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ÖAG lädt zur Diskussion über globale Risiken 2026

Experten aus Versicherung, Wirtschaft und Politik diskutieren den World Economic Forum Global Risks Report

14. April 2026 um 10:31
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Die Österreichisch-Amerikanische Gesellschaft veranstaltet am 21. April eine Podiumsdiskussion zu den globalen Risiken 2026 mit hochkarätigen Experten.

Die Österreichisch-Amerikanische Gesellschaft (ÖAG) lädt zu einer hochkarätigen Podiumsdiskussion über den "World Economic Forum 2026 Global Risks Report" ein. Die Veranstaltung findet am 21. April 2026 um 18:30 Uhr in den Räumlichkeiten der ÖAG in der Stallburggasse 2 in Wien statt.

Hochkarätige Experten diskutieren Zukunftsrisiken

Das Podium vereint Führungskräfte aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen, die ihre Expertise zu den globalen Herausforderungen der kommenden Jahre einbringen werden. Kurt Möller, Vorstandsmitglied der Zurich Versicherungs-AG, wird die Perspektive der Versicherungsbranche einbringen und über die Einschätzung und das Management von Risiken aus Sicht eines der führenden Versicherungsunternehmen sprechen.

Michael Edelsbrunner, Vorstand der AmCham Austria (American Chamber of Commerce), wird die amerikanisch-österreichischen Wirtschaftsbeziehungen und deren Bedeutung im Kontext globaler Risiken beleuchten. Die AmCham Austria vertritt die Interessen amerikanischer Unternehmen in Österreich und fungiert als wichtige Brücke zwischen den beiden Volkswirtschaften.

Alexander Shopov, Niederlassungsleiter Wien bei Steinmayr & Co, bringt seine Expertise aus dem Finanzbereich ein. Steinmayr & Co ist ein renommiertes Unternehmen im Bereich der Finanzdienstleistungen und kann wertvolle Einsichten zu den wirtschaftlichen Risiken und Chancen der globalen Entwicklung liefern.

Rudolf Schwarz, Chief Restructuring Officer der Management Factory, wird die Diskussion mit seiner Erfahrung in der Unternehmensrestrukturierung und dem Krisenmanagement bereichern. Seine Perspektive ist besonders relevant, da Unternehmen zunehmend mit komplexen globalen Herausforderungen konfrontiert sind, die strategische Anpassungen erfordern.

World Economic Forum Global Risks Report als Diskussionsgrundlage

Der jährlich vom World Economic Forum veröffentlichte Global Risks Report gilt als eine der wichtigsten Analysen zu den drängendsten Herausforderungen der Weltgemeinschaft. Der Report 2026 wird voraussichtlich aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Klimawandel, geopolitische Spannungen, technologische Disruption, wirtschaftliche Instabilität und soziale Fragmentierung behandeln.

Diese Themen sind für Österreich von besonderer Relevanz, da das Land als kleine, offene Volkswirtschaft besonders anfällig für globale Schocks ist. Gleichzeitig bietet die zentrale Lage Österreichs in Europa und die traditionell starken Wirtschaftsbeziehungen zu den USA einzigartige Chancen, von internationalen Entwicklungen zu profitieren.

Klimarisiken und Nachhaltigkeit im Fokus

Ein zentraler Aspekt des Global Risks Reports sind die klimabedingten Risiken. Für Versicherungsunternehmen wie Zurich stellen Extremwetterereignisse eine zunehmende Herausforderung dar. Die steigenden Schäden durch Überschwemmungen, Stürme und Dürren beeinflussen nicht nur die Prämienkalkulation, sondern erfordern auch neue Ansätze im Risikomanagement.

Österreich ist von diesen Entwicklungen nicht ausgenommen. Die Hochwasser der vergangenen Jahre, aber auch Hitzewellen und Trockenperioden haben gezeigt, wie verwundbar auch mitteleuropäische Länder gegenüber klimatischen Veränderungen sind.

Geopolitische Spannungen und Wirtschaftsbeziehungen

Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA, China und Russland haben in den vergangenen Jahren zugenommen und beeinflussen auch die österreichische Wirtschaft. Die Diskussion wird sich voraussichtlich auch mit den Auswirkungen von Handelskriegen, Sanktionen und der Fragmentierung globaler Lieferketten beschäftigen.

Für österreichische Unternehmen, die traditionell stark exportorientiert sind, stellen diese Entwicklungen sowohl Risiken als auch Chancen dar. Die Neuausrichtung globaler Handelsströme kann neue Märkte öffnen, erfordert aber auch strategische Anpassungen.

Chatham House Rules sorgen für offene Diskussion

Die Veranstaltung wird unter den Chatham House Rules durchgeführt. Diese Regelung ermöglicht es den Teilnehmern, frei und offen zu sprechen, ohne dass ihre Aussagen später direkt zitiert oder ihnen zugeordnet werden können. Dies fördert eine ehrliche und substanzielle Diskussion über sensible Themen.

Die Moderation übernimmt Monika Rosen, Vizepräsidentin der ÖAG. Rosen bringt umfangreiche Erfahrung in der Moderation hochkarätiger Veranstaltungen mit und wird dafür sorgen, dass alle relevanten Aspekte der globalen Risiken zur Sprache kommen.

Bedeutung für die österreichische Wirtschaft

Die Diskussion ist für die österreichische Wirtschaft von besonderer Bedeutung, da sie Einblicke in die Einschätzung globaler Risiken durch führende Experten bietet. Unternehmen können diese Informationen nutzen, um ihre strategische Planung anzupassen und sich besser auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.

Besonders relevant ist die Veranstaltung für Führungskräfte aus den Bereichen Risikomanagement, strategische Planung und internationale Geschäftsentwicklung. Aber auch für Wissenschaftler, Journalisten und politische Entscheidungsträger bietet die Diskussion wertvolle Einsichten.

Österreichisch-Amerikanische Gesellschaft als Veranstalter

Die ÖAG ist eine traditionsreiche Institution, die seit Jahrzehnten den Dialog zwischen Österreich und den USA fördert. Die Gesellschaft organisiert regelmäßig Veranstaltungen zu aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen und bringt dabei Experten aus beiden Ländern zusammen.

Die Wahl des Themas "Global Risks" spiegelt die Bedeutung wider, die internationale Kooperation bei der Bewältigung globaler Herausforderungen hat. Sowohl Österreich als auch die USA sind wichtige Akteure in internationalen Organisationen und können durch verstärkte Zusammenarbeit zur Lösung globaler Probleme beitragen.

Anmeldung und praktische Informationen

Interessierte können sich unter [email protected] für die Veranstaltung anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist aufgrund der begrenzten Platzkapazität eine rechtzeitige Anmeldung empfehlenswert.

Die Veranstaltung findet in der Stallburggasse 2 im Mezzanin statt, in unmittelbarer Nähe zur Wiener Hofburg. Die zentrale Lage macht die Anreise sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem PKW einfach.

Für weitere Informationen steht Mag. Rainer Newald, Generalsekretär der ÖAG, unter der Telefonnummer +436642827608 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Aktuelle Informationen finden sich auch auf der Website der ÖAG unter www.oag.at.

Die Podiumsdiskussion verspricht, wichtige Einsichten in die globalen Herausforderungen der kommenden Jahre zu bieten und konkrete Handlungsempfehlungen für die österreichische Wirtschaft und Politik zu entwickeln.

Schlagworte

#Österreichisch-Amerikanische Gesellschaft#Global Risks Report#World Economic Forum#Podiumsdiskussion#Wirtschaft#Risikomanagement

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