90 Prozent der Direktionen klagen über massive Aufgabensteigerungen
Eine neue Umfrage zeigt dramatische Überlastung bei Schulleitungen. Grüne fordern konkrete Entlastungsmaßnahmen statt nur Verständnis.
Eine aktuelle Umfrage unter österreichischen Schulleitungen offenbart dramatische Arbeitsbedingungen: 90 Prozent der Direktionen klagen über massive Aufgabensteigerungen und arbeiten im Dauerstress. Die Grünen sehen darin einen "unüberhörbaren Hilfeschrei".
"Die aktuelle Schulleitungs-Umfrage ist ein unüberhörbarer Hilfeschrei, den wir endlich ernst nehmen müssen. Wenn 90 Prozent der Direktionen über massive Aufgabensteigerungen klagen und im Dauerstress versinken, dann brennt die Hütte", erklärt Sigi Maurer, stellvertretende Klubobfrau und Bildungssprecherin der Grünen.
Besonders kritisiert Maurer die Diskrepanz zwischen der Überlastung an den Schulen und den Zulagen für Personalvertreter: "Während die Direktionen vor Ort unter der Last zusammenbrechen, gönnen sich manche Personalvertreter exorbitante Zulagen – das steht in absolut keinem Verhältnis."
Die Grünen fordern echte Entlastungsmaßnahmen für die Schulleitungen:
Maurers Kritik richtet sich auch an Bildungsminister Wiederkehr: "Es ist zwar nett, dass Minister Wiederkehr Verständnis zeigt, aber die Schulen können sich von Empathie nichts kaufen – sie brauchen endlich echte Umsetzung ihrer Forderungen. Versprechungen allein füllen keine Personalstellen."
Die Grünen-Politikerin betont abschließend: "Wer die Besten für diesen Job will, muss auch entsprechende Rahmenbedingungen schaffen."