Erfahrene ZIB-Moderatorin führt ab 10. August durch politische Interview-Reihe
Die ORF-Journalistin Simone Stribl übernimmt zum zweiten Mal die Moderation der traditionsreichen Sommergespräche mit den Parlamentsparteien.
Der ORF setzt bei den diesjährigen Sommergesprächen auf bewährte Kompetenz: Simone Stribl wird zum zweiten Mal nach 2020 durch die legendäre politische Interview-Reihe führen. Die 39-jährige "ZIB Talk"-Moderatorin übernimmt damit die Nachfolge von Klaus Webhofer, der im vergangenen Jahr die Gespräche leitete.
Die Sommergespräche 2026 finden vom 10. August bis zum 7. September statt und werden jeden Montag um 21:05 Uhr in ORF 2 sowie parallel auf der Streaming-Plattform ORF ON ausgestrahlt. Als Schauplatz dient erneut die "Studio 2"-Terrasse im ORF-Mediencampus am Küniglberg, die bereits im Vorjahr als atmosphärische Kulisse für die politischen Interviews diente.
Die Sommergespräche gelten als eine der wichtigsten politischen Formate des österreichischen Fernsehens. In den traditionell 45-minütigen Einzelinterviews stellen sich die Vorsitzenden aller im Parlament vertretenen Parteien den Fragen der Moderation und müssen dabei ihre politischen Positionen und Zukunftspläne darlegen.
ORF-Chefredakteur Johannes Bruckenberger zeigt sich mit der Personalentscheidung zufrieden: "Mit Simone Stribl setzen wir auf eine Moderatorin, die innenpolitische Zusammenhänge nicht nur versteht, sondern auch präzise und verständlich vermitteln kann – eine zentrale Voraussetzung für die ORF-‚Sommergespräche'."
Besonders hebt Bruckenberger Stribls journalistische Qualitäten hervor: "Sie vereint analytische Schärfe mit journalistischer Fairness und wird damit für Gespräche auf Augenhöhe sorgen. Stribl steht für Glaubwürdigkeit, Souveränität und klare Gesprächsführung – Eigenschaften, die in politisch herausfordernden Interviews den Unterschied machen."
Die Moderatorin selbst zeigt sich bewusst über die Bedeutung ihrer Aufgabe: "Die meistbeachteten Interviews des Sommers zu führen, ist eine besondere und schöne Aufgabe – eine Wertschätzung und Verantwortung, über die ich mich sehr freue."
Dabei sieht Stribl ihre Rolle vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen: "In wirtschaftlich und politisch turbulenten Zeiten die entscheidenden Fragen für unser Publikum zu stellen – für mich der wichtigste Auftrag dieser Gespräche."
Simone Stribl bringt umfangreiche Erfahrung in der politischen Berichterstattung mit. Die gebürtige Oberösterreicherin studierte von 2005 bis 2009 Journalismus und Medienmanagement an der Fachhochschule Wien und startete bereits während des Studiums ihre Laufbahn beim ORF.
Ihre journalistische Karriere begann Stribl 2008 in der Redaktion des ORF-"Report", bevor sie 2013 in die "ZIB"-Innenpolitik wechselte. Dort wurde sie durch Live-Schaltungen und politische Interviews einem breiteren Publikum bekannt und etablierte sich als kompetente Stimme in der österreichischen Medienlandschaft.
Seit 2017 gehört sie zum ORF-Team der "Pressestunde", einem der wichtigsten politischen Formate des österreichischen Fernsehens. Ab 2019 übernahm sie zusätzlich die Moderation des "Runden Tisch", wodurch sie ihre Expertise in der Gesprächsführung mit Politikern verschiedener Parteien weiter ausbauen konnte.
2020 führte Stribl bereits erfolgreich durch die Sommergespräche – ein Jahr, das durch die Corona-Pandemie und deren politische Auswirkungen geprägt war. Diese Erfahrung dürfte ihr nun bei der erneuten Übernahme der Moderation zugutekommen.
Seit Januar 2022 erweiterte Stribl ihr Aufgabengebiet um die Moderation der "ZIB"-Ausgaben am Morgen und der "ZIB" um 13:00 Uhr. Seit April 2025 gehört sie außerdem zum Gastgeberinnen-Team des "ZIB Talk", einem Format, das sich der vertiefenden politischen Diskussion widmet.
Die ORF-Sommergespräche haben in Österreich eine lange Tradition und gelten als wichtiger Gradmesser für die politische Stimmung im Land. In den meist kontroversen Interviews müssen sich die Parteichefs kritischen Fragen zu aktuellen Themen wie Wirtschaftspolitik, Sozialreformen, Klimaschutz und europapolitischen Positionen stellen.
Gerade in Zeiten politischer Umbrüche und gesellschaftlicher Herausforderungen kommt den Sommergesprächen eine besondere Bedeutung zu. Sie bieten den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, die Standpunkte der verschiedenen Parteien ungefiltert und in ausführlicher Form zu erleben.
Mit der erneuten Berufung Simone Stribls setzt der ORF auf Kontinuität und Professionalität. Die Sommergespräche 2026 dürften vor dem Hintergrund der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen besonders spannend werden.
Die Interviews werden nicht nur im klassischen Fernsehen, sondern auch über die digitalen Kanäle des ORF verfügbar sein, wodurch eine noch breitere Zielgruppe erreicht werden kann. Die "Studio 2"-Terrasse bietet dabei eine moderne und gleichzeitig gemütliche Atmosphäre für die politischen Gespräche.
Für Simone Stribl bedeutet die erneute Moderation der Sommergespräche eine weitere Bestätigung ihrer journalistischen Kompetenz und ihres Stellenwerts innerhalb des ORF. Mit ihrer Erfahrung aus verschiedenen politischen Formaten und ihrer bewährten Gesprächsführung dürfte sie auch 2026 für hochkarätige politische Interviews sorgen.