Seltenheim kritisiert FPÖ-Chef Kickl und verweist auf Anti-Teuerungsmaßnahmen
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim betont die Rolle seiner Partei im Kampf gegen die Inflation und kritisiert FPÖ-Chef Kickl.
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim sieht seine Partei als entscheidenden Faktor im Kampf gegen die Teuerung. Zur heute veröffentlichten Inflationsrate erklärte er, dass die SPÖ in der Regierung "die Garantin dafür" sei, "dass sich die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen".
Seltenheim betonte gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Wir lassen die Teuerung nicht durchrauschen, sondern werden auch weiterhin konsequent dafür arbeiten, die Teuerung zu drücken." Die SPÖ habe mit "harter Arbeit und einer Vielzahl von Anti-Teuerungsmaßnahmen" eine Trendwende eingeleitet und die Teuerung "nach Jahren der Rekordinflation zu Jahresanfang auf 2 Prozent" gedrückt.
Mit Anfang April seien vier weitere Anti-Teuerungsmaßnahmen in Kraft getreten:
Diese Maßnahmen hätte es "ohne SPÖ nicht gegeben", so Seltenheim. Ab 1. Juli 2026 soll zudem durch die Halbierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel das Einkaufen günstiger werden.
Seltenheim übte scharfe Kritik an FPÖ-Chef Herbert Kickl: "Während Chaos-Kickl weiter Kriegs- und Teuerungstreiber Trump anbetet, tut die SPÖ alles, um die Teuerung zu dämpfen und die Menschen vor extremen Preissprüngen zu schützen."
Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer kritisierte auch die OMV und sprach von "Tricksereien des Milliarden-Konzerns" bei der Spritpreisbremse "auf dem Rücken der Autofahrer". Er rief die OMV dazu auf, sich an geltende Gesetze zu halten und die Spritpreisbremse vollständig umzusetzen.