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Österreichs beste Rot- und Süßweine 2026 gekürt

Hannes Fiala und Adi Schmid präsentieren umfassenden Weinführer

24. März 2026 um 11:02
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206 Weine von 72 Weingütern wurden bewertet. Weingut Gesellmann führt bei Rotweinen, Schloss Gobelsburg erreicht Bestnote bei Süßweinen.

Die österreichische Weinszene hat ihre neuen Champions: Hannes Fiala und Adi Schmid haben ihren "Rot- und Süßwein Guide Austria 2026" vorgestellt, der auf 180 Seiten die Crème de la Crème der heimischen Wein-Produktion präsentiert. Das umfassende Nachschlagewerk wurde im Restaurant Gergely's in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt und gilt bereits seit Jahren als Standardwerk für Gastronomen, Weinhändler und private Weinliebhaber.

Umfassende Bewertung von 206 österreichischen Weinen

Der neue Guide umfasst insgesamt 206 eingereichte Weine von 72 österreichischen Weingütern. Unter der fachkundigen Leitung von Weinakademiker Johannes Fiala wurde jeder Wein von einer hochkarätig besetzten Jury aus Sommeliers, Weinjournalisten und Fachhändlern verkostet und bewertet. Das Ergebnis ist ein fundiertes Kompendium mit professionellen Bewertungen und redaktionell aufbereiteten Empfehlungen, das im medianet Verlag erschienen ist.

Die Bewertung erfolgte nach einem strengen 100-Punkte-System, wobei sowohl die Qualität der Weine als auch das Preis-Genuss-Verhältnis berücksichtigt wurden. Dies macht den Guide zu einem wertvollen Ratgeber für alle, die sich in der vielfältigen österreichischen Weinlandschaft orientieren möchten.

Rotwein-Spitzenreiter aus dem Burgenland

Bei den Rotweinen konnte sich der "Kultwein G 2021" vom Weingut Gesellmann aus Deutschkreutz im Burgenland mit 99 von 100 Punkten an die Spitze setzen. Dieser außergewöhnliche Wein bestätigt einmal mehr die herausragende Qualität der burgenländischen Rotweinproduktion.

Knapp dahinter folgen zwei weitere Spitzenweine mit jeweils 98 Punkten: der "Cabernet Franc Privat 2021" von der Weinmanufaktur Follner, die sowohl in Wien als auch in Rust tätig ist, sowie der "Blaufränkisch BFG 2022" vom Weingut Gager, ebenfalls aus Deutschkreutz im Burgenland. Diese Top-Drei-Platzierung unterstreicht die Dominanz der burgenländischen Rotweinproduzenten in der österreichischen Spitzenklasse.

Weingut Gager wird "Rotweingut des Jahres"

Den prestigeträchtigen Titel "Rotweingut des Jahres" konnte sich das Weingut Gager aus dem Mittelburgenland sichern. Das Weingut überzeugte die Jury nicht nur mit einem Kategoriesieg, sondern konnte gleich vier Weine unter den Top 50 platzieren. Diese konstant hohe Qualität über mehrere Weine hinweg spricht für die außergewöhnliche Expertise des Weinguts.

Den zweiten Platz belegt das Weingut Leo Aumann aus der Thermenregion, das ebenfalls vier Weine unter den Top 50 und einen Kategoriesieg vorweisen kann, jedoch mit einem geringeren Punkteschnitt. Das Weingut Gesellmann aus dem Mittelburgenland komplettiert das Podium mit drei Weinen unter den Top 50, darunter dem höchstbewerteten Rotwein des gesamten Guides.

Süßweine erreichen Perfektion

Noch beeindruckender als bei den Rotweinen fielen die Bewertungen bei den Süßweinen aus. Das Weingut Schloss Gobelsburg aus dem Kamptal erreichte mit seinem "Grünen Veltliner Eiswein 2023" die absolute Höchstwertung von 100 Punkten. Diese perfekte Bewertung ist ein seltenes Ereignis und bestätigt die außergewöhnliche Qualität dieses Eisweins.

Mit 99 Punkten folgt der "Muskat Ottonel TBA 2023" vom Weingut Hans Tschida – Angerhof, einem der renommiertesten Süßweinproduzenten Österreichs. Den dritten Platz mit 98 Punkten belegt der "Ruster Ausbruch Gelber Muskateller 2022" vom Weingut Feiler-Artinger, was die Tradition der Ruster Ausbrüche eindrucksvoll unterstreicht.

Weingut Hans Tschida verteidigt Süßwein-Krone

Den Titel "Süßweingut des Jahres" konnte sich wie bereits im Vorjahr das Weingut Hans Tschida vom Neusiedlersee sichern. Mit drei Süßweinen unter den Top 7 demonstriert das Weingut seine außergewöhnliche Kompetenz in der Süßweinproduktion. Der Erfolg basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung und dem idealen Mikroklima rund um den Neusiedlersee.

Den zweiten Rang belegt das Weingut Schloss Gobelsburg aus dem Kamptal, das mit dem höchstbewerteten Wein des gesamten Guides für Furore sorgte. Das Weingut Keringer, ebenfalls vom Neusiedlersee, komplettiert das Süßwein-Podium und überzeugte dabei besonders durch das beste Preis-Genuss-Verhältnis in dieser Kategorie.

Preis-Genuss-Verhältnis im Fokus

Neben der reinen Qualitätsbewertung legt der Guide besonderen Wert auf das Preis-Genuss-Verhältnis – ein Aspekt, der für Konsumenten von großer Bedeutung ist. In dieser Kategorie konnte sich das Weingut Daniel Plos aus Sooß durchsetzen.

Das Weingut Daniel Plos überzeugte mit Preis-Genuss-Siegen in gleich zwei Kategorien und konnte zusätzlich zwei weitere Weine unter den Top 50 der Preis-Genuss-Hits platzieren. Diese Leistung zeigt, dass hervorragende Qualität nicht zwangsläufig mit hohen Preisen verbunden sein muss.

Knapp dahinter folgt das Weingut Merum aus Tadten mit vier Weinen unter den Top 50 der Preis-Genuss-Hits, allerdings mit nur einem Preis-Genuss-Sieg. Den dritten Platz belegt das Weingut Knötzl aus Tattendorf mit drei Weinen unter den Top 50 der Preis-Genuss-Hits und einem Kategoriesieg.

Bedeutung für die österreichische Weinwirtschaft

Der "Rot- und Süßwein Guide Austria 2026" ist weit mehr als nur ein Weinführer. Er dokumentiert die kontinuierlich steigende Qualität der österreichischen Weinproduktion und dient als wichtige Orientierungshilfe für den Handel und die Gastronomie. Für Weinproduzenten stellt eine Auszeichnung in diesem Guide einen bedeutenden Qualitätsnachweis dar, der sich positiv auf die Vermarktung auswirken kann.

Die Bewertungen spiegeln auch die Vielfalt der österreichischen Weinregionen wider: Vom Burgenland über die Thermenregion bis hin zum Kamptal und dem Neusiedlersee sind verschiedene Anbaugebiete in den Spitzenpositionen vertreten. Dies unterstreicht die Qualität und Diversität der österreichischen Weinlandschaft.

Professionelle Verkostung als Qualitätsgarantie

Die Glaubwürdigkeit des Guides basiert auf der professionellen Herangehensweise bei der Verkostung. Unter der Leitung von Weinakademiker Johannes Fiala arbeitet ein Team aus ausgewiesenen Fachleuten, das sich aus Sommeliers, Weinjournalisten und Fachhändlern zusammensetzt. Diese Expertise garantiert objektive und fundierte Bewertungen, die sowohl für Fachleute als auch für Laien nachvollziehbar sind.

Die 180 Seiten des Guides bieten neben den Bewertungen auch umfangreiche Hintergrundinformationen zu den Weingütern, den Rebsorten und den Anbaugebieten. Dies macht das Werk zu einem wertvollen Nachschlagewerk, das über die reine Produktbewertung hinausgeht.

Ausblick auf die Weinszene 2026

Der neue Guide zeigt eindrucksvoll, dass die österreichische Weinproduktion auf einem sehr hohen Niveau angekommen ist. Sowohl bei den Rot- als auch bei den Süßweinen konnten Bewertungen erzielt werden, die internationalen Spitzenstandards entsprechen. Dies ist das Ergebnis jahrzehntelanger Qualitätsarbeit der heimischen Winzer und moderner Kellertechnik.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass auch das Preis-Genuss-Verhältnis stimmt. Viele der ausgezeichneten Weine sind für Verbraucher durchaus erschwinglich, was die Zugänglichkeit zu hochwertigen österreichischen Weinen erhöht.

Der "Rot- und Süßwein Guide Austria 2026" ist im Fachhandel und direkt beim medianet Verlag erhältlich. Für Interessierte stehen zusätzliche Informationen, Flaschenfotos und detaillierte Bewertungen in einer elektronischen Pressemappe zur Verfügung. Der Guide richtet sich gleichermaßen an Fachleute aus Gastronomie und Handel sowie an private Weinliebhaber, die sich über die aktuellen Spitzenweine Österreichs informieren möchten.

Schlagworte

#Wein#Österreich#Guide#Rotwein#Süßwein

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