Österreich trauert um einen seiner bedeutendsten Juristen: Alfred Noll ist verstorben. Justizsprecherin Alma Zadić würdigte ihn als "herausragenden Juristen und Intellektuellen".
Österreich trauert um einen seiner bedeutendsten Juristen: Alfred Noll ist verstorben. Justizsprecherin Alma Zadić würdigte ihn als "herausragenden Juristen und Intellektuellen", der mit seinem analytischen Verstand und pointierten Humor Debatten geprägt habe.
Sein stark ausgeprägter Gerechtigkeitssinn war in jedem Gespräch mit ihm deutlich spürbar. Dafür hat er keine Konflikte gescheut und Grundsatzfragen dort diskutiert, wo sie wichtig waren. Sein Wirken hat ihm Respekt über Parteigrenzen hinweg eingebracht.
Zadić spricht den Angehörigen, Freundinnen und Freunden sowie allen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern ihr tief empfundenes Mitgefühl aus. „Alfred war ein lieber Freund. Ich werde ihn und die gemeinsamen Gespräche sehr vermissen.“
Justizsprecherin Alma Zadić betonte seine fachlichen Qualitäten und seine Wirkung in juristischen und gesellschaftspolitischen Diskussionen. Laut Zadić führte er sowohl juristische als auch gesellschaftspolitische Diskussionen mit großer Leidenschaft, und sein Engagement wirkte über die juristische Fachwelt hinaus.
Mit Alfred Nolls Tod verliert Österreich eine Stimme im gesellschaftlichen Diskurs, die nach Auffassung von Zadić Debatten geprägt hat. Sein Wirken und die von Zadić geäußerte Wertschätzung spiegeln die Bedeutung, die er für Kolleginnen und Kollegen und Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter hatte.