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Barbara Stöckl empfängt prominente Gäste am 26. März

Paul Lendvai, Viktoria Fahringer, Rudolf Anschober und Birgit Denk im ORF-Nighttalk

25. März 2026 um 11:21
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Der ORF-Nighttalk "Stöckl" präsentiert am 26. März eine hochkarätige Gästerunde mit Journalist Paul Lendvai und anderen prominenten Persönlichkeiten.

Der ORF-Nighttalk "Stöckl" verspricht am Donnerstag, dem 26. März 2026, um 23.05 Uhr in ORF 2 eine besonders vielseitige Sendung. Barbara Stöckl begrüßt vier prominente Gäste aus unterschiedlichen Bereichen: den renommierten Journalisten Paul Lendvai, Spitzenköchin Viktoria Fahringer, Ex-Gesundheitsminister Rudolf Anschober sowie Austropop-Musikerin Birgit Denk.

Paul Lendvai: Eine Lebensreise zwischen den Identitäten

Paul Lendvai, einer der profiliertesten Journalisten Österreichs, präsentiert in der Sendung sein neuestes Werk, das sich der grundlegenden Frage "Wer bin ich?" widmet. Der 1929 in Budapest geborene Journalist blickt auf ein bewegtes Leben zurück, das von historischen Umbrüchen geprägt wurde.

Als Jude überlebte Lendvai den Terror der Nationalsozialisten und flüchtete während der Ungarischen Revolution 1956 als junger Journalist nach Österreich. Diese Erfahrungen prägten seine vielteilige Identität, die er in seinem neuesten Buch reflektiert. "Eine kurze Antwort auf die Frage 'Wer bin ich?' gibt es nicht", bekennt der erfahrene Autor im Gespräch mit Barbara Stöckl.

Besondere Aufmerksamkeit wird Lendvais Erinnerungen an Bruno Kreisky gelten, dessen Biograf er war. Die Begegnungen mit dem ehemaligen Bundeskanzler haben Lendvais journalistische Laufbahn nachhaltig beeinflusst und bieten Einblicke in die österreichische Zeitgeschichte.

Viktoria Fahringer: Befreiung von kulinarischen Zwängen

Viktoria Fahringer verkörpert eine neue Generation der österreichischen Spitzengastronomie. Mit nur 27 Jahren kann die Tirolerin bereits auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Schon mit Anfang 20 übernahm sie das Familienwirtshaus und den Hotelbetrieb ihrer Eltern in Kufstein.

Die junge Köchin wurde zweifach mit einer Haube ausgezeichnet und etablierte sich schnell als gefragte Kochschulleiterin und Kochbuchautorin. International machte sie sich einen Namen in der gehobenen Gastronomie. Doch nun hat Fahringer einen überraschenden Entschluss gefasst: Sie hängte ihre Hauben an den Nagel.

"Ohne Hauben fühle ich mich auf einmal ganz befreit", erklärt sie ihre Entscheidung. Diese unkonventionelle Herangehensweise an die Spitzengastronomie verspricht interessante Einblicke in die Herausforderungen und den Druck der Haute Cuisine. Fahringer möchte zeigen, dass kulinarische Exzellenz auch jenseits traditioneller Bewertungssysteme möglich ist.

Rudolf Anschober: Vom Politiker zum Zukunftsgestalter

Rudolf Anschober, ehemaliger Gesundheitsminister der Grünen, hat nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik eine neue Berufung gefunden. Der erfahrene Politiker widmet sich nun intensiv Klima- und Zukunftsthemen, sowohl als Vortragender und Berater als auch als Autor.

Sein aktuelles Sachbuch befasst sich mit den drängenden Herausforderungen unserer Zeit. Anschober bietet darin nicht nur eine Analyse der Probleme, sondern auch "ErMUTigung" zur aktiven Gestaltung einer besseren Zukunft. Diese positive Herangehensweise unterscheidet ihn von vielen Klimaaktivisten, die primär auf Katastrophenszenarien setzen.

Seine Jahre in der Landes- und Bundespolitik haben Anschober wertvolle Erfahrungen gebracht, die er nun in seine neue Tätigkeit einbringt. Besonders seine Zeit als Gesundheitsminister während der Corona-Pandemie dürfte ihm wichtige Erkenntnisse über Krisenmanagement und gesellschaftliche Herausforderungen vermittelt haben.

Birgit Denk: 25 Jahre "komplett out" im Austropop

Birgit Denk ist eine Institution im österreichischen Austropop. Die Wiener Mundart-Sängerin feierte im vergangenen Jahr gemeinsam mit ihrer Band das 25-jährige Bestehen. Auch 2026 setzen sich die Feierlichkeiten fort, was die anhaltende Popularität der Künstlerin unterstreicht.

Denk ist bekannt für ihre authentischen Lieder in Wiener Mundart, die das Lebensgefühl ihrer Heimatstadt einfangen. Ihr aktuelles Programm trägt den bezeichnenden Titel "komplett out" – ein Motto, das auch ihre Lebensphilosophie widerspiegelt.

Im Gespräch mit Barbara Stöckl wird Denk erklären, warum sie immer "komplett out" war und warum dieser Zustand durchaus positive Seiten haben kann. Diese unkonventionelle Herangehensweise an Musik und Leben macht sie zu einer besonderen Persönlichkeit der österreichischen Kulturszene.

Vielfältige Perspektiven in einer Sendung

Die Zusammenstellung der Gäste zeigt Barbara Stöckls Gespür für interessante Gesprächskonstellationen. Journalist, Köchin, Ex-Politiker und Musikerin bringen völlig unterschiedliche Lebenserfahrungen und Weltanschauungen mit. Diese Vielfalt verspricht lebendige Diskussionen und überraschende Einblicke.

Jeder der vier Gäste steht für einen anderen Zugang zum Leben: Lendvai für die reflektierte Auseinandersetzung mit Geschichte und Identität, Fahringer für den Mut zu unkonventionellen Entscheidungen, Anschober für den Wandel vom Politiker zum Zukunftsgestalter und Denk für die authentische Verbindung zur Wiener Kultur.

Der ORF-Nighttalk als kulturelle Institution

"Stöckl" hat sich als fixer Bestandteil des österreichischen Fernsehprogramms etabliert. Barbara Stöckls einfühlsame Gesprächsführung schafft es regelmäßig, ihren Gästen tiefere Einblicke zu entlocken, als es in anderen Formaten der Fall ist.

Der späte Sendetermin um 23.05 Uhr ermöglicht ausführlichere Gespräche und eine entspanntere Atmosphäre. Dies kommt sowohl den Gästen als auch den Zuschauern zugute, die sich auf substantielle Inhalte jenseits oberflächlicher Unterhaltung freuen können.

Die Sendung ist nicht nur in ORF 2 zu sehen, sondern steht auch auf ORF ON zur Verfügung. Diese digitale Präsenz erweitert die Reichweite und ermöglicht es auch jüngeren Zielgruppen, die hochwertigen Gespräche zu verfolgen.

Die Ausgabe vom 26. März 2026 verspricht durch die Vielfalt der Gäste und ihre unterschiedlichen Geschichten eine besonders bereichernde Fernseherfahrung zu werden. Barbara Stöckl wird sicherlich wieder beweisen, warum ihr Nighttalk zu den geschätzten Formaten des österreichischen Fernsehens zählt.

Schlagworte

#ORF#Barbara Stöckl#Nighttalk#Paul Lendvai#Viktoria Fahringer#Rudolf Anschober#Birgit Denk

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