Umfangreiche Instandsetzungsarbeiten führen ab Februar 2026 zu mehrmonatigen Sperren am Handelskai
Die Stadt Wien setzt die Brigittenauer Brücke instand. Ab 20. Februar 2026 wird die Auffahrtsrampe vom Handelskai Richtung Nordbrücke für zwei Monate gesperrt.
Pendlerinnen und Pendler in Wien müssen sich auf Verkehrsbehinderungen einstellen: Im Rahmen der umfassenden Sanierung der Brigittenauer Brücke kommt es ab 20. Februar 2026 zu einer mehrwöchigen Sperre der Auffahrtsrampe vom Handelskai in Richtung Nordbrücke. Die Maßnahme betrifft den 20. und 22. Wiener Gemeindebezirk und wird voraussichtlich bis Mitte April andauern.
Die Brigittenauer Brücke, eine der wichtigsten Donauquerungen im Norden Wiens, wird seit Februar 2025 von der Abteilung Brückenbau und Grundbau der Stadt Wien generalüberholt. Die nun angekündigten Verkehrsmaßnahmen stellen einen wesentlichen Abschnitt dieser umfangreichen Instandsetzungsarbeiten dar.
Die Brücke verbindet den 20. Bezirk (Brigittenau) mit dem 22. Bezirk (Donaustadt) und stellt eine zentrale Verbindung zur A22 Donauufer Autobahn dar. Täglich nutzen tausende Fahrzeuge diese wichtige Verkehrsader, weshalb die Stadt Wien die Bauarbeiten so plant, dass der Verkehrsfluss weitgehend aufrechterhalten bleibt.
Die konkreten Einschränkungen betreffen in erster Linie die Auffahrtsrampe vom Handelskai auf die Brigittenauer Brücke in Fahrtrichtung Nordbrücke beziehungsweise Donaupark (A22). Diese Rampe wird im Zeitraum vom 20. Februar 2026 bis 16. April 2026 vollständig gesperrt sein.
Die Umstellung der Verkehrsführung erfolgt in der Nacht vom 19. auf den 20. Februar 2026. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die diese Route regelmäßig nutzen, sollten sich rechtzeitig alternative Routen überlegen oder mehr Zeit für ihre Fahrten einplanen.
Eine wichtige Information für alle, die in Richtung Reichsbrücke unterwegs sind: Die Auffahrtsrampe vom Handelskai in Richtung Reichsbrücke bleibt teilweise befahrbar. Hier wird während der gesamten Bauphase zumindest ein Fahrstreifen aufrechterhalten.
Parallel zur Rampensperre finden auch Sanierungsarbeiten auf der stadteinwärts führenden Fahrbahn der Brigittenauer Brücke statt. Diese werden in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt, wobei abwechselnd einzelne Fahrstreifen gesperrt werden.
Die Stadt Wien betont, dass trotz dieser Einschränkungen immer mindestens ein Fahrstreifen befahrbar bleiben wird. Dennoch ist mit Verzögerungen zu rechnen, insbesondere während der Stoßzeiten am Morgen und am Abend.
Für besonders aufwendige Arbeitsschritte sind zusätzlich nächtliche Totalsperren erforderlich. Im Zeitraum vom 2. März 2026 bis 27. März 2026 wird die stadtauswärts führende Fahrbahn in Richtung 22. Bezirk mehrmals in den Nachtstunden gesperrt.
Diese Sperren dienen dem Einheben der sogenannten Fahrbahnübergangskonstruktionen – jener technischen Elemente, die den Übergang zwischen der Brücke und dem anschließenden Straßenbelag ermöglichen und bei Temperaturschwankungen für Ausgleich sorgen. Die nächtlichen Sperren sind jeweils von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr angesetzt, um die Beeinträchtigungen für den Tagesverkehr so gering wie möglich zu halten.
Der offizielle Baubeginn für diese Sanierungsphase ist der 20. Februar 2026. Nach aktuellem Planungsstand sollen die Arbeiten bis zum 31. Mai 2026 abgeschlossen sein. Die Stadt Wien weist jedoch darauf hin, dass es witterungsbedingt oder aufgrund unvorhergesehener Umstände zu Verzögerungen kommen kann.
Die gesamte Instandsetzung der Brigittenauer Brücke, die bereits seit Februar 2025 läuft, umfasst neben den Fahrbahnarbeiten auch Maßnahmen an der Tragstruktur, den Geländern und den technischen Einrichtungen der Brücke. Die Investition soll die Lebensdauer des Bauwerks deutlich verlängern und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer erhöhen.
Die Stadt Wien empfiehlt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, die regelmäßig die Brigittenauer Brücke nutzen, folgende Maßnahmen:
Für die Dauer der Bauarbeiten bieten sich die öffentlichen Verkehrsmittel der Wiener Linien als komfortable Alternative an. Die U-Bahn-Linien U1 und U2 queren die Donau an anderen Stellen und ermöglichen eine staufreie Verbindung zwischen den betroffenen Bezirken. Auch die Straßenbahnlinien und Busverbindungen im Bereich des Handelskais und der angrenzenden Gebiete sind von den Bauarbeiten nicht betroffen.
Aktuelle Informationen zum Baufortschritt und zu eventuellen Änderungen im Zeitplan stellt die Stadt Wien auf ihren Webseiten zur Verfügung. Unter wien.gv.at/verkehr/strassen sowie wien.gv.at/verkehr/baustellen finden Interessierte detaillierte Informationen zu allen laufenden Straßenbauprojekten in Wien.
Für Rückfragen steht die Öffentlichkeitsarbeit der Abteilung Brückenbau und Grundbau der Stadt Wien zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Luise Gruber, die telefonisch unter +43 1 4000 96945 oder per E-Mail erreichbar ist.
Die Brigittenauer Brücke ist eine wichtige Donauquerung im Norden Wiens und verbindet den Handelskai im 20. Bezirk mit dem Bereich der Wagramer Straße im 22. Bezirk. Sie ermöglicht zudem die direkte Auffahrt auf die A22 Donauufer Autobahn und ist damit ein wesentlicher Bestandteil des überregionalen Straßennetzes.
Regelmäßige Instandhaltungsarbeiten sind bei Brückenbauwerken dieser Größenordnung unerlässlich, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und größere Schäden zu verhindern. Die aktuelle Generalsanierung stellt sicher, dass die Brigittenauer Brücke auch in den kommenden Jahrzehnten den Anforderungen des modernen Verkehrs gewachsen ist.