Im Alter von 99 Jahren ist Alfred Barton, einer der prägenden Persönlichkeiten im 16. Bezirk, verstorben. Der langjährige Bezirksvorsteher hinterlässt Spuren in der Entwicklung Ottakrings.
Im Alter von 99 Jahren ist Alfred Barton verstorben. Der langjährige Bezirksvorsteher hinterlässt ein Erbe, das den 16. Bezirk bis heute beeinflusst. Mit der U3-Verlängerung, der Neugestaltung des Yppenviertels und zahlreichen geförderten Wohnbauprojekten trug Barton zur Entwicklung Ottakrings bei.
Alfred Barton verkörperte über Jahrzehnte hinweg das Gesicht der Sozialdemokratie in Ottakring. Als Bezirksvorsteher setzte er sich für Projekte ein, die die Entwicklung des Bezirks förderten. Seine Handschlagqualität und sein nahbarer Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern wurden in der Bezirkspartei gewürdigt.
Die U3-Verlängerung nach Ottakring wird im Zusammenhang mit Bartons Wirken als bedeutendes Infrastrukturprojekt genannt. Sie verbesserte die Verkehrsanbindung des 16. Bezirks und wird in der Rückschau als ein impulsgebendes Projekt für die Entwicklung des äußeren Bezirksbereichs gesehen.
Unter Bartons Amtszeit entstanden zahlreiche geförderte Wohnbauprojekte im 16. Bezirk. Die große Zahl an geförderten Wohnungen wirkt sich laut Würdigung der SPÖ Ottakring bis heute positiv auf die Lebensqualität in Ottakring aus.
Die Neugestaltung des Yppenviertels wird in den Würdigungen als eines der kommunalpolitischen Projekte genannt, die zur Aufwertung von Teilen des Bezirks beitrugen.
In den Erinnerungen an Barton wird auch die Einrichtung der ersten Wohnstraße in Ottakring erwähnt. Wohnstraßen wurden dabei als ein Element von Verkehrsberuhigung genannt.
Susanne Haase und SPÖ-Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp würdigten Bartons Einsatz und seinen nahbaren Umgang mit den Ottakringerinnen und Ottakringern. In ihren Kommentaren betonen sie, dass sein Engagement und seine Art der Politik geschätzt wurden.
Nationalrat Christian Oxonitsch blickte mit großer Trauer auf die gemeinsame Zeit mit Barton zurück und erwähnte, dass Barton ihn bei seinen ersten Schritten in der Ottakringer Kommunalpolitik begleitet habe. In diesen Stunden drückt die SPÖ Ottakring ihr Mitgefühl gegenüber Angehörigen und Freund:innen aus.
Seine politischen Errungenschaften und sein Politikverständnis werden in Ottakring gewürdigt und bleiben Teil der Erinnerung an sein Wirken.