VPNÖ-Gesundheitssprecher Dinhobl setzt auf Zusammenarbeit zwischen ÖVP, FPÖ und SPÖ bei der Gesundheitsreform
Franz Dinhobl von der VPNÖ zeigt sich zuversichtlich bei der Umsetzung des niederösterreichischen Gesundheitsplans und appelliert an parteiübergreifende Zusammenarbeit.
VPNÖ-Gesundheitssprecher Franz Dinhobl betont sein Vertrauen sowohl in die mehr als 50 Fachleute, die das Konzept ausgearbeitet haben, als auch in die Landesregierungsmitglieder von VPNÖ, FPÖ und SPÖ, die dieses Konzept nun Schritt für Schritt umsetzen.
"Ich habe Vertrauen in die Landesregierungsmitglieder von VPNÖ, FPÖ und SPÖ, die dieses Konzept nun Schritt für Schritt umsetzen", erklärt Dinhobl. Dabei appelliert er an alle Beteiligten, Parteitaktik beiseitezulassen und gemeinsam für das Gelingen des Gesundheitsplans zu arbeiten. Jedes Regierungsmitglied trage in seinem Teilbereich Verantwortung und sei gefordert, konstruktiv mitzuwirken.
Der Gesundheitsplan 2040+ wird im OTS-Text als großer Rahmen und Zukunftsausblick beschrieben; nach der Vorstellung des Grobplans folgen laut Dinhobl Detailpläne, die der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und umgesetzt werden.
Dinhobl zeigt Verständnis für die Sorgen der Bevölkerung vor Ort, wenn es um Änderungen im gewohnten Gesundheitssystem geht. "Es liegt auf der Hand, dass keinem Verantwortungsträger das Schließen von Notarztstützpunkten oder von Kliniken Spaß macht. Jede Sorge vor Ort wegen Änderung ist verständlich", so der Gesundheitssprecher.
Gleichzeitig betont er jedoch die Notwendigkeit der geplanten Schritte: "Wenn wir aber das große Ganze betrachten, sind die Schritte notwendig – denn sie machen das Gesundheitswesen für alle im Land zukunftsfit und halten es weiter erstklassig für kommende Generationen."
Besonders kritisch äußert sich Dinhobl zu parteitaktischen Manövern, die die Umsetzung des Gesundheitsplans behindern könnten. "Parteitaktik hat hier nichts verloren. Denn damit verlangsamt sich die Vorbereitung und Umsetzung notwendiger Schritte", warnt er.
Direkt wendet sich Dinhobl an SPÖ-Klubobmann Weninger und empfiehlt ihm, auch seiner eigenen Landesrätin zu vertrauen. "Wenn er Sorgen bei der Umsetzung des Gesundheitsplans hat, sollte er diese direkt mit ihr besprechen, anstatt sie über Presseaussendungen zu verteilen", so Dinhobl.
Als konkretes Beispiel für die schrittweise Umsetzung des Gesundheitsplans führt Dinhobl die Gesundheitsklinik Gmünd an. "Nach der Vorstellung des Gesundheitsplans 2040+ als großer Rahmen sieht man jetzt etwa an der Gesundheitsklinik Gmünd, wie die Umsetzung Schritt für Schritt erfolgt", erklärt der Landtagsabgeordnete.
Im OTS-Text betont Dinhobl, dass nach dem Grobplan Detailpläne folgen, die der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und umgesetzt werden. Dieser Ablauf wird als Vorteil des Gesundheitsplans 2040+ hervorgehoben: Erstmals in Österreich gebe es einen großen, langfristig angekündigten Zukunftsausblick für das gesamte Gesundheitswesen und kein Stückwerk durch Maßnahmen in einzelnen Bereichen.