Österreichische Post-Bank verzeichnet positives Jahresergebnis von 1,1 Millionen Euro
Die bank99 schreibt nach fünf Jahren erstmals schwarze Zahlen und plant Expansion im Wertpapier- und KMU-Geschäft.
Die bank99, die Banktochter der Österreichischen Post, hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Gewinnschwelle erreicht. Das Jahresergebnis nach Steuern betrug 1,1 Millionen Euro (Vorjahr: –5,6 Millionen Euro).
Die Bank berichtete für 2025 ein positives Jahresergebnis. Bernhard Achberger, Vorstand Marktfolge der bank99, wird in der OTS mit den Worten zitiert: „Erstmals seit unserer Gründung schließen wir das Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis ab.“
Die Bilanzsumme der bank99 wuchs um 3 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Die Refinanzierungsbasis wird mit 3,7 Milliarden Euro angegeben; die Kund*innenbasis liegt bei über 300.000.
Das Gesamtkreditvolumen stieg um 5 Prozent auf 2 Milliarden Euro. Die Ausleihungsquote erhöhte sich von 53,2 Prozent auf 55,9 Prozent. Wohnbaufinanzierungen legten um 2,6 Prozent zu, Konsumkredite um 1,8 Prozent.
Für 2025 nennt die OTS Maßnahmen wie Kernbankenmigration, ein Investment-Grade-Rating, eine Debütemission und den Ausbau der Vertriebskanäle über das Netz der rund 1.700 Postpartner und Postfilialen.
Die OTS berichtet zudem über geplante Schwerpunkte für 2026: ein erweitertes Wertpapierangebot (Depot- und Aktienangebot ab Sommer), den Aufbau eines KMU-Geschäftsfeldes sowie eine Erhöhung des Automatisierungsgrades und Ausbau der Vertriebseffizienz.
Die bank99 AG ist ein Tochterunternehmen der Österreichischen Post AG (90 Prozent) und der Schelhammer Capital Bank AG (10 Prozent). Mit rund 340 Mitarbeiter*innen betreut sie österreichweit über 300.000 Kund*innen. Das Leistungsportfolio umfasst Konto und Zahlungsverkehr, Geldversand, Konsumkredite, Veranlagen und Sparen, Wohnfinanzierung und Versicherungen.