der Hauptfigur über die Jahrzehnte hinweg.
An Susi Stachs Seite steht erneut Mariam Hage als Heidi Mai. Das bewährte Ensemble wird komplettiert durch Johannes Silberschneider, Lukas Watzl, Anton Noori, Peter Raffalt, David Miesmer, Karl Fischer und Doris Hindinger. Neu zum Cast stößt Michou Friesz hinzu.
Die Dreharbeiten fanden von Juni bis August 2025 in Wien und Umgebung statt, unter anderem am Floridsdorfer Markt, Am Schöpfwerk und in Klosterneuburg. Diese authentischen Wiener Schauplätze verleihen der Serie ihren unverwechselbaren lokalen Charakter.
"Es geht auch in der zweiten Staffel wieder einmal drunter und drüber im Leben der Gerti B.", erklärt Hauptdarstellerin Susi Stach. "Auszeit von der Ehe. Die junge Chefin murrend akzeptiert. Natürlich stellen die Wiener Pülcher alles Mögliche an und die Gerti muss das aufklären."
Stach hebt besonders den Wiener Humor hervor: "Der Wiener Schmäh kommt aber klarerweise auch nicht zu kurz am Floridsdorfer Schlingermarkt. Um den Altmeister Karl Farkas zu zitieren: 'Schau'n Sie sich das unbedingt an!'"
Mariam Hage, die Heidi Mai verkörpert, verspricht eine intensivere Charakterentwicklung: "Nach dem Kennenlernen in der ersten Staffel gehen wir jetzt einen entscheidenden Schritt weiter und schauen Heidi in die Karten." Die Schauspielerin betont, dass die Serie nun "jene Widersprüche und Kanten, die schon da waren, noch feiner ausleuchtet".
"In der zweiten Staffel stellt das Leben Heidis Prioritäten und Werte ganz direkt auf die Probe", so Hage weiter. "Wir gehen über die erste Begegnung hinaus und tauchen dort ein, wo es auch mal kompliziert oder schmerzhaft wird. Kurz: Wir graben tiefer."
Die erste Folge der neuen Staffel trägt den typisch wienerischen Titel "Die mit dem Grantscheam" und wird am 9. März um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Gerti und Bertl (Johannes Silberschneider) legen eine Beziehungspause ein, während Gerti sich auf dem Revier in einem Team-Mai-Seminar mit Coach Rainer (Christoph Fritz) wiederfindet.
In den Rückblenden zu den 1980er Jahren erlebt die junge Gerti einen persönlichen Tiefpunkt, als sie ausgerechnet dem problematischen Kollegen Kranzler im Außendienst zugeteilt wird. Parallel dazu kämpft Franco (Karl Fischer) mit den Folgen eines Autounfalls und muss eine radikale Neuordnung seines Lebens bewältigen.
Direkt im Anschluss um 21.05 Uhr folgt die zweite Folge "Die mit dem Lichtblick". Heidis Beziehung mit Kim (Thea Ehre) wird ernster, während Gerti sowohl privat als auch beruflich mit ihrem Platz hadert. In einer überraschend offenen Konfrontation stellt Heidi Gerti zur Rede.
Franco, mittlerweile im Seniorenheim untergebracht, rebelliert gegen seine neue Realität und sorgt mit Witz, Eigensinn und Fluchtversuchen für Aufregung. Ein besonderer Moment entsteht, als er in der deutschen Pflegerin Dorit seine Jugendflamme Dorli (Lucy Gartner) wiederzuerkennen glaubt. Bertl bereitet währenddessen die Beerdigung seines Freundes Toni vor und lernt dabei die neu zugezogene Nora (Michou Friesz) kennen.
Ein besonderer Service für die Fans: Die neuen Folgen sind jeweils 24 Stunden vor ihrer ORF-1-Ausstrahlung auf ORF ON verfügbar. Dort können auch alle Episoden der ersten Staffel erneut gestreamt werden - ideal für alle, die vor dem Start der zweiten Saison noch einmal in die Welt der Gerti B. eintauchen möchten.
"Die Fälle der Gerti B." ist eine Koproduktion von ORF und Lotus Filmproduktion. Das Projekt wird von FISA+, dem Fernsehfonds Austria und dem Filmfonds Wien unterstützt. Diese Förderung ermöglicht es, authentische österreichische Produktionen zu realisieren, die sowohl lokal verwurzelt als auch international anschlussfähig sind.
Die Serie hat sich bereits in der ersten Staffel als Publikumsliebling etabliert und zeigt, dass österreichische Krimiserien durchaus erfolgreich sein können, wenn sie mit Liebe zum Detail, authentischen Charakteren und dem typischen österreichischen Humor produziert werden.
Mit sechs neuen Folgen, die an drei Montagabenden in Doppelfolgen gezeigt werden, können sich die Fans auf intensive Krimi-Unterhaltung freuen. Die Serie verspricht, die bewährte Formel aus spannenden Kriminalfällen, vielschichtigen Charakteren und Wiener Lokalkolorit erfolgreich fortzusetzen.
Die Mischung aus aktuellen Ermittlungen und historischen Rückblicken in die 1980er Jahre bietet dabei nicht nur Unterhaltung, sondern auch einen interessanten Blick auf die Entwicklung von Gesellschaft und Polizeiarbeit über die Jahrzehnte hinweg.