19-jähriger Burgenländer wird Österreichs Eurovision-Vertreter mit "TANZSCHEIN"
Der ESC-Vorentscheid "Vienna Calling" lockte 1,3 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Cosmó setzte sich gegen elf Konkurrenten durch.
Mit seinem Song "TANZSCHEIN" hat sich der 19-jährige Cosmó aus dem Burgenland als Österreichs Vertreter für den 70. Eurovision Song Contest 2026 in Wien durchgesetzt. Die Live-Show "Vienna Calling – Wer singt für Österreich?" am Freitag, 20. Februar 2026, bescherte dem ORF einen echten Quotenerfolg.
Die dreistündige Show-Übertragung zog insgesamt 1,313 Millionen Zuseherinnen und Zuseher vor die Bildschirme – das entspricht 17 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren. Damit etablierte sich "Vienna Calling" als einer der erfolgreichsten Eurovision-Vorentscheide der vergangenen Jahre.
Die Sendung gliederte sich in drei Teile: "Die Show" startete um 20.15 Uhr und erreichte bis zu 534.000 Zuschauer, im Schnitt verfolgten 457.000 Personen das Geschehen bei einem Marktanteil von 20 Prozent. Das anschließende "Voting" um 22.55 Uhr lockte sogar 470.000 Musikfans an, was einem beeindruckenden Marktanteil von 30 Prozent entsprach. "Die Party" ab 23.20 Uhr sahen noch 258.000 Zuseher bei 20 Prozent Marktanteil.
Besonders erfreulich aus Sicht des ORF: Die Show kam vor allem beim jungen Publikum hervorragend an. 45 Prozent der 12- bis 29-Jährigen und 37 Prozent der 12- bis 49-Jährigen schalteten beim entscheidenden Voting ein – ein Beweis dafür, dass der Eurovision Song Contest auch bei der jüngeren Generation nach wie vor große Begeisterung auslöst.
Der 19-jährige Cosmó aus dem Burgenland setzte sich gegen elf andere Acts durch und darf nun Österreich beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten. Mit seinem Titel "TANZSCHEIN" überzeugte er sowohl die Jury als auch das Publikum. Der junge Künstler wird damit in die Fußstapfen erfolgreicher österreichischer ESC-Teilnehmer treten.
"Vienna Calling" präsentierte sich als Fest der österreichischen Musikvielfalt. Zwölf unterschiedliche Acts zeigten das breite Spektrum der heimischen Musikszene – von Pop über Rock bis hin zu alternativen Genres war alles vertreten. Diese Vielfalt spiegelte sich auch in den Zuschauerzahlen wider, die zeigten, dass Österreich hungrig auf hochwertige Musikunterhaltung ist.
Der Erfolg beschränkte sich nicht nur auf Österreich: Das internationale Publikum hatte die Möglichkeit, "Die Show" und "Das Voting" über den Live-Stream am offiziellen Eurovision-YouTube-Channel zu verfolgen. Diese globale Reichweite unterstreicht die internationale Bedeutung des Eurovision Song Contest und das Interesse an den nationalen Vorentscheiden.
Auch online entwickelte sich "Vienna Calling" zu einem Hit. Die Sendung bleibt sowohl im offiziellen Eurovision-YouTube-Channel als auch auf ORF ON verfügbar, was Musikfans die Möglichkeit gibt, die Highlights noch einmal zu erleben oder verpasste Momente nachzuholen.
Österreich fungiert 2026 als Gastgeber des 70. Eurovision Song Contest in Wien – ein besonderes Jubiläum für den traditionsreichen Musikwettbewerb. Die Wiener Stadthalle wird Schauplatz des größten Musikevents Europas, bei dem Künstler aus über 40 Ländern um die begehrte ESC-Trophäe kämpfen werden.
Für Österreich bedeutet die Rolle als Gastgeber eine besondere Verantwortung und Chance zugleich. Mit Cosmó und "TANZSCHEIN" schickt das Land einen jungen, authentischen Vertreter ins Rennen, der die Vielfalt der österreichischen Musiklandschaft repräsentiert.
Der Quotenerfolg von "Vienna Calling" zeigt, dass der ORF mit seinem Format ins Schwarze getroffen hat. Die dreistündige Live-Übertragung mit Show, Voting und Party bot den Zuschauern ein umfassendes Eurovision-Erlebnis, das weit über eine reine Musiksendung hinausging.
Die starke Performance beim jungen Publikum ist besonders bemerkenswert, da traditionelle TV-Formate oft Schwierigkeiten haben, diese Zielgruppe zu erreichen. "Vienna Calling" bewies, dass gut gemachte Musikunterhaltung generationenübergreifend funktioniert.
Mit der Entscheidung für Cosmó beginnt nun die heiße Phase der ESC-Vorbereitung. Der 19-jährige Burgenländer wird in den kommenden Monaten intensiv an der Perfektionierung seiner Performance arbeiten. "TANZSCHEIN" muss für die internationale Bühne optimiert und die Show-Elemente entwickelt werden.
Die hohen Einschaltquoten von "Vienna Calling" sind ein gutes Omen für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Sie zeigen, dass das Interesse an dem Musikwettbewerb in Österreich ungebrochen ist und dass die Zuschauer bereit sind, ihren Vertreter zu unterstützen.
Der Erfolg der Show unterstreicht auch die Bedeutung des Eurovision Song Contest als kulturelles Ereignis, das Menschen verschiedener Generationen zusammenbringt und für gemeinsame Musikbegeisterung sorgt. Wien darf sich auf einen spektakulären ESC 2026 freuen.