Am 9. Dezember 2025 stellte das Architekturzentrum Wien (Az W) unter der Leitung von Angelika Fitz das Jahresprogramm für 2026 vor. In der Bibliothek des Az W gaben Fitz, Karin Lux und Hannes Swoboda einen umfassenden Überblick über die geplanten Ausstellungs-Highlights und zentralen Vorhaben. Beson
Am 9. Dezember 2025 stellte das Architekturzentrum Wien (Az W) unter der Leitung von Angelika Fitz das Jahresprogramm für 2026 vor. In der Bibliothek des Az W gaben Fitz, Karin Lux und Hannes Swoboda einen umfassenden Überblick über die geplanten Ausstellungs-Highlights und zentralen Vorhaben. Besonders bemerkenswert ist der geplante Onlinegang der umfassenden Az W Sammlung, die eine neue Ära der Zugänglichkeit für Architekturinteressierte einläuten soll.
Das Architekturzentrum Wien, eine der führenden Institutionen für Architektur und Baukultur in Österreich, setzt mit seinem Jahresprogramm 2026 neue Maßstäbe. Die Direktorin Angelika Fitz betonte die Wichtigkeit der digitalen Transformation, die durch den Onlinegang der Az W Sammlung unterstützt wird. Diese Sammlung umfasst eine Vielzahl von architektonischen Dokumenten, Modellen und Zeichnungen, die nun erstmals online zugänglich gemacht werden.
Das Architekturzentrum Wien wurde 1993 gegründet und hat sich seitdem zu einem bedeutenden Ort für die Vermittlung von Architekturwissen entwickelt. Mit jährlich wechselnden Ausstellungen und einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm zieht es ein breites Publikum an. Die Institution hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedeutung der Architektur für die Gesellschaft hervorzuheben und den Diskurs über Baukultur zu fördern.
Im Vergleich zu ähnlichen Einrichtungen in Deutschland und der Schweiz, wie dem Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt oder dem Schweizerischen Architekturmuseum in Basel, zeichnet sich das Az W durch seine interdisziplinäre Herangehensweise aus. Während andere Museen oft einen regionalen Fokus haben, bietet das Az W eine internationale Perspektive und fördert den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und Disziplinen.
Die Digitalisierung der Az W Sammlung eröffnet neue Möglichkeiten für die Bürger. Architekturinteressierte können nun von überall auf die umfangreichen Ressourcen zugreifen, was besonders für Studierende und Forscher von Vorteil ist. Durch die Online-Verfügbarkeit wird die Sammlung einem breiteren Publikum zugänglich gemacht, was das Interesse an Architektur und Baukultur weiter steigern könnte.
Laut einer internen Studie des Az W wird erwartet, dass die Online-Plattform jährlich über 100.000 Besucher anziehen wird. Dies entspricht einer Steigerung von 30% im Vergleich zu den physischen Besucherzahlen der letzten Jahre. Die Sammlung umfasst derzeit über 10.000 Objekte, darunter seltene Dokumente und Modelle, die nun digitalisiert werden.
Die Digitalisierung der Sammlung ist nur der erste Schritt in einer langfristigen Strategie zur Modernisierung des Az W. In den kommenden Jahren plant die Institution, ihre digitalen Angebote weiter auszubauen und neue Technologien zu integrieren, um das Besuchererlebnis zu verbessern. Virtuelle Rundgänge und interaktive Ausstellungen sind nur einige der geplanten Innovationen.
Das Jahresprogramm 2026 des Az W markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Institution. Mit dem Fokus auf Digitalisierung und Zugänglichkeit stellt das Az W sicher, dass es auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Vermittlung von Architekturwissen spielen wird. Interessierte sind eingeladen, die neuen Angebote zu entdecken und sich selbst ein Bild von den vielfältigen Möglichkeiten zu machen, die das Az W bietet. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite des Az W.