Staatssekretär Pröll lädt zu Pressegespräch über neue Kooperationen zwischen Staat und Unternehmen
Nach der erfolgreichen Servicetour 2025 fokussiert sich ID Austria 2026 auf die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft.
Die digitale Identität Österreichs nimmt weiter Fahrt auf: Nach einem Jahr der Bürgernähe startet ID Austria 2026 mit einem neuen Schwerpunkt. Während 2025 ganz im Zeichen der Servicetour stand und das Verhältnis zwischen Bürgern und Staat im Mittelpunkt lag, rückt nun die Wirtschaft in den Fokus.
Staatssekretär Alexander Pröll wird gemeinsam mit Manfred Denk, dem WKÖ-Bundesspartenobmann für Gewerbe und Handwerk, das ID Austria Wirtschaftsjahr 2026 einläuten. Das Ziel ist ambitioniert: Kooperationen zwischen Staat und Unternehmen sollen geschaffen und gestärkt werden. Diese strategische Neuausrichtung zeigt, dass die digitale Transformation Österreichs nun in eine neue Phase eintritt.
Die ID Austria, die als sichere digitale Identität für alle Österreicherinnen und Österreicher konzipiert wurde, hat bereits in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Mit der Servicetour 2025 konnte das Vertrauen der Bürger in die digitale Verwaltung gestärkt werden. Nun soll auch die Wirtschaft stärker von den Vorteilen der digitalen Identität profitieren.
Am Dienstag, den 17. März 2026, um 8.45 Uhr findet im Bundeskanzleramt am Ballhausplatz das offizielle Pressegespräch statt. Die Veranstaltung wird ohne Foto- und Filmaufnahmen durchgeführt, jedoch besteht im Anschluss die Möglichkeit für Medienvertreter, O-Töne aufzunehmen.
Besonders interessant dürfte der direkt anschließende Wirtschaftsroundtable werden, bei dem Staatssekretär Pröll mit Vertretern der Wirtschaft über konkrete Umsetzungsschritte diskutieren wird. Zu Beginn dieses Roundtables ist ein Kameraschwenk für Fotografen und Kameraleute vorgesehen.
Die Einbindung der Wirtschaftskammer Österreich in die Auftaktveranstaltung unterstreicht die Bedeutung, die der digitalen Transformation für die heimische Wirtschaft beigemessen wird. Manfred Denk als Bundesspartenobmann für Gewerbe und Handwerk repräsentiert dabei einen besonders wichtigen Wirtschaftsbereich, der von vereinfachten digitalen Prozessen erheblich profitieren könnte.
Kleine und mittlere Unternehmen, die das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft bilden, stehen oft vor besonderen Herausforderungen bei der Digitalisierung. Die ID Austria könnte hier als Katalysator wirken und Verwaltungsprozesse erheblich vereinfachen. Von der Unternehmensgründung bis hin zu steuerlichen Angelegenheiten – die Möglichkeiten für effizientere Abläufe sind vielfältig.
Das Jahr 2025 war geprägt von einer intensiven Servicetour, die darauf abzielte, die Beziehung zwischen Bürgern und Staat zu stärken. Diese Initiative war offenbar erfolgreich, denn sie bildet nun die Grundlage für die Ausweitung auf die Wirtschaft. Die positive Resonanz der Bürger auf die digitalen Services hat gezeigt, dass Österreich bereit ist für weitere Digitalisierungsschritte.
Die Servicetour hatte zum Ziel, Bürgerinnen und Bürgern die Vorteile der ID Austria näherzubringen und Vertrauen in die digitale Identität zu schaffen. Durch persönliche Beratung und Information konnten Bedenken ausgeräumt und die Akzeptanz gesteigert werden.
Die Digitalisierung der Verwaltung ist nicht nur ein technisches Upgrade, sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Effiziente digitale Prozesse können Unternehmen Zeit und Geld sparen, was letztendlich der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich zugutekommt.
Besonders in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen ist es wichtig, dass Unternehmen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, anstatt Zeit mit aufwendigen Verwaltungsprozessen zu verbringen. Die ID Austria könnte hier einen entscheidenden Beitrag leisten.
Mit der systematischen Einführung und Weiterentwicklung der ID Austria positioniert sich Österreich als Vorreiter in der digitalen Verwaltung. Viele andere EU-Länder beobachten die österreichischen Entwicklungen mit großem Interesse, da ähnliche Herausforderungen auch dort bestehen.
Die Erfahrungen aus dem Wirtschaftsjahr 2026 könnten daher nicht nur für Österreich wertvoll sein, sondern auch als Blaupause für andere Länder dienen. Dies stärkt nicht nur die internationale Reputation Österreichs, sondern könnte auch neue Geschäftsmöglichkeiten für heimische IT-Unternehmen eröffnen.
Das ID Austria Wirtschaftsjahr 2026 verspricht, ein wichtiger Meilenstein in der Digitalisierung Österreichs zu werden. Die Kombination aus politischem Willen, wirtschaftlicher Unterstützung und bereits bewährter Technologie schafft optimale Voraussetzungen für den Erfolg.
Die Erwartungen sind hoch: Unternehmen erhoffen sich spürbare Vereinfachungen in der Verwaltung, während die Politik auf positive Effekte für den Wirtschaftsstandort Österreich setzt. Das Pressegespräch am 17. März wird erste konkrete Einblicke in die geplanten Maßnahmen geben und zeigen, wie ambitioniert die Ziele für 2026 tatsächlich sind.
Medienvertreter, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten, müssen beim Betreten des Bundeskanzleramtes ihre Zutrittsberechtigung vorweisen – entweder eine Dauerzutrittskarte, einen gültigen Presseausweis oder ein aktuelles Akkreditiv ihrer Redaktion. Bilder der Veranstaltung werden wie üblich über den Fotoservice des Bundeskanzleramtes verfügbar sein.