Sozialdemokratische Künstlerplattform betont Zusammenhang zwischen Demokratie und Kulturszene
Zum Internationalen Tag der Kunst fordert der BSA.rts bessere soziale Absicherung für Kulturschaffende und warnt vor Gefährdung der Kunst.
Anlässlich des Internationalen Tages der Kunst hat der BSA.rts die zentrale Bedeutung von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit für eine lebendige Kunst- und Kulturlandschaft unterstrichen. Die Plattform der Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen im Bund Sozialdemokratischer Akademiker:innen, Intellektueller und Künstler:innen (BSA) betont, dass Kunst kein Luxus, sondern ein wesentlicher Bestandteil einer offenen, solidarischen und demokratischen Gesellschaft sei.
"Der Internationale Tag der Kunst erinnert uns daran, dass künstlerisches Schaffen untrennbar mit demokratischen Freiheiten verbunden ist. Wo Meinungsfreiheit, soziale Absicherung und Mitbestimmung unter Druck geraten, gerät auch die Kunst in Gefahr", erklärte Hans Adrian Dorfmeister-Pölzer, Vorsitzender des BSA.rts.
Nach Ansicht der Organisation schafft Kunst Räume für Kritik, Reflexion und gesellschaftlichen Dialog. Diese Arbeit verdiene Anerkennung, Schutz und faire Entlohnung.
"Eine gerechte Kunst- und Kulturlandschaft bedeutet daher auch, dass Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen von ihrer Arbeit leben können sollen – fair entlohnt und sozial abgesichert", so Dorfmeister-Pölzer weiter.
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche brauche es eine klare Haltung: für Chancengleichheit, gegen Prekarisierung und für solidarische kulturpolitische Rahmenbedingungen. Der BSA.rts wünscht sich eine Kulturpolitik, die Kunst nicht nur ideell würdigt, sondern auch strukturell absichert.
"Kunst braucht Demokratie und Demokratie braucht Kunst. Kunst ist Arbeit, Arbeit ist Kunst. Ohne Wenn und Aber", betonte der Vorsitzende. Diese Grundsätze seien für ihn Leitmotiv und Auftrag zugleich.
Der BSA.rts kündigte an, sich weiterhin aktiv für eine starke, vielfältige und gerechte Kunst- und Kulturszene einzusetzen.