Sonderausstellung zeigt 20 Jahre Grabungsergebnisse
Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen eröffnet eine Ausstellung über archäologische Funde aus dem ehemaligen Konzentrationslager-System.
Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen präsentiert ab 23. April 2026 eine neue Sonderausstellung mit dem Titel "Dinge erzählen – Archäologie des KZ-Systems Mauthausen-Gusen". Die Ausstellung wird um 18:00 Uhr im ehemaligen Reviergebäude eröffnet.
Seit über 20 Jahren werden Grabungen am Areal der ehemaligen Konzentrationslager durchgeführt. Die Sonderausstellung zeigt eine Auswahl der dabei gemachten Funde und die Erkenntnisse, die durch diese gewonnen werden konnten. Besucher erhalten außerdem Einblicke in die Arbeitsweise von Archäologen.
Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie (UHA) der Universität Wien und dem Institut für Archäologien der Universität Innsbruck.
Am Tag der Eröffnung findet um 11:00 Uhr ein Pressegespräch statt. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Leiterinnen und Kuratorinnen lädt die KZ-Gedenkstätte Mauthausen Medienvertreter dazu ein. Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich.