Am 10. November 2025 wurde der Bauherr:innenpreis 2025 bekannt gegeben, ein Ereignis, das die österreichische Architekturszene in den Fokus rückt. In einer Zeit, in der nachhaltiges Bauen und innovative Architektur immer wichtiger werden, bietet dieser Preis eine Plattform für herausragende Projekte
Am 10. November 2025 wurde der Bauherr:innenpreis 2025 bekannt gegeben, ein Ereignis, das die österreichische Architekturszene in den Fokus rückt. In einer Zeit, in der nachhaltiges Bauen und innovative Architektur immer wichtiger werden, bietet dieser Preis eine Plattform für herausragende Projekte, die nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern auch funktional und ökologisch zukunftsweisend sind. In Wien, dem kulturellen Herzen Österreichs, sind die Vorbereitungen für die Preisverleihung in vollem Gange.
Der Bauherr:innenpreis ist seit seiner Gründung ein fester Bestandteil der österreichischen Baukultur. Er wurde ins Leben gerufen, um Bauprojekte zu würdigen, die durch ihre Qualität und Innovationskraft herausragen. Seit den 1980er Jahren hat sich der Preis zu einem der renommiertesten Auszeichnungen in der Branche entwickelt. Jährlich werden Projekte aus den Bereichen Wohnbau, öffentliche Gebäude und Infrastruktur prämiert, die durch ihre architektonische Exzellenz und ihren Beitrag zur Baukultur überzeugen.
In der Vergangenheit haben viele Projekte, die mit dem Bauherr:innenpreis ausgezeichnet wurden, Maßstäbe gesetzt. Sie haben nicht nur die architektonische Landschaft Österreichs geprägt, sondern auch international Anerkennung gefunden. Der Preis fördert die Auseinandersetzung mit der Baukultur und regt zu einem Dialog zwischen Architekten, Bauherren und der Öffentlichkeit an. Diese Interaktion ist entscheidend für die Weiterentwicklung der Architektur und die Schaffung von Lebensräumen, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden.
Die Auswahl der Preisträger:innen erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren. Zunächst nominieren regionale Jurys aus einer Vielzahl eingereichter Projekte die besten, bevor eine Hauptjury die endgültigen Sieger bestimmt. Diese Struktur gewährleistet, dass die Auswahl nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch mit einem regionalen Fokus erfolgt, was die Vielfalt und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bundesländer berücksichtigt.
Die Jury setzt sich aus renommierten Architekt:innen und Expert:innen der Bauwirtschaft zusammen. Ihre Aufgabe ist es, die Projekte nach Kriterien wie Innovation, Nachhaltigkeit und Funktionalität zu bewerten. Dabei spielt auch die Einbindung der Projekte in das städtebauliche Umfeld eine wesentliche Rolle. Die Juryarbeit ist anspruchsvoll, da sie die Verantwortung trägt, die besten Beispiele aus der Vielzahl der Einreichungen auszuwählen.
Die sieben Preisträger:innen des Jahres 2025 werden am 28. November im Rahmen einer feierlichen Zeremonie bekannt gegeben. Diese Projekte stehen exemplarisch für die Vielfalt und Kreativität der österreichischen Architekturszene. Sie zeigen, wie durchdachte Planungen und innovative Ansätze zu herausragenden Bauwerken führen können, die sowohl den ästhetischen als auch den funktionalen Ansprüchen gerecht werden.
Ein Beispiel für ein solches Projekt ist ein Wohnbau in Wien, der durch seine energieeffiziente Bauweise und seine sozialen Wohnkonzepte überzeugt. Hier wird deutlich, wie Architektur dazu beitragen kann, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen und gleichzeitig lebenswerte Wohnräume zu schaffen. Ein weiteres ausgezeichnetes Projekt ist eine Schule in der Steiermark, die durch ihre offene Bauweise und die Integration von Lernlandschaften neue Maßstäbe im Bildungsbau setzt.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz, wo ähnliche Architekturpreise vergeben werden, zeichnet sich der Bauherr:innenpreis durch seine starke regionale Verankerung aus. Während in Deutschland der Fokus oft auf großen städtischen Projekten liegt, werden in Österreich auch kleinere, ländliche Projekte gewürdigt. Diese Vielfalt spiegelt die unterschiedlichen architektonischen Herausforderungen wider, die in den verschiedenen Regionen des Landes existieren.
In der Schweiz sind Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zentrale Themen, die auch in Österreich zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Bauherr:innenpreis trägt diesem Trend Rechnung, indem er Projekte auszeichnet, die durch innovative Energiekonzepte und nachhaltige Materialien überzeugen. Der Vergleich zeigt, dass Österreich in der Lage ist, mit seinen Nachbarländern mitzuhalten und in einigen Bereichen sogar Vorreiterrollen einzunehmen.
Der Bauherr:innenpreis hat nicht nur für die Architekturszene eine große Bedeutung, sondern auch für die Bürger:innen. Die ausgezeichneten Projekte beeinflussen das tägliche Leben der Menschen, indem sie die Qualität der gebauten Umwelt verbessern. Ein Beispiel ist ein neues Gemeindezentrum, das als sozialer Treffpunkt dient und durch seine einladende Architektur die Gemeinschaft stärkt.
Auch im Bereich des Wohnbaus zeigt sich der Bürger-Impact deutlich. Projekte, die durch den Bauherr:innenpreis ausgezeichnet werden, bieten oft innovative Wohnkonzepte, die auf die Bedürfnisse der Bewohner:innen zugeschnitten sind. Dies umfasst flexible Grundrisse, die sich an veränderte Lebenssituationen anpassen lassen, und gemeinschaftliche Einrichtungen, die das Zusammenleben fördern.
In diesem Jahr wurden insgesamt 112 Projekte eingereicht, aus denen 24 Nominierungen hervorgingen. Diese Zahl verdeutlicht das hohe Interesse und die aktive Teilnahme der Architekturszene am Bauherr:innenpreis. Die Vielzahl der Einreichungen zeigt auch die Breite und Vielfalt der Bauprojekte in Österreich, die von kleinen, innovativen Einfamilienhäusern bis hin zu großen öffentlichen Gebäuden reichen.
Die Auszeichnung selbst ist nicht mit einem Geldpreis verbunden, sondern mit einer hohen Anerkennung in der Branche. Die Preisträger:innen erhalten eine Plattform, um ihre Projekte einem breiten Publikum vorzustellen, was oft zu weiteren Aufträgen und einer gesteigerten Bekanntheit führt.
Die Zukunft der österreichischen Architektur ist vielversprechend. Der Bauherr:innenpreis zeigt, dass es in Österreich eine lebendige und innovative Architekturszene gibt, die bereit ist, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Themen wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und soziale Verantwortung werden auch in den kommenden Jahren im Mittelpunkt stehen.
Ein Trend, der sich abzeichnet, ist die verstärkte Nutzung von digitalen Technologien im Bauwesen. Diese ermöglichen eine präzisere Planung und Ausführung von Bauprojekten und tragen dazu bei, Ressourcen effizienter zu nutzen. Auch die Einbindung von Bürger:innen in den Planungsprozess wird zunehmend wichtiger, um sicherzustellen, dass die gebaute Umwelt den Bedürfnissen der Menschen entspricht.
Der Bauherr:innenpreis 2025 ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Qualität und Innovationskraft der österreichischen Architektur. Er zeigt, dass es in Österreich eine starke Baukultur gibt, die bereit ist, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Die ausgezeichneten Projekte sind nicht nur Vorbilder für die Branche, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes. Sie zeigen, wie Architektur dazu beitragen kann, lebenswerte und nachhaltige Lebensräume zu schaffen.
Für weitere Informationen zu den ausgezeichneten Projekten und zur Preisverleihung besuchen Sie die Webseite der Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs oder das Ausstellungszentrum im Ringturm in Wien. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie die Vielfalt der österreichischen Baukultur!