Gottesdienste, Filmpremieren und Kinderprogramm von 28. März bis 6. April
Der ORF bietet zu Ostern 2026 ein vielfältiges Programm mit Gottesdiensten, österreichischen Filmpremieren und speziellen Kindersendungen.
Der Österreichische Rundfunk (ORF) hat sein umfangreiches Osterprogramm für das Jahr 2026 vorgestellt. Von Samstag, dem 28. März, bis einschließlich Ostermontag, dem 6. April, erwartet die Zuschauer ein vielfältiges Angebot auf allen ORF-Kanälen sowie den digitalen Plattformen ORF ON und ORF KIDS.
Den Auftakt macht Thomas Stipsits in der dritten ORF/ARTE-Verfilmung seiner "Stinatz Krimis". Als unkonventioneller Inspektor Sifkovits muss er sich am 30. März um 20.15 Uhr mit einem "Eierkratz-Komplott" auseinandersetzen, das seine gemütliche Familienzeit im Südburgenland durchkreuzt.
Für romantische Stimmung sorgt Melissa Naschenweng in ihrer ersten Hauptrolle. In der neuen ORF-Romanze "Herzklang – Zurück zu mir" (4. April, 20.15 Uhr) spielt sie die Schlagersängerin Melanie, die auf der Almwirtschaft ihrer Großmutter in Kärnten neue Kraft und Liebe findet.
Weitere Filmhighlights umfassen das Remake "Das Beste kommt noch!" mit Til Schweiger und Michael Maertens (3. April), das Familiendrama "Lass ihn gehen" mit Kevin Costner und Diane Lane (5. April) sowie "Der Vater der Braut" mit Andy García (6. April).
Für die jüngsten Zuschauer hat der ORF ein besonders reichhaltiges Angebot zusammengestellt. Pumuckl steht im Mittelpunkt mit sechs "Neuen Geschichten vom Pumuckl" am 6. April. Der rothaarige Kobold treibt dabei wieder seinen gewohnten Schabernack und geht sogar verloren.
Ein besonderes Highlight ist "Der Super Mario Bros. Film" (6. April, 13.40 Uhr), in dem die beliebte Computer-Spiel-Ikone die magische Welt von Prinzessin Peach vor dem bösen Bowser retten muss. Garfield erlebt "Eine Extra Portion Abenteuer" (5. April, 14.40 Uhr), bei dem er entführt wird und seinen verschollenen Vater trifft.
Auf der digitalen Plattform kids.ORF.at und in der ORF-KIDS-App wurde eine spezielle Oster-Lane eingerichtet. Dort finden Kinder Serien und Filme rund um Hasen, Ostereier und Frühlingsbräuche, darunter "Dora", "Vegesaurier", "Tierärztin Vida" und "Servus Kasperl".
Die ORF-Religionsabteilung präsentiert ein umfangreiches Programm zu den Osterfeiertagen. Beginnend mit dem Katholischen Palmsonntagsgottesdienst aus Berg im Drautal (29. März, 9.30 Uhr) über den Evangelischen Karfreitagsgottesdienst aus Mödling bis hin zum Katholischen Ostergottesdienst aus Rom mit der päpstlichen Osteransprache "urbi et orbi" (5. April, ab 9.55 Uhr).
Besonders hervorzuheben ist die "Österliche Segensfeier – Gemeinsam Osterspeisen segnen" aus der Wallfahrtskirche Maria Straßengel am Karsamstag (4. April, 13.15 Uhr), die eine österreichische Tradition in den Fokus rückt.
Die "kulturMATINEE" widmet sich am Ostersonntag den heimischen Osterbräuchen mit der Dokumentation "‚Oster-Reich' – Osterbräuche in Österreich" (5. April, 9.05 Uhr). Am Ostermontag folgt "Ostereier – Fantastisch, bunt und voller Magie" (6. April, 9.05 Uhr), die verschiedene Techniken des Ostereier-Schmückens in mehreren europäischen Ländern vorstellt.
Heino Ferch kehrt zum zehnten Mal als Verhörspezialist Richard Brock in "Spuren des Bösen: Sühne" (29. März, 20.15 Uhr) zurück. Die beliebte ORF/ZDF-Krimi-Reihe feiert damit ihr 15-jähriges Jubiläum.
"Das Traumschiff" nimmt Kurs auf Island (5. April, 20.15 Uhr), wo Kapitän Max Parger einen besonderen Auftrag zu erfüllen hat. Parallel dazu nehmen Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl in einem zweiteiligen "Tatort" Abschied vom Münchner Kommissariat.
ORF III überträgt traditionell die katholischen Oster-Feierlichkeiten live aus der Pfarrkirche Bad Hall in Oberösterreich. Das Triduum Sacrum beginnt mit der Abendmahlfeier am Gründonnerstag (2. April, 19.00 Uhr) und culminiert in der Auferstehungsfeier am Karsamstag (4. April, 21.05 Uhr).
Ein besonderer kultureller Höhepunkt ist die TV-Premiere der "Passionsspiele Erl" in der Neufassung von Christian Kolonovits und Martin Leutgeb (3. April, 9.00 Uhr). Nach der "Schweigeminute" folgen weitere religiöse Dokumentationen, darunter "INRI – Warum musste Jesus sterben?" und "Das Turiner Grabtuch".
Die Programmleiste "Magische Ostern" beleuchtet österreichisches Brauchtum in verschiedenen Bundesländern. Von den meterhohen Palmbuschen in Rennweg über das Fackeltragen in Gösseling bis zu den unterschiedlichen Osterbrunnen am Bodensee.
Bereits am Palmsonntag präsentiert "Erlebnis Bühne" "Osterklänge aus Madrid" (29. März, 20.15 Uhr) mit der österreichischen Sopranistin Maria Ladurner und dem österreichischen Barucco Vokalensemble. Mozarts Requiem und eine Adaption von Bachs "Komm, süßer Tod" stehen auf dem Programm.
"Wien grüßt Triest" bringt am Ostersonntag (5. April, 20.15 Uhr) musikalische Grüße vom Frühlingsfestival der Wiener Symphoniker. Unter Chefdirigent Petr Popelka erklingen Werke von Giacomo Puccini und Franz Lehár.
Mehrere Sendungen widmen sich den kulinarischen Traditionen der Osterzeit. Franz Posch begrüßt zu "Mei liabste Weis" (28. März, 20.15 Uhr) live aus Puch bei Weiz, während "Silvia unterwegs im österlichen Innviertel" (2. April, 14.20 Uhr) regionale Besonderheiten vorstellt.
Die Dokumentation "Pinzen, Fladen, süße Zöpfe – Osterzauber in Europa" begibt sich auf die Suche nach den traditionsreichsten Osterrezepten quer durch den Kontinent. "Heimat Österreich" führt "Rund um das Sengsengebirge" und "Landleben" präsentiert "Steirische Ostern" mit geballtem Brauchtum aus der grünen Mark.
3sat zeigt unter anderem die Erstausstrahlung von "Ostern in Kärnten – Zwischen Glaube, Brauchtum und Gemeinschaft" (6. April, 13.05 Uhr) sowie weitere Dokumentationen über österliches Brauchtum und Kulinarik.
ORF ON präsentiert spezielle Lanes, darunter "Fröhliche Ostern mit Stipsits" mit den Stinatz-Krimis und weiteren Film-Highlights sowie eine Lane rund um österliche Kulinarik. Alle Sendungen sind als Live-Stream und bei vorhandenen Rechten als Video-on-Demand verfügbar.
Das ORF-Osterprogramm 2026 zeigt sich so vielfältig wie ein buntes Osternest. Von traditionellen Gottesdiensten über österreichische Filmpremieren bis hin zu speziellen Kindersendungen – der öffentlich-rechtliche Rundfunk bietet für jeden Geschmack und jede Altersgruppe das passende Programm.
Besonders bemerkenswert ist die Mischung aus Tradition und Moderne: Während klassische Formate wie "Das Traumschiff" und "Spuren des Bösen" ihre treue Fangemeinde bedienen, setzen neue österreichische Produktionen wie der Stipsits-Krimi und die Naschenweng-Romanze auf heimische Stars und Schauplätze.
Die umfangreiche Berichterstattung über österliches Brauchtum und regionale Traditionen unterstreicht den kulturellen Auftrag des ORF und bietet Einblicke in die Vielfalt österreichischer Osterfeierlichkeiten – von Kärnten über die Steiermark bis nach Vorarlberg.