Am 16. September 2025 wurde in Floridsdorf ein bedeutender Meilenstein für die Bildung in Wien gefeiert: Die Dachgleiche der neuen Bildungsanstalt für Elementarpädagogik „bafep21“ wurde erreicht. Diese Schule, die im 21. Wiener Gemeindebezirk entsteht, verspricht eine Revolution in der Ausbildung zu
Am 16. September 2025 wurde in Floridsdorf ein bedeutender Meilenstein für die Bildung in Wien gefeiert: Die Dachgleiche der neuen Bildungsanstalt für Elementarpädagogik „bafep21“ wurde erreicht. Diese Schule, die im 21. Wiener Gemeindebezirk entsteht, verspricht eine Revolution in der Ausbildung zukünftiger Pädagogen.
Das Projekt „bafep21“ ist mehr als nur ein weiteres Schulgebäude. Es ist ein Symbol für die Zukunft der Bildung in Wien. Die Stadt Wien hat in Zusammenarbeit mit einem Konsortium, bestehend aus Apleona Austria GmbH, HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H. und RBI Leasing GmbH, ein PPP-Modell (Public Private Partnership) gewählt, um dieses Vorhaben zu realisieren. Ein PPP-Modell ist eine Kooperation zwischen öffentlicher Hand und privaten Unternehmen, um öffentliche Infrastrukturprojekte effizienter und kostengünstiger zu realisieren.
Floridsdorf, ein Bezirk mit einer reichen Geschichte, ist bekannt für seine kontinuierliche Entwicklung und Modernisierung. Der Standort der neuen Bildungsanstalt befindet sich auf einer Fläche von 13.000 Quadratmetern, die bisher von einer Bildungsanstalt aus dem Jahr 1978 genutzt wurde. Der Neubau soll nicht nur die Kapazitäten erweitern, sondern auch die Qualität der Ausbildung verbessern.
Die Dachgleiche ist ein traditionelles Bauereignis, das den Abschluss der Rohbauarbeiten markiert. Es ist ein Moment des Feierns und Dankens für die Handwerker, die bis zu diesem Punkt gearbeitet haben. Bei der Feier am 16. September waren Vertreter der Stadt Wien, des Baukonsortiums und der Politik anwesend, um diesen Meilenstein zu würdigen.
Die HABAU GROUP, ein führendes Unternehmen im Bauwesen, ist für die bauliche Umsetzung des Projekts verantwortlich. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Engagement setzt die HABAU GROUP auf innovative Bauweisen und nachhaltige Architektur. Dies spiegelt sich in der kurzen Rohbauzeit von nur zwölf Monaten wider, die durch den Einsatz von vorgefertigten Fassadenteilen möglich wurde.
In Zeiten des Klimawandels ist Nachhaltigkeit ein zentrales Thema. Die neue Bildungsanstalt setzt auf umweltfreundliche Technologien, um den Energieverbrauch zu minimieren. Eine Photovoltaikanlage mit 860 Quadratmetern Fläche wird nachhaltige Energie liefern. Zudem sorgen Wärmepumpen mit Tiefensonden für ein angenehmes Raumklima, das sowohl im Sommer als auch im Winter effizient temperiert wird.
Die Eröffnung der Schule ist für August 2026 geplant, mit einer Gesamtfertigstellung im Jahr 2027. Die neue Bildungsanstalt wird 35 Klassenräume und einen Praxiskindergarten mit zehn Gruppen umfassen. Diese Einrichtungen bieten Platz für bis zu 1.000 Schüler und Studierende pro Jahr. Ein Festsaal mit Platz für 250 Personen wird als Veranstaltungsstätte dienen.
Die Wiener Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin betonte bei der Feier die Bedeutung der Elementarpädagogik. Sie hob hervor, dass die Qualität und Kapazität des Standortes erheblich verbessert werden, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Auch die Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin unterstrich die Wichtigkeit neuer Bildungseinrichtungen als Investitionen in die Zukunft der Stadt.
Ein Experte für Bildungspolitik kommentierte: „Die bafep21 ist ein Vorbild für moderne Bildungseinrichtungen. Sie kombiniert innovative Architektur mit nachhaltigen Lösungen und setzt neue Maßstäbe für die Ausbildung zukünftiger Pädagogen.“
Im Vergleich zu anderen Bundesländern in Österreich ist Wien oft Vorreiter in Sachen Bildung und Infrastruktur. Während in manchen Regionen noch über die Notwendigkeit neuer Bildungseinrichtungen diskutiert wird, setzt Wien bereits konkrete Projekte um. Dies zeigt sich auch im Engagement der Stadt, nachhaltige und zukunftsorientierte Lösungen zu finden.
Für die Bürger von Floridsdorf und ganz Wien bedeutet das Projekt „bafep21“ eine Verbesserung der Bildungslandschaft. Eltern können sich darauf verlassen, dass ihre Kinder in modernen und gut ausgestatteten Einrichtungen lernen. Zudem schafft das Projekt Arbeitsplätze und stärkt die lokale Wirtschaft.
Die Fertigstellung der bafep21 ist nur der Anfang. Die Stadt Wien plant weitere Investitionen in die Bildung, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Mit Projekten wie diesem wird Wien als Bildungsstandort gestärkt und setzt ein Zeichen für andere Städte in Österreich und darüber hinaus.
Die Zukunft der Bildung in Wien sieht vielversprechend aus. Mit innovativen Projekten und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Qualität wird die Stadt weiterhin eine führende Rolle in der Bildungslandschaft einnehmen.
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