Sonderausstellung "Noble Begierden" noch bis 6. April zu sehen
Das Gartenpalais Liechtenstein öffnet täglich bei freiem Eintritt. Die Sonderausstellung zeigt Meisterwerke von Tizian bis Klimt.
Die Osterferien bieten Kunstliebhabern in Wien eine besondere Gelegenheit: Das Gartenpalais Liechtenstein öffnet täglich seine Türen bei freiem Eintritt und gewährt Besuchern Zugang zu einer der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen der Welt. Die internationale Sonderausstellung "Noble Begierden. Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts" kann noch bis zum 6. April erlebt werden.
Das barocke Gartenpalais in der Fürstengasse im 9. Wiener Bezirk zählt zu den architektonischen Juwelen der Stadt. Seit dem frühen 18. Jahrhundert beherbergt das prachtvolle Gebäude die Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein, die als eine der weltweit wichtigsten privaten Kunstsammlungen gelten.
Die Ausstellung "Noble Begierden" widmet sich erstmals umfassend der faszinierenden Entwicklung des europäischen Kunsthandels. Besucher erhalten Einblicke in die Persönlichkeiten, Institutionen, Handelsstädte und Strategien, die den Kunstmarkt über Jahrhunderte hinweg geprägt haben. Die Schau beleuchtet, wie sich der Handel mit Kunstwerken von den Anfängen bis zur Gegenwart entwickelt hat.
Ein besonderer Höhepunkt sind die herausragenden internationalen Leihgaben, die für diese Ausstellung nach Wien gekommen sind. Meisterwerke von Tizian, Rembrandt, Monet und Gustav Klimt treten in einen eindrucksvollen Dialog mit bedeutenden Werken aus den Fürstlichen Sammlungen. Zu sehen sind auch Arbeiten von Giambologna, Brueghel, van Dyck und Canaletto.
Seit ihrer Eröffnung erfreut sich "Noble Begierden" großer Aufmerksamkeit sowohl beim Publikum als auch in der Fachpresse. Die innovative Herangehensweise an das Thema Kunstmarkt und die hochkarätige Auswahl der Exponate haben für positive Resonanz gesorgt. Kunstinteressierte aus ganz Europa nutzen die Gelegenheit, diese einmalige Schau zu besuchen.
Zur Vertiefung des Ausstellungserlebnisses werden regelmäßig Führungen in deutscher und englischer Sprache angeboten. Diese ermöglichen es den Besuchern, die komplexen Zusammenhänge der Kunstmarktgeschichte besser zu verstehen und Details zu erfahren, die beim selbständigen Rundgang möglicherweise übersehen werden.
Im Museumsshop ist der umfangreiche Ausstellungskatalog zu einem Sonderpreis von 49,90 Euro (statt regulär 59 Euro) erhältlich. Das wissenschaftlich fundierte Werk bietet die Möglichkeit, die Inhalte der Ausstellung zu Hause nachzulesen und zu vertiefen.
Für das leibliche Wohl sorgt die Hofkellerei des Gartenpalais, die in der bezaubernden Atmosphäre der barocken Gartenanlage zum Verweilen einlädt. Bei einem Glas Wein oder Kaffee können Besucher die einzigartige Stimmung des historischen Parks genießen.
Die Hofkellerei bietet auf Wunsch auch Weinverkostungen an, bei denen die biologisch angebauten Weine und Säfte der Fürstlichen Sammlungen probiert werden können. Diese können auch zu Ab-Hof-Preisen erworben werden – perfekt für die Osterjause oder als besonderes Geschenk.
Die Hofkellerei mit integriertem Café ist in der Karwoche von Dienstag bis einschließlich Ostersonntag täglich von 12:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Dies bietet Besuchern ausreichend Gelegenheit, den Museumsbesuch mit einer entspannten Pause zu verbinden.
Das Gartenpalais Liechtenstein ist nicht nur Ausstellungsort, sondern selbst ein historisches Kunstwerk von höchstem Rang. Die barocke Architektur und die weitläufige Parkanlage machen den Besuch zu einem Gesamterlebnis, das Kunst, Geschichte und Natur miteinander verbindet.
Die Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein haben eine jahrhundertelange Tradition und spiegeln den Kunstgeschmack und die Sammlerleidenschaft mehrerer Generationen wider. Die Vielfalt der Sammlung reicht von der Renaissance bis zur klassischen Moderne und umfasst Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Kunsthandwerk.
Der weitläufige Park des Gartenpalais bietet einen idealen Ort für einen Frühlingsausflug mit Familie und Freunden. Die Kombination aus hochkarätiger Kunst und naturnaher Erholung macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis für alle Altersgruppen.
Besonders attraktiv ist dabei der freie Eintritt, der es ermöglicht, ohne finanzielle Hürden in die Welt der Kunst einzutauchen. Dies entspricht dem Anspruch der Fürstlichen Sammlungen, Kunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Da die Ausstellung "Noble Begierden" nur noch bis zum 6. April zu sehen ist, sollten Interessierte die verbleibende Zeit nutzen. Solche umfassenden Darstellungen der Kunstmarktgeschichte mit derart hochkarätigen Leihgaben sind selten und bieten eine einmalige Gelegenheit zur kulturellen Bildung.
Die täglich geöffneten Türen während der Osterferien machen es besonders einfach, spontane Besuche zu planen oder den Museumsbesuch flexibel in die Feriengestaltung zu integrieren. Wien zeigt sich damit einmal mehr als kulturelle Metropole, die auch in den Feiertagen vielfältige Angebote für Kunstinteressierte bereithält.