Dresden - "Sein Leben war ein langes Unglück", heißt es im Nachruf auf Caspar David Friedrich vom 9. Mai 1840. Der weltberühmte Maler, der wie kaum ein anderer Künstler die Menschen mit seinen romantischen Landschaftsbildern bis heute so tief berührt - ein gescheiterter Mensch? Ein soeben als
"Sein Leben war ein langes Unglück", heißt es im Nachruf auf Caspar David Friedrich vom 9. Mai 1840. Der weltberühmte Maler, der wie kaum ein anderer Künstler die Menschen mit seinen romantischen Landschaftsbildern bis heute so tief berührt - ein gescheiterter Mensch?
Ein soeben als eBook erschienenes Essay des Kulturjournalisten und Autors Mario Süßenguth erzählt pointiert und unterhaltsam aus dem wechselvollen Leben des Norddeutschen, der in Sachsen heimisch wurde. Autor Süßenguth: "Das Meer und die Ostseeküste, die Berge und die Felsenwelt Sachsens und Böhmens gehören zu den Hauptmotiven des gebürtigen Greifswalders."
Anhand der Lebensstationen Caspar David Friedrichs (1774 bis 1840) lässt sich dessen magische Motivwelt erkunden, heißt es in der Ankündigung zum Buch. Orte sind Greifswald, die Ostsee, Dresden. das Elbsandsteingebirge und Böhmen im heutigen Tschechien. Über eine Reise Caspar David Friedrichs nach Wien wird bis heute spekuliert.
Mit Mitte 40 hat er seine beste Zeit
Der Text behandelt Caspar David Friedichs privates und öffentliches Leben aus verschiedenen Blickwinkeln: Die seinerzeit wichtige europäische Kunstmetropole Dresden wird Caspar David Friedrichs zweite Heimat. Hier werden der Frühromantiker und seine Bilder von Größen wie Geheimrat Goethe, Preußens Herrscher und Russlands Zarenhof entdeckt.
Als Friedrich Mitte 40 ist, verlebt er seine beste Zeit - die nur wenige Jahre währt. Oft fehlen dem Maler, seiner spät geehelichten Frau und den drei Kindern die Mittel für ein gutbürgerliches Leben.
Seinem Blick auf die Kunst und auf die Landschaftsmalerei bleibt Caspar David Friedrich indes gegen alle neuen Moden treu. Er meint: "Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch was er in sich sieht. Sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht."
Caspar David Friedrichs Grab in Dresden
Süßenguths vielschichtiges Essay führt bis ins Jetzt und Heute, bis zu Caspar David Friedrichs Grab, das sich auf dem Dresdner Trinitatisfriedhof befindet: einem der wenigen authentischen Romantiker-Orte, die in der Elbestadt die Zeiten überdauert haben.
Informationen:
"Caspar David Friedrich. Zwischen Licht und Dunkel. Ein Künstlerleben"
Essay von Mario Süßenguth
Als eBook bei Amazon
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