Industriellenvereinigung begrüßt österreichischen Vorstoß zur Preisbildung im EU-Strommarkt
Die Industriellenvereinigung sieht in mehr Transparenz bei der Strompreisbildung einen wichtigen Schritt zur Kostendämpfung für Unternehmen.
Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßt den österreichischen Vorschlag zur Verbesserung der Transparenz im europäischen Strommarkt. Es ist positiv, dass das Thema der Preisbildung im europäischen Strommarkt und die kostentreibende Rolle des Emissionshandels angesprochen wird.
Der österreichische Ansatz sieht vor, durch mehr Transparenz darüber, wann und durch welche Technologien CO2-Kosten in den Strompreis einfließen, ein besseres Verständnis der Preisbildung zu schaffen und die Grundlage für gezielte Maßnahmen zu legen. Dies kann einen wichtigen Beitrag leisten, um übermäßige Kostenweitergaben zu vermeiden und langfristig eine Dämpfung der Strompreise zu ermöglichen.
Gerade für die energieintensive Industrie ist eine verlässliche Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Konditionen von zentraler Bedeutung. Die vorgeschlagenen Maßnahmen können helfen, die Strompreise strukturell zu stabilisieren und damit die Standortbedingungen für Produktion und Investitionen in Europa zu verbessern.
In diesem Zusammenhang hält die IV es für entscheidend, die bestehenden Entlastungsmechanismen für die Industrie im Emissionshandel aufrechtzuerhalten. Insbesondere die Fortführung und der Erhalt der freien Zuteilung im EU-Emissionshandelssystem (ETS) bleiben nach Ansicht der IV wichtig, um die derzeit angespannte Kostensituation für Unternehmen abzufedern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu sichern.