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ORF erinnert mit Themenschwerpunkt an 40 Jahre Tschernobyl

Umfangreiches Programm in allen ORF-Medien zum Jahrestag der Nuklearkatastrophe

15. April 2026 um 09:52
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Zum 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zeigt der ORF ab 20. April dokumentarische Beiträge über die Folgen des Super-GAUs.

Am 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal. Anlässlich dieses Jahrestages widmet der ORF dem Thema einen umfangreichen Programmschwerpunkt in ORF 1, ORF 2, ORF III sowie Ö1, im ORF.at-Netzwerk, auf ORF ON und im ORF TELETEXT.

Die Katastrophe und ihre Folgen

Am 26. April 1986 ereignete sich die bis heute größte Nuklearkatastrophe der Geschichte. Nach einem simulierten Stromausfall schlug die Notabschaltung des Reaktorblocks 4 des Atomkraftwerks "Lenin" in der Ukraine fehl, die Anlage explodierte und der Wind verbreitete radioaktive Partikel über ganz Europa.

Programmschwerpunkt ab 20. April

Der Themenschwerpunkt beginnt am Montag, 20. April, in "Studio 2" (17.30 Uhr, ORF 2) mit einem Gespräch mit Historiker Fritz Dittlbacher über die Ereignisse in Österreich ab dem 26. April 1986. Am Abend zeigt "Thema" (21.10 Uhr, ORF 2) eine gekürzte Fassung von Christoph Feursteins Reportage "Der Tag, an dem die Welt den Atem anhielt – Tschernobyl", die 2007 mit dem "CNN Journalist Award" ausgezeichnet wurde.

"Radioaktive Wölfe" in Universum

Am Dienstag, 21. April, strahlt ORF 2 um 20.15 Uhr die preisgekrönte "Universum"-Produktion "Radioaktive Wölfe – Tschernobyls verbotene Wildnis" von Klaus Feichtenberger aus. Die Dokumentation zeigt, wie sich die Tierwelt in der evakuierten Zone angepasst hat und welche Erkenntnisse Wissenschaftler über die Widerstandskraft der Ökosysteme gewinnen konnten.

Aktuelle Kriegsfolgen im WELTjournal

Das "WELTjournal" (22. April, 22.30 Uhr, ORF 2) beleuchtet unter dem Titel "Tschernobyl – AKW im Kriegsgebiet" die aktuellen Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Reaktorruine. Der Beitrag zeigt, wie eine russische Drohne im Februar 2025 auf der Stahlbetonhülle explodierte und ein Feuer auslöste, wodurch der Reaktor nicht mehr perfekt abgedichtet ist.

Dreiteilige Dokumentation in ORF 1

Am Donnerstag, 23. April, zeigt ORF 1 ab 20.15 Uhr die dreiteilige Dokumentation "True Stories: Tschernobyl – Chronik einer Katastrophe" von Stuart Strickson. Die Teile "Stunde 0" (20.15 Uhr), "Die Katastrophe nimmt ihren Lauf" (21.05 Uhr) und "Die Folgen" (21.55 Uhr) rekonstruieren die Ereignisse von der Vorbereitung bis zu den langfristigen Auswirkungen.

Österreich-Fokus in ORF III

ORF III widmet sich am Samstag, 25. April, ab 20.15 Uhr den Auswirkungen auf Österreich. Die "zeit.geschichte"-Neuproduktion "Schicksalstage Österreichs – Die Tschernobyl-Katastrophe" von Judith Doppler beleuchtet die anfänglich widersprüchliche Informationslage und die Verunsicherung der österreichischen Bevölkerung. Anschließend folgt die vierteilige Dokureihe "Tschernobyl – Die Katastrophe" ab 21.05 Uhr.

Begleitprogramm in Ö1 und Online

Ö1 behandelt das Thema vom 20. bis 24. April in "Betrifft: Geschichte" mit Expertengesprächen zur zivilen Nutzung der Atomenergie. Am 2. Mai steht das Hörspiel "Gespräche mit Lebenden und Toten" nach Swetlana Alexijewitsch auf dem Programm.

Das ORF.at-Netzwerk und ORF TELETEXT erinnern ebenfalls an die Katastrophe. Auf ORF ON werden die TV-Sendungen des Programmschwerpunkts in einer eigenen Videokollektion live und on demand bereitgestellt.

Schlagworte

#ORF#Tschernobyl#Atomkatastrophe#Dokumentation

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