In einem beispiellosen Wettkampf der Bürgermeister und Vizebürgermeister Niederösterreichs, hat die diesjährige „Bürgermeister Challenge 2025“ von „Niederösterreich radelt“ für Furore gesorgt. Knapp 100 Teilnehmer traten an, doch am Ende waren es zwei Männer, die sich den Doppelsieg sicherten: Ernst
In einem beispiellosen Wettkampf der Bürgermeister und Vizebürgermeister Niederösterreichs, hat die diesjährige „Bürgermeister Challenge 2025“ von „Niederösterreich radelt“ für Furore gesorgt. Knapp 100 Teilnehmer traten an, doch am Ende waren es zwei Männer, die sich den Doppelsieg sicherten: Ernst Bauer, Bürgermeister von Ulrichskirchen-Schleinbach, und Josef Alkin, Vizebürgermeister von St. Pantaleon-Erla. Ein wahrliches „Foto-Finish“ krönte die beiden als Gewinner dieser spannenden Herausforderung.
Die Bürgermeister Challenge ist ein Teil der Initiative „Österreich radelt“, die darauf abzielt, mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern. Im Juni traten Bürgermeister und Vizebürgermeister aus ganz Niederösterreich gegeneinander an, indem sie jeden Tag in die Pedale traten. Das Ziel war es, nicht nur die meisten Kilometer zu sammeln, sondern auch ein Zeichen für umweltfreundliche Mobilität und Gesundheit zu setzen.
Radfahren hat in Österreich eine lange Tradition. Bereits im 19. Jahrhundert erfreute sich das Rad großer Beliebtheit, vor allem als Sportgerät und Fortbewegungsmittel. Heute ist das Radfahren ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Verkehrspolitik, da es nicht nur umweltfreundlich, sondern auch gesundheitsfördernd ist. Studien zeigen, dass regelmäßiges Radfahren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich reduziert.
Ernst Bauer und Josef Alkin haben nicht nur jeden Tag im Juni geradelt, sondern auch eine Vorbildfunktion für ihre Gemeinden übernommen. „Ich fahre jeden Tag mit dem Rad – zum Amt, zu Terminen, zu Freunden oder einfach, um den Kopf frei zu bekommen. Dass ich damit jetzt die Bürgermeister Challenge gewinne, ist eine schöne Bestätigung dafür, dass Bewegung im Alltag einfach guttut“, erklärt Ernst Bauer stolz.
Josef Alkin, der bereits 2024 als Sieger hervorging, ergänzt: „Das Rad ist für mich fixer Bestandteil des Alltags. Es ist effizient, praktisch, gesund und auf dem Rad bin ich ansprechbar. Der Bürger kann direkt Kontakt aufnehmen und ich sehe, wo es gut läuft bzw. wo es Verbesserungen im Ort braucht.“
Für ihren außerordentlichen Einsatz erhalten die Gewinner personalisierte Radtrikots und ihre Gemeinden jeweils 15 Radland-Radtaschen. Diese Preise sind nicht nur Anerkennung für die persönliche Leistung der Bürgermeister, sondern auch ein Anreiz für die Gemeinden, das Radfahren weiter zu fördern.
Susanna Hauptmann, Geschäftsführerin von Radland Niederösterreich, zeigt sich begeistert von der Vorbildfunktion der beiden Bürgermeister: „Wenn Bürgermeister wie Ernst Bauer und Josef Alkin mit gutem Beispiel vorangehen, ist das ein starkes Signal: Radfahren ist alltagstauglich und praktisch. Solche Vorbilder zeigen, wie leicht es sein kann, Bewegung in den Tag zu integrieren.“
Die Challenge hat nicht nur den Bürgermeister-Teilnehmern, sondern auch den Bürgern gezeigt, wie einfach es ist, Radfahren in den Alltag zu integrieren. Viele Bürger haben die Gelegenheit genutzt, sich mit ihren Bürgermeistern auszutauschen und mehr über die Vorteile des Radfahrens zu erfahren. Diese Art des Engagements fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl in den Gemeinden.
Niederösterreich ist nicht das einzige Bundesland, das solche Initiativen fördert. In der Steiermark gibt es ähnliche Programme, die das Radfahren als umweltfreundliche Alternative zum Autofahren propagieren. Auch in Wien wird das Radnetz ständig erweitert, um den Bürgern das Radfahren zu erleichtern. Der Wettkampfcharakter der Bürgermeister Challenge hebt Niederösterreich jedoch hervor und macht es zu einem Vorreiter in Sachen aktiver Mobilität.
Die Initiative „Niederösterreich radelt“ plant, auch in Zukunft weitere Herausforderungen und Veranstaltungen zu organisieren, um noch mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern. Ab dem 1. September startet die nextbike-Challenge, bei der Teilnehmer an mindestens drei Tagen ein nextbike nutzen und ihre Fahrten eintragen können, um an der Verlosung eines exklusiven Wachau-Aufenthalts teilzunehmen.
Experten sind sich einig, dass solche Initiativen nicht nur zur Steigerung der Lebensqualität beitragen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. „Radfahren ist eine der einfachsten Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und gleichzeitig die persönliche Fitness zu verbessern“, erklärt ein Mobilitätsexperte.
Die Bürgermeister Challenge 2025 hat gezeigt, dass mit Engagement und Vorbildfunktion viel erreicht werden kann. Die Erfolge von Ernst Bauer und Josef Alkin sind ein starkes Signal für die Bedeutung von aktiver Mobilität in unseren Gemeinden. Die Zukunft des Radfahrens in Niederösterreich sieht vielversprechend aus, und es bleibt spannend zu sehen, welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden, um das Radfahren noch attraktiver zu machen.
Weitere Informationen zur Initiative und den kommenden Veranstaltungen finden Sie auf der offiziellen Webseite von Radland Niederösterreich.