Neue Initiative zur Stärkung des Kunststandorts Wien mit Stipendien und öffentlicher Kunst
Die UniCredit Bank Austria und die Akademie der bildenden Künste Wien kooperieren bei der Förderung junger Talente und Kunst im öffentlichen Raum.
Eine neue Partnerschaft zwischen der UniCredit Bank Austria und der Akademie der bildenden Künste Wien soll den Kunststandort Wien nachhaltig stärken. Das Projekt "Die Summe der einzelnen Teile" umfasst Stipendien für Studierende, Kunst im öffentlichen Raum und internationalen Kunstdiskurs. Die langfristige Initiative ist Teil der erweiterten Kunst- und Kulturförderung der Bank Austria.
Die Kooperation basiert auf drei miteinander verzahnten Teilprojekten, die verschiedene Aspekte der Kunstförderung abdecken. "Wie im Vorjahr angekündigt weiten wir damit unsere Kooperationen zur Förderung von Kunst und Kultur aus", erklärt Ivan Vlaho, CEO der UniCredit Bank Austria. "Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht die Förderung junger künstlerischer Talente und die Stärkung von Kunst im öffentlichen Raum, die der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich ist."
Das erste Teilprojekt "Die Summe" fokussiert auf direkte finanzielle Unterstützung. Die UniCredit Bank Austria finanziert acht Stipendien für das Studienjahr 2026/27, die sich gezielt an sozial benachteiligte Studierende in der Abschlussphase ihres Diplom- oder Masterstudiums richten. Diese Förderung soll finanzielle Entlastung schaffen und konzentriertes Arbeiten an Abschlussarbeiten ermöglichen.
Das zweite Teilprojekt "Die Teile" bringt Kunst in den öffentlichen Raum. Absolventinnen und Absolventen der Akademie können im Rahmen einer Ausschreibung eine Skulptur realisieren. Nach der Präsentation im Zentrum Wiens nahe der Kunstakademie wird die Arbeit in den Bank Austria Park am Mühlschüttel übersiedelt.
"Es freut uns, dass wir eine Skulptur, die bei einem Wettbewerb für Absolventinnen und Absolventen der Akademie der bildenden Künste Wien entstehen wird, in den Bank Austria Park integrieren können", so Vlaho weiter. "Damit machen wir Kunst von hoher Qualität für die Bevölkerung erlebbar, fördern den Dialog und regen Debatten an."
Das Projekt schafft nicht nur Sichtbarkeit für junge Künstlerinnen und Künstler, sondern aktiviert den Stadtraum als öffentlich zugänglichen Ausstellungsort. Ein begleitendes Booklet wird die künstlerische Arbeit dokumentieren.
Das dritte Teilprojekt "Die Summe der einzelnen Teile" etabliert ein Diskursformat mit internationalen Expertinnen und Experten. Dieses Format stellt die Bedingungen eines zukunftsfähigen Kunststandorts in den Mittelpunkt und zielt darauf ab, Wien als offenen, zeitgemäßen und international vernetzten Kunststandort weiter zu profilieren.
Der Projekttitel symbolisiert die zentrale Idee der Initiative: Ein Kunststandort entfaltet sein volles Potenzial, wenn verschiedene Maßnahmen synergetisch zusammenwirken und mehr entstehen kann als die bloße Summe einzelner Beiträge.
Johan Hartle, Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien, betont die Bedeutung der Partnerschaft für die Bildungsgerechtigkeit: "Mit dieser Partnerschaft setzen wir ein starkes Zeichen für Chancengerechtigkeit und die nachhaltige Förderung unseres künstlerischen Nachwuchses. Dank der großzügigen Unterstützung der UniCredit Bank Austria kann die Akademie wichtige Impulse für die Konsolidierung und Weiterentwicklung des Kunststandorts Wien setzen."
Besonders in Zeiten knapper Kulturbudgets sei solche private Förderung keine Selbstverständlichkeit, so Hartle weiter. Die Stipendien sollen auch den Übergang in eine freischaffende künstlerische Tätigkeit erleichtern – ein kritischer Punkt für viele Kunstabsolventinnen und -absolventen.
Die neue Partnerschaft ist nach dem von André Heller kuratierten Bank Austria Park und der Kooperation mit den Wiener Symphonikern ein weiterer wesentlicher Eckpfeiler der Ausweitung des Kunst- und Kultursponsorings der UniCredit Bank Austria.
Die Bank zählt bereits zu den wichtigsten privaten Förderern von Kunst und Kultur in Österreich. Neben der neuen Partnerschaft mit der Akademie der bildenden Künste Wien unterstützt die UniCredit Bank Austria unter anderem die Albertina, Albertina Modern und Albertina Klosterneuburg, die Klima Biennale Wien, die Wiener Symphoniker sowie die Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker.
Mit der Akademie der bildenden Künste Wien hat sich die Bank Austria eine besonders renommierte Partnerin ausgesucht. Die Kunstuniversität gehört zu den angesehensten weltweit und blickt auf eine über 330-jährige Geschichte zurück. Sie ist fest in der regionalen und internationalen Kulturlandschaft sowie in der Stadtgesellschaft verankert.
Zum internationalen Renommee der Akademie tragen neben den verschiedenen Instituten mit ihren künstlerischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten auch die herausragenden Kunstsammlungen bei. Diese Tradition und Expertise macht die Institution zu einem idealen Partner für die Stärkung des Kunststandorts Wien.
Darüber hinaus stellt die UniCredit Bank Austria jungen Künstlerinnen und Künstlern mit dem Bank Austria Salon im Alten Rathaus eine wichtige Veranstaltungslocation zur Verfügung und fördert zahlreiche wichtige Festivals in Wien. Diese vielfältigen Aktivitäten unterstreichen das ernsthafte Engagement der Bank für die österreichische Kulturlandschaft.
Die neue Partnerschaft mit der Akademie der bildenden Künste Wien zeigt, wie private und öffentliche Institutionen gemeinsam zur Förderung von Kunst und Kultur beitragen können. Durch die Kombination aus direkter Studienförderung, öffentlicher Kunstpräsentation und internationalem Diskurs entsteht ein ganzheitlicher Ansatz zur Stärkung des Kunststandorts Wien.