In der malerischen Kulisse Salzburgs, bekannt für seine kulturellen Schätze, begann am 20. November 2025 ein Event, das die berufliche Elite Österreichs ins Rampenlicht rückte: die AustrianSkills. Noch bevor die Wettbewerbe richtig Fahrt aufnahmen, sorgte die Eröffnung für eine unerwartete Wendung.
In der malerischen Kulisse Salzburgs, bekannt für seine kulturellen Schätze, begann am 20. November 2025 ein Event, das die berufliche Elite Österreichs ins Rampenlicht rückte: die AustrianSkills. Noch bevor die Wettbewerbe richtig Fahrt aufnahmen, sorgte die Eröffnung für eine unerwartete Wendung. Sophie Bretterklieber, eine junge Floristin aus der Steiermark, erhielt nachträglich die Bronzemedaille für ihre Leistungen bei den EuroSkills im September in Herning, Dänemark. Diese Anerkennung, die aufgrund eines Rundungsfehlers in der internationalen Bewertung nachträglich erfolgte, verlieh der Veranstaltung eine emotionale Note.
Die Geschichte der Skills-Wettbewerbe reicht bis in die 1950er Jahre zurück, als die ersten beruflichen Wettkämpfe in Spanien stattfanden. Ziel war es, die berufliche Ausbildung zu fördern und junge Talente zu inspirieren. Österreich ist seit Jahrzehnten ein aktiver Teilnehmer und hat sich in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Die EuroSkills, das europäische Pendant zu den WorldSkills, bieten eine Plattform für junge Fachkräfte, ihre Fähigkeiten zu zeigen und sich mit den Besten zu messen.
Während Österreich bei den EuroSkills beeindruckende Leistungen zeigt, stehen auch Deutschland und die Schweiz im Rampenlicht. Beide Länder haben eine starke Tradition in der dualen Ausbildung, die als Vorbild für viele andere Nationen gilt. Deutschland, mit seiner präzisen Handwerkskunst, und die Schweiz, bekannt für ihre Uhrmacherkunst, haben ebenfalls zahlreiche Medaillen errungen. Diese Wettbewerbe fördern nicht nur den internationalen Austausch, sondern auch die Anerkennung der beruflichen Bildung in der Gesellschaft.
Die Erfolge bei den Skills-Wettbewerben haben weitreichende Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft und Gesellschaft. Sie stärken das Vertrauen in die Qualität der heimischen Ausbildungssysteme und motivieren junge Menschen, eine berufliche Laufbahn einzuschlagen. Ein Beispiel ist die Geschichte von Sophie Bretterklieber, deren plötzlicher Aufstieg auf das Podest nicht nur persönliche Anerkennung bringt, sondern auch die Bedeutung der Floristik als Kunstform unterstreicht. Diese Erfolge tragen dazu bei, das Image der Handwerksberufe zu verbessern und sie als attraktive Karriereoptionen zu präsentieren.
Die korrigierte EuroSkills-Bilanz für Österreich liest sich eindrucksvoll: Sechs Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen zeugen von der hohen Qualität der österreichischen Teilnehmer. Diese Zahlen sind nicht nur Statistiken, sondern repräsentieren das Engagement und die harte Arbeit der jungen Fachkräfte und ihrer Trainer. Die AustrianSkills selbst ziehen über 500 Teilnehmer an, die in 46 Disziplinen antreten, was die Breite und Vielfalt der beruflichen Ausbildung in Österreich unterstreicht.
Die AustrianSkills sind mehr als nur ein Wettbewerb. Sie sind ein Schaufenster für die berufliche Bildung und eine Plattform für Innovation und Austausch. SkillsAustria-Geschäftsführer Jürgen Kraft betont, dass die Veranstaltung zeigt, welches Kompetenzniveau in Österreich vorhanden ist. Die Zukunft dieser Wettbewerbe sieht vielversprechend aus, mit zunehmendem Interesse von Unternehmen und Bildungsinstitutionen, die die Chancen erkennen, die sich durch die Förderung junger Talente bieten.
Zum Abschluss des Events wird die Siegerehrung am 23. November 2025 stattfinden, ein weiterer Höhepunkt, der die Leistungen der Teilnehmer würdigt. Die AustrianSkills tragen dazu bei, die berufliche Bildung in Österreich weiter zu stärken und junge Menschen zu ermutigen, ihre Träume zu verfolgen und ihre Fähigkeiten zu entwickeln.
Interessierte Besucher sind eingeladen, die Wettbewerbe vor Ort zu erleben und sich von der Begeisterung und dem Engagement der Teilnehmer inspirieren zu lassen. Der Eintritt ist kostenlos, und über 30.000 Besucher werden erwartet, darunter viele Schülerinnen und Schüler, die sich über Berufsbilder informieren können.