Rekordwerte für Schladming und Kitzbühel - Burgenland bleibt Ski-Nation Nummer eins
Fast 80% der österreichischen TV-Zuschauer verfolgten die ORF-Übertragungen vom Ski-Weltcup 2025/26. Absolute Spitzenwerte erreichte der Nachtslalom in Schladming.
Die österreichische Ski-Begeisterung kennt keine Grenzen: 5,931 Millionen Menschen verfolgten während der Weltcup-Saison 2025/26 zumindest zeitweise die ORF-Übertragungen auf ORF 1. Das entspricht beeindruckenden 79 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren und unterstreicht einmal mehr die zentrale Rolle des Skisports in der österreichischen Medienlandschaft.
Den absoluten Höhepunkt der Saison bildete der traditionelle Nachtriesenslalom in Schladming am 27. Jänner. Mit durchschnittlich 1,364 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 47 Prozent im zweiten Durchgang setzte das Rennen neue Maßstäbe. Besonders bemerkenswert waren die Werte in den jungen Zielgruppen: 45 Prozent Marktanteil bei den 12- bis 49-Jährigen und sogar 50 Prozent bei den 12- bis 29-Jährigen zeigen, dass Skisport auch die jüngere Generation nach wie vor fasziniert.
Die magische Atmosphäre der Planai unter Flutlicht, kombiniert mit der traditionell starken Leistung österreichischer Fahrer bei diesem Heimrennen, macht den Schladminger Slalom Jahr für Jahr zu einem der meistbeachteten Ski-Events im deutschsprachigen Raum.
Dicht hinter Schladming folgte ein weiterer österreichischer Klassiker: Die legendäre Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel am 24. Jänner begeisterte durchschnittlich 1,314 Millionen Zuschauer. Mit einem Marktanteil von 75 Prozent demonstrierte das "gefährlichste Rennen der Welt" seine ungebrochene Anziehungskraft. Besonders spektakulär waren die Werte bei den jungen Zuschauern: 75 Prozent Marktanteil bei den unter 50-Jährigen und sogar 90 Prozent bei den unter 30-Jährigen.
Auch der Kitzbühel-Slalom am darauffolgenden Tag (25. Jänner) konnte mit 1,271 Millionen Reichweite und 67 Prozent Marktanteil überzeugen. Die Ganslernhang-Klassiker in Kitzbühel bestätigen damit ihre Sonderstellung im alpinen Skizirkus und ihre Bedeutung für das österreichische Fernsehpublikum.
Im Damenskisport erreichte der Slalom in Flachau am 13. Jänner die höchsten Einschaltquoten der Saison. Mit durchschnittlich 952.000 Zuschauern und 34 Prozent Marktanteil (37 Prozent bei den jungen Zielgruppen) unterstrich das Rennen die wachsende Popularität des Frauenskisports. Flachau hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt und bietet regelmäßig spannende Rennen auf höchstem Niveau.
Die starken Quoten beim Damenslalom spiegeln auch den Erfolg der österreichischen Skifahrerinnen wider. Namen wie Katharina Liensberger, Julia Scheib oder Ricarda Haaser sorgen regelmäßig für österreichische Erfolge und damit für zusätzliches Zuschauerinteresse.
Ein besonders interessantes Detail der Quotenanalyse betrifft die regionale Verteilung der Ski-Begeisterung. Das Burgenland führt bereits zum zweiten Jahr in Folge die Bundesländer-Rangliste an: 86 Prozent Marktanteil erreichten die ORF-Ski-Übertragungen im östlichsten Bundesland. Dieser Wert ist umso bemerkenswerter, da das Burgenland selbst über keine alpinen Skigebiete verfügt.
Auf Platz zwei folgt die Steiermark mit 81 Prozent Marktanteil, was angesichts der starken steirischen Ski-Tradition und Veranstaltungen wie dem Schladminger Nachtslalom wenig überrascht. Den dritten Platz teilen sich gleich drei Bundesländer: Kärnten, Salzburg und Oberösterreich erreichten jeweils 80 Prozent Marktanteil.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass Skisport in Österreich weit mehr als nur Sport ist – er ist ein verbindendes kulturelles Element, das Menschen aus allen Regionen des Landes fasziniert, unabhängig davon, ob sie selbst in einer alpinen Region leben oder nicht.
Parallel zum traditionellen Fernsehen entwickeln sich auch die digitalen Angebote des ORF zu einem wichtigen Baustein der Ski-Berichterstattung. Die ORF-Video-Streams verzeichneten im Jänner 2026 – dem stärksten Monat der Saison – beeindruckende 3,7 Millionen Nettoviews in Österreich.
Die Gesamtbilanz der digitalen Ski-Übertragungen kann sich sehen lassen: 14,0 Millionen Bruttoviews (Videostarts) und ein Gesamtnutzungsvolumen von 127 Millionen Minuten unterstreichen die wachsende Bedeutung der Online-Plattformen. Besonders ORF ON und sport.ORF.at entwickelten sich zu wichtigen Anlaufstellen für Ski-Fans.
Der meistgenutzte Live-Stream der Saison war der zweite Durchgang im Herren-Slalom von Schladming am 28. Jänner 2026 mit einer Durchschnittsreichweite von 75.000 Zuschauern. Diese Zahlen zeigen, dass die österreichischen Ski-Fans zunehmend auch digitale Kanäle nutzen, um keine Sekunde der spannenden Rennen zu verpassen.
Die erfolgreiche Weltcup-Saison 2025/26 bildete gleichzeitig die perfekte Vorbereitung auf das große Highlight: die Olympischen Winterspiele in Mailand & Cortina d'Ampezzo. Die hohen Einschaltquoten während der Weltcup-Saison lassen bereits jetzt auf eine breite Resonanz der österreichischen Zuschauer für die Olympia-Übertragungen schließen.
Die Erfolgsgeschichte der ORF-Ski-Übertragungen basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung und kontinuierlicher Weiterentwicklung. Von der professionellen Kommentierung über innovative Kameratechnik bis hin zu umfassenden digitalen Angeboten bietet der ORF seinen Zuschauern ein Rundum-Paket, das international Standards setzt.
Die Zahlen der Saison 2025/26 bestätigen eindrucksvoll: Österreich bleibt die Ski-Nation schlechthin, und der ORF ist der perfekte Partner, um diese Leidenschaft ins heimische Wohnzimmer zu bringen. Mit fast sechs Millionen Zuschauern während der gesamten Saison und Spitzenwerten von über 1,3 Millionen bei einzelnen Rennen setzt die österreichische Ski-Begeisterung auch in der digitalen Ära neue Maßstäbe.