Hochkarätige Besetzung für Klassik-Nachwuchspreis im Jubiläumsjahr
Die renommierte Pianistin Khatia Buniatishvili führt die Jury der "Goldenen Note 2026" an. Neun Nachwuchstalente kämpfen um den begehrten Preis.
Die "Goldene Note" geht 2026 in ihr Jubiläumsjahr und wartet mit einer hochkarätigen Starjury auf. Der renommierte Klassik-Nachwuchspreis, der seit 2017 vom Internationalen Musikverein zur Förderung hochbegabter Kinder (IMF) unter der Leitung von Gründerin Leona König verliehen wird, konnte für das Finale internationale Musikgrößen gewinnen.
An der Spitze der Jury steht die georgisch-französische Weltklasse-Pianistin Khatia Buniatishvili, die zu den besten weiblichen Tastenvirtuosen ihrer Generation zählt. Die international gefragte Künstlerin, die unter anderem an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (mdw) studiert hat, bringt ihre umfassende Expertise in die Bewertung der jungen Talente ein.
Komplettiert wird die Jury durch zwei weitere renommierte Persönlichkeiten der Klassikszene: Christian Kolonovits, der als Dirigent, Komponist und Musikproduzent nicht nur in der Klassik zu Hause ist, sowie die Sopranistin und Kammersängerin Ildikó Raimondi, die bereits im Vorjahr als Jurorin fungierte.
"Es erfüllt mich mit großer Freude und Stolz, dass wir mit Khatia Buniatishvili eine der weltweit gefragtesten Pianistinnen für die 'Goldene Note' gewinnen konnten", erklärt "Goldene Note"-Mastermind und Moderatorin Leona König. "Gemeinsam mit Ildikó Raimondi und Christian Kolonovits bildet sie die außergewöhnliche Jury. Damit präsentiert sich der Musikförderpreis auch im heurigen Jubiläumsjahr auf höchstem künstlerischen Niveau und mit internationalem Renommee, das unsere Talente inspirieren wird."
König wird die glanzvolle Finalshow wieder gemeinsam mit ORF-Kollege Norbert Oberhauser moderieren und damit die Tradition der vergangenen Jahre fortsetzen.
Die Starjury wird die Auftritte von neun aufstrebenden jungen Künstlerinnen und Künstlern bewerten, wobei auch die Ergebnisse der hochkarätigen Fachjury des Semifinales berücksichtigt werden. Diese bestand aus den renommierten Musikern Markus Schirmer, Simeon Goshev, Arno Steinwider, Anneleen Lenaerts und Elisabeth Kropfitsch.
Die Finalisten treten in drei verschiedenen Kategorien an:
Zusätzlich zu den drei Hauptpreisen wird wieder ein Publikumspreis vergeben, der vorab per Online-Voting ermittelt wird. Damit haben auch die Zuschauer die Möglichkeit, ihren Favoriten zu unterstützen.
Das große Jubiläumsfinale findet am Pfingstsonntag, dem 24. Mai 2026, um 22:00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON statt. Eine Wiederholung ist am Samstag, 6. Juni, um 22:00 Uhr in 3sat zu sehen.
Zur Einstimmung auf das Finale steht bereits am Sonntag, dem 17. Mai, um 17:55 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON "Goldene Note – Das Semifinale" auf dem Programm. Diese Sendung präsentiert die Höhepunkte der im Februar abgehaltenen Audition, bei der aus insgesamt 15 zugelassenen jungen Talenten die neun Finalistinnen und Finalisten hervorgingen.
Die "Goldene Note" hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 2017 als wichtige Plattform für die Förderung hochbegabter junger Musikerinnen und Musiker etabliert. Der Preis bietet den Teilnehmern nicht nur die Chance auf Auszeichnungen, sondern auch wertvolle Bühnenerfahrung und die Möglichkeit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren.
Die internationale Besetzung der Jury unterstreicht den hohen Anspruch des Wettbewerbs und die Qualität der teilnehmenden Nachwuchstalente. Mit Khatia Buniatishvili als prominentester Jurorin erhält die Veranstaltung zusätzliche Aufmerksamkeit in der internationalen Klassikszene.
Der Wettbewerb zeigt auch die Vielfalt der klassischen Musik auf, indem er verschiedene Instrumentengruppen gleichberechtigt würdigt. Von Streichinstrumenten über Blasinstrumente bis hin zu Tasten- und Zupfinstrumenten ist das gesamte Spektrum der klassischen Musik vertreten.
Die teilnehmenden jungen Künstler kommen aus verschiedenen Ländern und Regionen, was den internationalen Charakter des Wettbewerbs unterstreicht. Besonders bemerkenswert ist die Altersspanne der Finalisten, die von 11 bis 18 Jahren reicht und zeigt, dass musikalisches Talent in jedem Alter aufblühen kann.