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ProWein 2026: Österreichs Winzer feiern großen Erfolg

Über 130 Weingüter begeisterten internationales Publikum in Düsseldorf

17. März 2026 um 12:02
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Die ProWein 2026 war ein voller Erfolg für Österreichs Weinwirtschaft. 132 Betriebe präsentierten ihre Produkte einem begeisterten Fachpublikum.

Die ProWein 2026 in Düsseldorf ist erfolgreich zu Ende gegangen und die österreichische Weinwirtschaft zieht ein äußerst positives Fazit. Von 15. bis 17. März konnten über 130 Weingüter aus ganz Österreich auf der wichtigsten Weinmesse im deutschsprachigen Raum ihre Produkte einem großen internationalen Publikum präsentieren. Der Auftritt wurde von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig feierlich eröffnet und sorgte für enormen Zuspruch bei Fachbesuchern aus aller Welt.

Neue Position bringt mehr Aufmerksamkeit

"Die ProWein ist immer ein Fixpunkt in unserem Kalender", erklärte Chris Yorke, Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM). Besonders stolz zeigte er sich über die neue Positionierung in Halle 1, die es Besuchern noch leichter machte, die österreichischen Weine zu entdecken. "Dank unserer neuen Position konnten sich Besucher und Besucherinnen noch leichter davon überzeugen, dass unsere Winzer und Winzerinnen mit ihren Weinen den Nerv der Zeit treffen: umweltbewusst, frisch, hochqualitativ!"

Unter gemeinsamer Organisation der ÖWM und der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) zeigten insgesamt 132 Betriebe mehr als 1.400 verschiedene Weine. Diese beeindruckende Vielfalt unterstrich einmal mehr die Qualität und Bandbreite der österreichischen Weinlandschaft.

Jahrgang 2025 überzeugt mit frischer Eleganz

Besondere Aufmerksamkeit erhielt der neue Jahrgang 2025, der mit frischen, eleganten und fruchtbetonten Weinen mit moderatem Alkoholgehalt punkten konnte. Diese Charakteristika treffen den aktuellen Zeitgeist und die Vorlieben der internationalen Weinkonsumenten perfekt. Die Weine spiegeln dabei die nachhaltige Arbeitsweise der österreichischen Winzer wider und zeigen deutlich die Handschrift des jeweiligen Terroirs.

Minister Totschnig würdigt Exporterfolge

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig zeigte sich bei der feierlichen Eröffnung des Österreich-Auftritts am Sonntag überzeugt von der Strategie: "Wer auf der ProWein ausstellt, ist für den Export bestens gerüstet. Mit der Unterstützung der ÖWM präsentierten sich dieses Jahr 132 Betriebe." Er betonte besonders die Stärken der österreichischen Weinwirtschaft: "Österreichs Winzerinnen und Winzer stehen für Qualität, klare Herkunft und nachhaltiges Wirtschaften."

Ein besonderer Stolz ist dabei der Bioanteil: "Mit rund 25 Prozent Biofläche sind wir weltweit Spitzenreiter", so Totschnig weiter. "Unser Ziel ist, dass die Qualität, Vielfalt und Geschichten hinter unseren Weinen in Erinnerung bleiben. Die ProWein ist dafür ein zentraler internationaler Branchentreff."

Umfangreiches Rahmenprogramm begeistert Fachpublikum

Die ÖWM hatte ein besonders umfangreiches Programm vorbereitet, um die Vielfalt des österreichischen Weins zu präsentieren. Insgesamt 13 Masterclasses mit hochkarätigen Speakern sorgten für große Aufmerksamkeit und durchwegs ausgebuchte Veranstaltungen.

Hochkarätige Referenten und innovative Formate

Zu den Highlights zählten Masterclasses mit renommierten Weinexperten wie Vinum-Chefredakteur Harald Scholl, der "Das Beste der Steiermark" präsentierte, Master Sommelier Stefan Neumann mit seinem Thema "Zweigelt: Meisterklasse in Vielseitigkeit und Vielfalt" sowie Sommelière Katharina Iglesias, die "Austria's Next Generation – Junge Winzer*innen im Rampenlicht" vorstellte.

Ein besonderes Highlight waren die innovativen Masterclasses "on air". Top-Sommelier Gerhard Retter führte die Teilnehmer in interaktiven Touren von Stand zu Stand – einmal "Auf den Spuren der Zeit" und einmal zu "Terroir & Tradition". Diese beweglichen Verkostungen ermöglichten es den Besuchern, verschiedene Weingüter kennenzulernen und direkten Kontakt zu den Winzern zu knüpfen.

Tasting Area als Kommunikationsdrehscheibe

Die durchgehend geöffnete Tasting Area bot zusätzlich die Möglichkeit, sich selbständig durch wechselnde Weinthemen zu verkosten. Dieser Bereich entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Kommunikationszentrum, wo internationales Fachpublikum mit österreichischen Winzern in direkten Geschäftskontakt treten konnte.

Österreich auch abseits des Stands präsent

Die österreichische Präsenz beschränkte sich nicht nur auf die eigene Standfläche. Am Sonntag drehte sich bei "Urban Gastronomy by #asktoni" alles um österreichische Winzer und ihre Weine. In Workshops und Live-Formaten mit Influencer Toni Askitis zeigten die Produzenten, wie perfekt Wein und Essen harmonieren können und gaben frische Ideen für spannende Food-Pairings.

Am Dienstag war Österreich in der Black Box der Sommelier-Union Deutschland vertreten. Hier wurden Weinverkostungen in völliger Dunkelheit angeboten, bei denen sich die Teilnehmer voll auf Geschmack, Aroma und Textur der Weine konzentrieren konnten – eine sinnliche Erfahrung, die die Qualität österreichischer Weine besonders eindrucksvoll unterstrich.

Positive Stimmen aus der Branche

Die Rückmeldungen der teilnehmenden Winzer fielen durchwegs positiv aus. Gerhard Wohlmuth aus der Südsteiermark sieht eine vielversprechende Zukunft: "Ich glaube, wenn sich die ProWein als Messe für 'cool climate'-Regionen etabliert, dass sie auch in Zukunft ihre Berechtigung hat."

Wolfgang Hewarth vom Weingut Esterházy am Leithaberg berichtete von einem überraschend guten Verlauf: "Der Sonntag war für uns besser als erwartet. Wir hatten gute und viel Laufkundschaft. Auch die mittelständischen Unternehmen waren wieder unterwegs, die die letzten Jahre ein bisschen gefehlt haben."

Katharina Baumgartner aus dem Weinviertel lobte besonders die Positionierung: "Ich finde, dass Österreich dieses Jahr super platziert ist, da sehr viele Leute nach Österreich gehen, egal ob sie es geplant hatten oder nicht. Ich würde schon sagen, dass sich ein Besuch bei der ProWein weiterhin lohnt."

Ausblick auf VieVinum im Mai

Der erfolgreiche Messeauftritt ist jedoch nur der Auftakt zu weiteren wichtigen Terminen im Weinkalender. Im Mai wird mit der VieVinum in Wien die nächste große Weinveranstaltung stattfinden. Chris Yorke zeigt sich optimistisch: "Events wie die ProWein oder die Wine Paris im Februar zeigen, dass der österreichische Wein seinen Platz am internationalen Parkett gefunden hat."

"Wenn im Mai die Wiener Hofburg wieder die schönste Weinmesse der Welt beheimatet und die internationale Weinwelt nach Wien strömt, ist das der schönste Beweis, dass der österreichische Wein international nichts an Attraktivität verloren hat", so Yorke weiter.

Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für österreichische Weine ist deren Nachhaltigkeit. Mit 25 Prozent biologisch bewirtschafteter Rebfläche nimmt Österreich eine weltweite Spitzenposition ein. Diese Ausrichtung trifft den Nerv der Zeit und entspricht den steigenden Anforderungen internationaler Märkte an umweltbewusste Produktion.

Die Kombination aus traditionellem Können, innovativen Methoden und nachhaltiger Bewirtschaftung macht österreichische Weine zu begehrten Produkten auf internationalen Märkten. Die ProWein 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, dass diese Strategie aufgeht und österreichische Winzer international erfolgreich sind.

Die ProWein 2026 war somit ein voller Erfolg für die österreichische Weinwirtschaft und bestätigt die positive Entwicklung der Branche. Mit über 130 teilnehmenden Weingütern, mehr als 1.400 präsentierten Weinen und einem begeisterten internationalen Fachpublikum konnte Österreich seine Position als wichtiger Player im internationalen Weingeschäft weiter festigen.

Schlagworte

#ProWein#Österreich#Wein#Weinmesse#Düsseldorf#Export#ÖWM

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