Am 5. Februar 2026 verstarb Wolfgang Welser, eine der bedeutendsten Unternehmerpersönlichkeiten Niederösterreichs, kurz vor seinem 78. Geburtstag. Die Nachricht vom Ableben des erfolgreichen Unternehmers löste in der Region große Betroffenheit aus. Wolfgang Welser prägte über Jahrzehnte hinweg nicht
Am 5. Februar 2026 verstarb Wolfgang Welser, eine der bedeutendsten Unternehmerpersönlichkeiten Niederösterreichs, kurz vor seinem 78. Geburtstag. Die Nachricht vom Ableben des erfolgreichen Unternehmers löste in der Region große Betroffenheit aus. Wolfgang Welser prägte über Jahrzehnte hinweg nicht nur die Unternehmensgruppe Welser Profile, sondern auch die österreichische Industriepolitik. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner würdigte ihn als Gestalter und Anpacker, der mit Innovationskraft und Verantwortung eine Vorbildfunktion einnahm.
Wolfgang Welser wurde am 7. Februar 1948 in Ybbsitz geboren und trat nach seiner HTL-Matura früh in das Familienunternehmen Welser Profile ein. Dieses Unternehmen, das er über drei Jahrzehnte lang führte, entwickelte sich unter seiner Leitung zu einem international anerkannten Betrieb. Welser Profile ist heute bekannt für seine innovativen Lösungen im Bereich der Profilherstellung. Die Quelle beschreibt ihn als jemanden, der stets mit einem klaren Zukunftsblick agierte.
Die Geschichte der Welser Profile ist eng mit der industriellen Entwicklung Niederösterreichs verbunden. Gegründet in den 1960er Jahren, wuchs das Unternehmen unter der Leitung von Wolfgang Welser zu einem der größten Arbeitgeber der Region. Die Firma setzte früh auf technologische Innovation und Nachhaltigkeit, was ihr half, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu bestehen.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern wie Oberösterreich oder der Steiermark, die ebenfalls eine starke industrielle Basis haben, hat Niederösterreich durch Persönlichkeiten wie Wolfgang Welser eine besondere Stellung erlangt. Während die Schweiz auf hochspezialisierte Nischenprodukte setzt, hat Österreich mit Unternehmen wie Welser Profile eine breitere industrielle Basis geschaffen, die sowohl im Inland als auch international wettbewerbsfähig ist.
Die Arbeit von Wolfgang Welser hatte direkte Auswirkungen auf die Bürger Niederösterreichs. Seine Unternehmensführung schuf zahlreiche Arbeitsplätze und trug zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Ein konkretes Beispiel ist die Einführung von Ausbildungsprogrammen für junge Menschen, die nicht nur die Fachkräfte von morgen sichern, sondern auch zur sozialen Kohäsion beitragen.
Welser Profile beschäftigt heute über 2.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehreren hundert Millionen Euro. Diese Zahlen verdeutlichen den wirtschaftlichen Einfluss, den Wolfgang Welser hinterlässt. Laut einem Bericht der niederösterreichischen Wirtschaftskammer hat das Unternehmen in den letzten Jahren kontinuierlich in Forschung und Entwicklung investiert, was zu einer Steigerung der Produktivität um 15% führte.
Fachleute aus der Industriepolitik loben Welsers Engagement in zentralen Fragen der österreichischen Industrie. Sein offenes Ohr und seine klare Haltung wurden als entscheidend für die positive Entwicklung der Branche angesehen. Diese Experten betonen, dass sein Verlust eine Lücke hinterlässt, die nur schwer zu füllen sein wird.
Die Zukunft der Welser Profile ohne Wolfgang Welser wird eine Herausforderung sein. Dennoch ist das Unternehmen gut aufgestellt, um seinen Erfolg fortzusetzen. Die Nachfolge ist gesichert, und die strategische Ausrichtung auf Innovation und Internationalisierung bleibt bestehen. Experten prognostizieren, dass das Unternehmen seine Marktposition weiter stärken wird, insbesondere durch den Ausbau seiner Aktivitäten in Asien und Nordamerika.
Zum Abschluss bleibt die Frage, wie die Region Niederösterreich den Verlust dieser prägenden Persönlichkeit verkraften wird. Die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen, die Wolfgang Welser geschaffen hat, bieten jedoch eine solide Grundlage für eine positive Entwicklung. Weitere Informationen zu seiner Lebensleistung finden Sie hier.