Am 22. Dezember 2025 fand in Wien ein bemerkenswertes Ereignis statt, das die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts in der Weihnachtszeit unterstrich. Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und Bezirksvorsteher Georg Papai besuchten den Samariterbund-Sozialmarkt in der Frömmlgasse, um den Weihnachtsmann be
Am 22. Dezember 2025 fand in Wien ein bemerkenswertes Ereignis statt, das die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts in der Weihnachtszeit unterstrich. Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und Bezirksvorsteher Georg Papai besuchten den Samariterbund-Sozialmarkt in der Frömmlgasse, um den Weihnachtsmann bei der Geschenkvergabe an die Kinder der Kund:innen zu unterstützen. Diese Aktion ist Teil der Spendenaktion „Spielen Sie Christkind“, die der Samariterbund bereits zum 13. Mal gemeinsam mit der Österreichischen Post AG durchführt.
Die Wiener Sozialmärkte sind ein wichtiger Bestandteil des sozialen Netzes der Stadt. Menschen mit geringen finanziellen Mitteln erhalten hier Zugang zu günstigen Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Bürgermeister Ludwig betonte in seiner Rede die Bedeutung dieser Einrichtungen und dankte den Mitarbeiter:innen des Samariterbundes für ihren unermüdlichen Einsatz. Diese Märkte sind nicht nur Orte der Versorgung, sondern auch des sozialen Miteinanders.
Die Idee der Sozialmärkte ist nicht neu. Bereits in den 1990er Jahren wurden in Österreich die ersten Initiativen gestartet, um Menschen in finanziellen Nöten zu unterstützen. Diese Märkte bieten Waren zu stark reduzierten Preisen an, die sonst im regulären Handel nicht erhältlich wären. Im Laufe der Jahre haben sich diese Einrichtungen als unverzichtbar erwiesen, insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Österreich ein gut ausgebautes Netz an Sozialmärkten. Während in Deutschland ähnliche Einrichtungen unter dem Namen „Tafeln“ bekannt sind, gibt es in der Schweiz die sogenannten „Caritas-Märkte“. Alle diese Einrichtungen verfolgen das Ziel, Menschen in Not zu unterstützen, unterscheiden sich jedoch in ihrer Organisation und der Art der angebotenen Waren.
Die Arbeit der Sozialmärkte hat direkte Auswirkungen auf das Leben vieler Menschen in Wien. Ein Beispiel ist die Familie Huber, die aufgrund von Arbeitslosigkeit auf die Unterstützung des Sozialmarktes angewiesen ist. Dank der günstigen Preise können sie ihre knappen finanziellen Mittel besser einsetzen und haben Zugang zu Lebensmitteln, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Diese Unterstützung ist besonders in der Weihnachtszeit von unschätzbarem Wert.
Der Samariterbund Wien betreibt derzeit fünf Sozialmärkte und unterstützt rund 26.000 Kund:innen. Diese Märkte bieten nicht nur günstige Lebensmittel, sondern auch Hygieneartikel und warme Mahlzeiten im Rahmen des Projekts „Samariter Suppentopf“. Diese Zahlen verdeutlichen die große Nachfrage und die wichtige Rolle, die diese Einrichtungen in der Gesellschaft spielen.
In Zukunft wird die Bedeutung der Sozialmärkte weiter zunehmen. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten und wirtschaftlicher Unsicherheiten ist davon auszugehen, dass immer mehr Menschen auf diese Unterstützung angewiesen sein werden. Der Samariterbund plant, sein Angebot weiter auszubauen und noch mehr Menschen zu erreichen. Dabei ist er jedoch auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen, sei es durch Spenden oder ehrenamtliche Mitarbeit.
Der Besuch von Bürgermeister Ludwig im Samariterbund-Sozialmarkt zeigt, wie wichtig der soziale Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ist. Die Unterstützung von Menschen in Not ist nicht nur eine Frage der Solidarität, sondern auch ein Ausdruck der Menschlichkeit. Mit Ihrer Hilfe kann der Samariterbund auch in Zukunft vielen Menschen eine Perspektive bieten. Wie können wir gemeinsam dazu beitragen, dass niemand in unserer Gesellschaft zurückgelassen wird?
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Samariterbundes.